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Plant die Piusbruderschaft weiterhin unerlaubte Bischofsweihen unter akuter Schismagefahr?

19. Februar 2026 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Vatikan hatte der Piusbruderschaft Dialog angeboten unter der Bedingung der Aussetzung ihrer Bischofsweihen – US-Distrikt der Bruderschaft kündigt jetzt „Gebetskampagne vor Bischofsweihen“ an


Vatikan (kath.net) „Die Möglichkeit“, einen Dialog mit der Priesterbruderschaft Pius X. zu führen, setze „voraus, dass die Bruderschaft die Entscheidung über die angekündigten Bischofsweihen aussetzt. Der Generalobere der FSSPX wird den Vorschlag seinem Rat vorlegen und dem Dikasterium für die Glaubenslehre seine Antwort übermitteln. Im Falle einer positiven Antwort werden die Schritte, Etappen und Verfahren, die zu befolgen sind, einvernehmlich festgelegt.“ Darüber hatte der Vatikan nach dem Gespräch zwischen dem Präfekten der vatikanischen Glaubensbehörde, Kardinal Víctor Fernández, mit Generaloberen der Piusbrüder, Davide Pagliarani, informiert. 


Nun findet sich mit Datum 18.2.2026 auf der offiziellen Website des US-Distriktes der FSSPX die Information, dass der US-Distriktobere der FSSPX, John Fullerton, eine „Gebetskampagne vor Bischofsweihen“ ankündigt, die Aschermittwoch beginnen und bis zu den Weihen andauern soll. Ein Datum für diese geplanten ohne Erlaubnis des Papstes wird nicht genannt. Die Weihen werden nicht als Rebellion oder Schisma dargestellt, sondern als notwendige Maßnahme für das Seelenheil der Gläubigen. Dies wird in die direkte Nachfolge des Gründers, Erzbischof Marcel Lefebvre im Jahr 1988 gestellt.

Die Piusbruderschaft betont, dass sie keine „Parallelkirche“ anstrebe. Die neuen Bischöfe würden keine eigene Jurisdiktion (kirchenrechtliche Leitungsgewalt) beanspruchen, sondern sich nur als Dienstleister für die Sakramente (insbesondere Firmung und Priesterweihe) verstehen. Ziel bleibt die Fortführung der priesterlichen Ausbildung gemäß dem „zeitlosen Lehramt“ der Kirche, um der katholischen Kirche und dem Papsttum langfristig zu dienen.

Letzter Informationsstand seitens des Vatikans ist allerdings gemäß Verlautbarung des Vatikans nach dem Gespräch zwischen Kardinal Fernández und der FSSPX am 12.2.2026: „Der Heilige Stuhl hat bekräftigt, dass die Weihe von Bischöfen ohne Mandat des Heiligen Vaters, der die höchste ordentliche, volle, universale, unmittelbare und direkte Vollmacht besitzt (vgl. CDC, can. 331; Dogmatische Konstitution Pastor aeternus, Kap. I und III), einen entscheidenden Bruch der kirchlichen Gemeinschaft (Schisma) mit schwerwiegenden Folgen für die Bruderschaft als Ganzes bedeuten würde (JOHANNES PAUL II., Apostolisches Schreiben Ecclesia Dei, 2. Juli 1988, Nr. 3 und 5c; PÄPSTLICHER RAT FÜR DIE LEGISLATIVEN TEXTE, Erläuternde Note, 24. August 1996, Nr. 1).“ (Siehe Link)

 


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Lesermeinungen

 Mensch#17 19. Februar 2026 
 

Doppelmoral bei den Levebvre-Brüdern

Also ich sehe die "Doppelmoral" eher bei den Anhängern eines gewissen Herrn Levebvre (vormals Erzbischof der kath. Kirche). Herr Levebvre war gemäß CIC sicher ein Schismatiker und somit exkommuniziert. Wer das ignoriert oder wegargumentieren will, dem ist leider nicht zu helfen.

Den Anhängern des sog. dt. "synodalen Weges" traue ich zwar auch nicht über den Weg, und schismatische Tendenzen bei diesen Anhängern sind auch nicht zu übersehen, aber mir ist nicht bekannt, dass dort irgendeine wichtige Figur einen vom CIC direkt mit Exkommunikation sanktionierten Akt gesetzt hätte.


0
 
 Heiligenverehrer 19. Februar 2026 
 

Doppelmoral

Solange gegen schismatische Bestrebungen in Deutschland, sowie schwerste Vergehen und Abweichungen in Lehre und Liturgie an der Tagesordnung sind, sehe ich die scharf formulierte Drohung Roms als doppelmoralisch und völlig unverhältnismäßig an!


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