Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  3. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  4. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  8. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Ist Jesus der Herr?
  14. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X, um eine Spaltung zu vermeiden
  15. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken

Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“

vor 4 Stunden in Deutschland, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Passauer Bischof nach Teilnahme an der 6. Vollversammlung des Synodalen Wegs: „Würden alle Reformforderungen des Synodalen Weges umgesetzt, wäre das sehr grundsätzlich der Weg in eine andere Art von Kirche.“


Passau (kath.net) „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch, weil ich gesehen habe: Hier geht es um Reformforderungen, die einen sehr zentralen Kern der Kirche berühren, nämlich das, was wir theologisch die sakramentale Verfassung der Kirche nennen. Würden alle Reformforderungen des Synodalen Weges umgesetzt, wäre das sehr grundsätzlich der Weg in eine andere Art von Kirche.“ Das erläutert der Passauer Bischof Stefan Oster im Interview, der Text ist auf der Website des Bistums veröffentlicht.


Oster äußert im Rückblick auf den beim Synodalen Weg vor längerer Zeit in der Abstimmung durchgefallenen theologischen Grundlagentext zu einer neuen Sexualethik, dass zwar auch seiner Einschätzung nach „die derzeit geltende kirchliche Lehre zu diesem Thema weitere Vertiefung und Differenzierungen“ brauche, doch sei „der damalige Textentwurf aus meiner Sicht viel zu weit gegangen. Ich bin überzeugt, dass er auch unter den Gläubigen Polarisierungen verstärkt hätte.“

Gefragt danach, ob die deutschen Bischöfe seines Erachtens nach ausreichend auf die Warnungen aus dem Vatikan gehört hätten, stellte Oster fest: „Nein“. Er sei „der Ansicht, dass sich die Polarisierungen innerhalb des Volkes Gottes, innerhalb der Bischofskonferenz wie auch zwischen der Kirche in Deutschland und der Weltkirche durch den Synodalen Weg eher verstärkt“ hätten. Er hoffe, dass man nun wieder mehr an der Einheit arbeiten könne.

Er selbst gehe davon aus, dass die sogenannte „Synodalkonferenz“ auf Bundesebene „als neues Gremium auf der Bundesebene“ kommen werde. Das Gremium müsse noch von der Bischofskonferenz und dann von Rom bestätigt werden.

Das Interview auf der Website des Bistums Passau: Link
Archivfoto Bischof Oster (c) DBK/Marko Orlovic
 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Jörgen vor 55 Minuten 
 

@CusanusG

Welche Wirkung erwarten Sie, wenn Bischof Oster seine klare Position undiplomatischer formuliert?


0
 
 modernchrist vor 1 Stunden 
 

Oster:

"...der Weg in eine andere Art von Kirche.“ Ganz klar! Und warum will man eine andere Kirche hierzulande? Warum will man "anderskatholisch" sein? Damit man auf den ev. Kirchentagen die Reformerfolge bekanntmachen kann mit dem Angebot, doch jetzt zu fusionieren! Was, ihr wollt noch nicht? Ja dann drücken wir halt mit dem neuen Beschlussgremium noch ein paar weitere Hürden weg - und die Einheit mit den Protestanten ist nach 500 Jahren möglich. Wer als Bischof wird sich diesem historischen Datum dann verweigern? Darum trat Bätzing bei den Protestanten auf mit der Aussage, er werde weiterhin für die Frauenweihe kämpfen. Vieles Zerstörerische in der Geschichte wurde jahrzehntelang klammheimlich angestrebt, vorbereitet, wurden die Leimruten und Wurstzipfel gelegt. Denken wir an den Missbrauch in der Kirche, an die Schwulenbewegung, an den Epstein-Supergau aktuell u.a.


1
 
 heikostir vor 2 Stunden 
 

Ich freue mich, dass es in Deutschland Bischöfe wie Oster, Vorderholzer und Woelki gibt. Sie haben meine Sympathie und mein Gebet.


3
 
 Bonifaz2010 vor 2 Stunden 
 

Sehr diplomatisch!

„Würden alle Reformforderungen des Synodalen Weges umgesetzt, wäre das sehr grundsätzlich der Weg in eine andere Art von Kirche.“ - Das ist sehr diplomatisch vom Bischof ausgedrückt; man könnte auch sagen, das wäre der Weg in die Apostasie und die völlige Selbstzerstörung der Kirche.


3
 
 CusanusG vor 3 Stunden 
 

Kardinal Zen als Vorbild

Immerhin hat Bischof Oster in seiner Opposition gegen den synodalen Weg durchgehalten. Allerdings würde ich mir oft klarere Sprache von ihm wünschen.

Kardinal Zen war da sehr klar in seiner Kritik am synodalen Prozess der Weltkirche. Eine ähnliche Analyse sollte Bischof Oster in seiner Kritik am Synodalen Weg in D eigentlich auch gelingen.

Es wäre wünschenswert, wenn man die Dinge, die falsch laufen, auch als solche benennt, statt dort immer noch angeblich positive Elemente zu suchen.

Insbesondere sehe ich nicht, dass der synodale Weg etwas zur Missbrauchsprävention geleistet hat. All die rechtlichen Regelungen sind abseits des synodalen Wegs gekommen bzw. setzen das um, was Benedikt XVI. schon vor 15 Jahren gefordert hat. Das Einrichten von LGBTQ-Beauftragten in dt. Bistümern ist indes kein Fortschritt.

Im übringen hoffe ich, dass Rom der Synodalkonferenz einen Riegel vorschieben wird. Es reicht.


4
 
 Versusdeum vor 4 Stunden 
 

@barbaletta

Die Frage ist eher: Welchen Bischöfen ist das völlig klar, aber sie sind Getriebene (Stichworte: Ordinariate, Laienverbände, veröffentlichte Meinung, Kirchensteuer etc.) - und welche Bischöfe tun das alles vorsätzlich, um eine "andere Kirche" zu erschaffen, was die Kirche als Kirche Christi zerstören würde?


4
 
 gebsy vor 4 Stunden 

Arbeit an der Einheit

"Er hoffe, dass man nun wieder mehr an der Einheit arbeiten könne."
Ist dieser Wunsch zielführend?
Oder kann diese Feststellung auch so gedeutet werden, dass dem Geschenk des Erlösungsopfer nicht VOLLES Vertrauen gezohlt wird ...


0
 
 barbaletta vor 4 Stunden 
 

Wie lange noch...

brauchen die deutschen Bischöfe, um zu erkennen, dass der Synodale Weg eine häretische, die Kirche Christi sabotierende Bewegung ist?


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz