Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Besser keine Laienpredigt
  5. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  6. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  7. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  8. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  9. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  10. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  11. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  12. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  13. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  14. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

Türkei: Bartholomaios drängt weiter auf Wiedereröffnung von Chalki

14. Februar 2026 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Festgottesdienst im Dreifaltigkeitskloster auf Chalki - Bartholomaios im Blick auf Wiedereröffnung der orthodoxen Theologische Hochschule "voller Hoffnung" - Schule seit 1971 geschlossen.


Istanbul (kath.net/ KAP) 
Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. drängt weiter auf die baldige Wiedereröffnung der orthodoxen Theologischen Hochschule von Chalki. Bartholomaios nützte dazu dieser Tage einen Festgottesdienst zu Ehren des hl. Patriarchen Photios von Konstantinopel, Gründer des Dreifaltigkeitsklosters von Chalki, in dem sich auch die Theologische Schule befindet. Der Gottesdienst fand in besagtem Kloster statt. Das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel berichtete darüber auf seiner Website (https://ec-patr.org/).
Die Theologische Hochschule von Chalki, die bis zu ihrer Schließung die wichtigste Ausbildungsstätte für den Klerus des Patriarchats war, hat eine lange Geschichte und war eines der führenden theologischen Seminare weltweit. Viele prominente Theologen und Kirchenführer, darunter auch der Patriarch selbst, haben dort studiert. Die Schließung von Chalki im Jahr 1971 erfolgte durch ein türkisches Gesetz, das den Betrieb privater Universitäten untersagte. Diese Entscheidung führte zu einer schwerwiegenden Einschränkung der Ausbildungsmöglichkeiten für den orthodoxen Klerus und wird seitdem als Hindernis für die religiöse Freiheit der orthodoxen Gemeinschaft angesehen.
Bereits im September 2024 hatte Bartholomaios in einer Rede anlässlich des 180. Jahrestages der Gründung von Chalki seine vorsichtige Hoffnung geäußert, dass die Hochschule in absehbarer Zeit wiedereröffnet werden könnte. Er berichtete, dass man mit den türkischen Behörden in einem "ernsthaften Dialog" stehe, was als "hoffnungsvolles Zeichen" für die Zukunft gewertet werde. Trotz der jahrelangen Bemühungen von internationalen Akteuren wie den USA, der EU und Russland, die sich ebenfalls für die Wiedereröffnung einsetzen, blieb die Umsetzung bislang erfolglos.


"Von 1844 bis zum schmerzlichen Jahr 1971" habe die Schule für die Orthodoxe Kirche und letztlich die gesamte christliche Welt eine Vielzahl von hervorragenden Absolventen hervorgebracht, die als Patriarchen, Erzbischöfe und Bischöfe, Geistliche und Theologen ein "Zeugnis des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung ablegten", so Bartholomaios in seiner Ansprache im Dreifaltigkeitskloster.
Er sei mit vielen anderen "voller Hoffnung", so der Patriarch, "dass die Zeit naht, in der sich die Tore der Schule wieder öffnen und die Glocke die jungen Seminaristen zum Theologiestudium rufen wird". Sein Optimismus werde durch die voraussichtliche Fertigstellung der Restaurierungs- und Modernisierungsarbeiten an der Schulinfrastruktur noch in diesem Jahr bestärkt, sagte Bartholomaios.
Die Theologische Schule von Chalki sei "ein Symbol für die unauflösliche Verbindung zwischen Kirche und Bildung", sagte der Patriarch weiter und er fügte hinzu: "Dies ist die zeitlose Botschaft des Ökumenischen Patriarchats: Wir fürchten uns nicht! Wir gehen unbeirrt weiter auf dem Weg des Glaubens."

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  8. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  9. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  10. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  11. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  14. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz