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Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks13. Februar 2026 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Teilnahme des Bürgermeisters an der Installation des neuen Erzbischofs lässt sich seit 1939 belegen, als Fiorello LaGuardia an der Installation von Kardinal Francis Spellman teilnahm.
New York City (kath.net/jg)
Zohran Mamdani, der Bürgermeister von New York City, ist der erste Bürgermeister der Millionenstadt seit fast einhundert Jahren, wenn nicht noch länger, der an der Installation des jeweiligen neuen Erzbischofs nicht teilgenommen hat. Dies berichtet die New York Post.
Ronald Hicks (58) wurde am 6. Februar als 11. Erzbischof von New York installiert. Er übernahm die Erzdiözese von Timothy Kardinal Dolan in der St. Patricks Kathedrale. Dolan hat die Erzdiözese seit 2012 geleitet und hat 2025 nach Vollendung des 75. Lebensjahres seinen Rücktritt eingereicht.
Die Teilnahme des Bürgermeisters an der Installation des neuen Erzbischofs lässt sich seit 1939 belegen, als Fiorello LaGuardia an der Installation von Kardinal Francis Spellman teilnahm. Das trifft auch auf die jüdischen Bürgermeister Ed Koch und Michael Bloomberg zu. 
Mamdani nahm in einer kurzen Botschaft auf X zu der Zeremonie Stellung. Er gratulierte Erzbischof Hicks und hieß diesen in New York willkommen. Er kenne den neuen Erzbischof. Hicks und ihn verbinde das gemeinsame Engagement für die Würde jedes Menschen. Er freue sich darauf, mit Erzbischof Hicks gemeinsam an einer „gerechteren und mitfühlenderen Stadt“ zu arbeiten, in der sich jeder New Yorker entfalten könne.
Auf Anfrage erklärte das Büro des Bürgermeisters, es habe einen Terminkonflikt gegeben. Mamdani habe daher einen seiner Stellvertreter, der katholisch ist, gebeten, an der Feier in der St. Patricks Kathedrale teilzunehmen. Hicks und der Bürgermeister würden einige Tage später miteinander sprechen.
Die Catholic League von New York kritisierte die Abwesenheit Mamdanis in einer schriftlichen Stellungnahme. „Mamdani ist erst etwas mehr als einen Monat im Amt und signalisiert den Katholiken bereits, dass sie nicht willkommen sind“, schrieb die Organisation. „Die Installation begann wenige Stunden nach dem Interreligiösen Frühstück in der Städtischen Bibliothek von New York; es ist ein kurzer Spaziergang die Fifth Avenue hinauf zur St. Patricks Kathedrale“, heißt es in der Stellungnahme weiter.
Mamdani hat am Interreligiösen Frühstück teilgenommen und hätte problemlos rechtzeitig bei der Installation des neuen Erzbischofs sein können, die um 14 Uhr begonnen hat, meint die Catholic League. Sein offizieller Terminkalender gibt erst für 16 Uhr eine Pressekonferenz an.
Bill Cunningham, Kommunikationsdirektor des früheren Bürgermeisters Michael Bloomberg, hält Mamdanis Entscheidung für einen Fehler. Es sei eine „verpasste Gelegenheit“ für den Bürgermeister gewesen. Er hätte zeigen können, dass er für alle Gruppen der Stadt da sein wolle, meinte Cunningham. Bloomberg hat 2009 an der Installation von Timothy Dolan teilgenommen.
Die Erzdiözese New York erstreckt sich über Manhattan, die Bronx, Staten Island und einige Bezirke nördlich der Stadt. Zur Diözese gehören ungefähr 2,5 Millionen Katholiken. Erzbischof Ronald Hicks war von 2018 bis 2020 Weihbischof von Chicago und seit 2020 Bischof von Joliet (US-Bundesstaat Illinois). (Siehe Link)
Foto: Archivbild Erzbischof Ronald Hicks
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Lesermeinungen| | Martinus Theophilus 14. Februar 2026 | | | | @Versusdeum Da stimme ich Ihnen vollkommen zu. Bischöfe, die als PR-Agentur oder unterstützende NGO der Regierung agieren, bedürfen dringend der Korrektur und Nachschulung durch den Heiligen Stuhl! |  0
| | | | | Versusdeum 14. Februar 2026 | | | | @Schillerlocke @aludra QMartinus Theophilus Danke für den Link zum Treueeid. Er verpflichtet die Bischöfe, die Regierung zu "achten". "Jeden Schaden zu verhüten trachten, der es bedrohen könnte" bezieht sich aber nicht auf die Regierung, sondern auf das "Staatswesen". Und der Souverän des Staates ist bekanntlich weder die Regierung noch das Parlament, sondern wir alle. Ein Bischof, der, egal, was eine Regierung auch "anstellt" (etwa die katastrophale Politik der "Ampel"), quasi als ihre PR-Agentur oder sie unterstützende "N"GO agiert, hat seinen Treueeid nicht verstanden. |  1
| | | | | aludra 14. Februar 2026 | | | | @ Martinus Theophilus Wow! Ich wusste nicht, dass die Deutschen immer noch all dem treu geblieben sind, was die 30-er Jahre „hervorgebracht“ haben. |  0
| | | | | Martinus Theophilus 13. Februar 2026 | | | | @aludra: Treueid Der sog. Treueid ist in Artikel 16 des sog. Reichskonkordats vom 20.07.1933 zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich vereinbart worden. Dieses Reichskonkordat gilt bis heute, da die Bundesrepublik Deutschland die Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches angetreten hat und Art. 123 Abs. 2 des Grundgesetzes die Fortgeltung vorsieht.
Den Text des Reichskonkordats finden Sie hier:
https://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/archivio/documents/rc_seg-st_19330720_santa-sede-germania_ge.html |  0
| | | | | Schillerlocke 13. Februar 2026 | | | | @aludra Da gilt eben das Konkordat, das zwischen dem Heiligen Stuhl zum einen und Preußen, Bayern etc. und dem Deutschen Reich zum andern abgeschlossen wurde. Und pacta sunt servanda. Was soll daran lachhaft sein? |  0
| | | | | aludra 13. Februar 2026 | | | |
Soll jeder Bischof noch einen Treueeid vor dem regierenden Bürgermeister ablegen, wie Rainer Maria Woelki 2011 vor Klaus Wowereit?
Ist doch lachhaft! |  0
| | | | | SalvatoreMio 13. Februar 2026 | | | | Moslem oder nicht - @Jothekieker: der Herr ist schließlich Bürgermeister! Gut, dass ihm die Abwesenheit in der St. Patricks Kathedrale zum Vorwurf gemacht wurde. |  2
| | | | | chorbisch 13. Februar 2026 | | | | @ Jothekieker Er wäre aber nicht ausdrücklich als Moslem in der Kirche erschienen, sondern aufgrund seines Amtes als Bürgermeister.
Wäre Mamdani erschienen, würden Leute wie Sie sich furchtbar aufregen und von schleichender Islamisierung reden, oder gar eine Sühnemesse zur "Reinigung" des Gotteshauses fordern.
Wie die Catholic League wegen seiner Abwesenheit zu dem Schluss kommt, er wolle damit den Katholiken zeigen, sie wären in New York nicht willkommen, sagt der Artikel leider nicht.
Aber manchen Leuten kann man es offenbar nie recht machen. |  0
| | | | | Paddel 13. Februar 2026 | |  | Symphatisch Erzbischof Hicks wirkt sehr symphatisch. |  2
| | | | | Schillerlocke 13. Februar 2026 | | | | Das war doch zu erwarten! Es ist mir unbegreiflich, wie man einen solchen Luftikus in ein solch wichtiges Amt wählen konnte. Eine wirklich unangenehme Person: Wie so viele aus der gegenwärtigen Führungselite der USA, egal, welchem politischen Lager sie zugehören. |  2
| | | | | Jothekieker 13. Februar 2026 | | | | Was soll der Mohammedaner auch da? Mamdani hat in einer katholischen Kirche nichts verloren. Es ist deshalb völlig in Ordnung, daß er bei der Installation des neuen Erzbischofs nicht anwesend ist. |  0
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