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Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten

13. Februar 2026 in Deutschland, 36 Lesermeinungen
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Crash der "deutschen Theologie" hat begonnen - Studentenzahl im Vollstudium hat sich innerhalb von sechs Jahren mehr als halbiert - Johannes Hartl: "Wer heute Theologie studiert, möchte seinen Glauben vertiefen, nicht dekonstruieren"


Bonn (kath.net/gem/rn) Die katholische Theologie in Deutschland steckt in einer tiefen Krise. Dies zeigen akktuelle Zahlen des „KNA-Hintergrunds“. Die Zahl der Studenten im klassischen Vollstudium hat sich innerhalb von nur sechs Jahren mehr als halbiert. Besonders die großen staatlichen Fakultäten kämpfen mit einem massiven Teilnehmerschwund. An den staatlichen Fakultäten sank die Zahl der angehenden Volltheologen von einst 2.206 auf nur noch 1.043 – ein Minus von über 50 Prozent. Der Standort Münster stürzt von 1012 auf 444 ab. München ging von über 250 auf ca. 100 Studenten zurück. Nur der Standort Augsburg konnte sich mit 73 Studierenden stabil halten. Die neu aufgebaute Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT) konnte ihre Zahlen von 46 auf 82 fast verdoppeln.

Der bekannte Augsburger Theologe Dr. Johannes Hartl, Gründer des Augsburger Gebetshauses, Buchautor und gefragter Konferenzredner, kommentiert dazu: „Die meisten theologischen Fakultäten an staatlichen Unis leeren sich. Augsburg stabil, neue Kölner Hochschule für Katholische Theologie und Heiligenkreuz steigend: wer heute Theologie studiert, möchte seinen Glauben vertiefen, nicht dekonstruieren.“



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Lesermeinungen

 discipulus 17. Februar 2026 
 

@lamwool: Kleine Korrektur

Die jüngste Perle in der erwähnten Kette ist natürlich nicht die Erklärung zur Aufnahme Mariens in den Himmel von 1950, sondern die Aussage von Johannes Paul d. Gr. in Ordinatio Sacerdotalis 1994, daß Frauen das Sakrament der Priesterweihe nicht empfangen dürfen. Bitte entschuldigen Sie diesen kleinen Lapsus...


0
 
 discipulus 17. Februar 2026 
 

@Anaximander Ansorg: (Glaubens)Wissenschaft

Selbstverständlich kennt die Theologie als Glaubenswissenschaft Häresien. Übrigens gibt es auch in allen anderen Wissenschaften nicht hinterfragbare Voraussetzungen ("Dogmen"), lesen Sie mal Robin Collingwood (positiv) und Paul Feyerabend (kristisch) ... Keine Wissenschaft ist "voraussetzungslos". Die Voraussetzungen der übrigen Wissenschaften sind aber allein mit der Vernunft erkennbar, Glaubenswahrheiten nicht.

Außerdem ist Theologie für den christlichen Glauben nicht nebensächlich, sondern ganz zentral. Es ist kein Zufall, daß nur das Christentum als Religion des inkarnierten Logos eine Theologie im eigentlichen Sinne entwickelt hat. Jüdische und muslimischen Religionsgelehrte würden sich selbst nie als "Theologen" bezeichnen...


0
 
 discipulus 17. Februar 2026 
 

@lamwool: Glaubenswahrheiten

Glaubenswahrheiten sind all jene Wahrheiten, die uns die Kirche als letztgültig zu glauben (definitive credenda) vorlegt oder noch vorlegen wird. Dazu gehören Grundwahrheiten der Hl. Schrift, wie daß Christus von Toten auferstanden ist, dazu gehört die Dreifaltigkeit Gottes, die Realpräszenz Christi in der Eucharistie etc. etc. Jüngste Perle in dieser Kette ist die Lehre von der leiblichen Aufnahmen Mariens in den Himmel. All diese Glaubenswahrheiten haben ihren Ursprung in der Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus, wie sie die Hl. Schrift und die kirchliche Tradition bezeugt. Manche gehören schon von Anfang an klar benannt zu diesem Zeugnis, andere kristallisieren sich erst im Laufe der Zeit heraus und werden dann vom kirchlichen Lehramt als solche benannt.

Auch dazu ließe sich noch viel sagen, leider ist hier nicht Raum dafür.


1
 
 lamwool 16. Februar 2026 
 

Fraglein..

@Discipulus,
Sie schreiben:
"Die Mathematik geht von Axiomen aus wie die Theologie von Glaubenswahrheiten ausgeht"
Wären Sie so nett und würden Sie mir
den Begriff und den Ursprung von 'Glaubenswahrheiten' erklären.
Im Übrigen schneiden Sie ein sehr interessantes Thema an, Mathematik, Naturgesetze, auch Naturkonstanten usw. Aber hier ist nicht der richtige Ort dafür.
Gruss
Vielen Dank


0
 
 Anaximander Ansorg 16. Februar 2026 
 

@ discipulus - "Nihil obstat"

"Häretisch" ist für die Wissenschaft erstmal gar nichts: Experimentell untersucht man die Welt nur "ohne Voraussetzung". Voraussetzungslos ist aber kein Gläubiger, denn sein ganzes Leben wurde nur von Gott bestimmt. Wo haben wir denn unser Leben her? Haben unsere Eltern etwa extra dazu den Logos bestimmen lassen? Daran sieht man, wie nebensächlich die Wissenschaft im Glauben tatsächlich ist. Nicht bedeutungslos, das nicht, aber auch nicht ausschlaggebend.


0
 
 discipulus 15. Februar 2026 
 

@modernchrist: Nihil obstat

Seit Jahrzehnten muß sich niemand mehr "lammfromm" zeigen, um das Nihil obstat zu erhalten. Selbst bei klar häretischen Aussagen wird das Nihil obstat gewährt bzw. nicht entzogen. Das war auch schon so, als Kardinal Ratzinger noch Präfekt der Glaubenskongregation war. Das Nihil obstat ist seit langem ein Papiertiger, gegen den gewisse interessierte Kreise Scheinkämpfe führen, um von anderen Dingen abzulenken.


1
 
 H.v.KK 15. Februar 2026 
 

H.v.KK

Man kann Gott dem Herren nicht genug danken für unser Heiligenkreuz!


4
 
 T.L.D 15. Februar 2026 
 

Was???

Jemand vertippt sich im Internet? Das ist ja noch nie geschehen!


1
 
 modernchrist 15. Februar 2026 
 

Und da fordern die Synodalisten die Abschaffung des

Nihil obstat!! Wir haben all diese heute lehrenden Professoren bekommen, weil sie sich vorher lammfromm und zahm gerierten, damit sie trotz vielfacher Bedenken ein Nihil obstat bekamen. Folge: An sehr vielen Unis legt/e man nicht eine normale Prüfung, sondern das große oder das kleine Häretikum ab! Was das dann für Pastillen, für Pastis und für Priester wurden, sehen wir derzeit doch da und dort. Viele wurden sogar Bischöfe und Weihbischöfe oder Generalvikare (siehe Berlin). Was würde dann an den Unis gelehrt werden an modernistischem Wahnsinn, wenn es keine Prüfung durch Rom mehr gäbe für diese Professoren?? Unerträglich!


4
 
 discipulus 14. Februar 2026 
 

@Mensch#17, @lamwool: Mathematik und Theologie

Der Vergleich ist gar nicht so weit hergeholt. Zunächst einmal, @lamwool, ist Mathematik keine Natur-, sondern eine Geisteswissenschaft, in der Naturgesetze keine Rolle spielen. Die Mathematik geht von Axiomen aus wie die Theologie von Glaubenswahrheiten ausgeht. Der große Unterschied ist natürlich, daß die Axiome der Mathematik von der menschlichen Vernunft (allerdings: keineswegs beliebig!) gesetzt werden, die Glaubenswahrheiten hingegen von Gott offenbart werden. Und natürlich gilt dieser Vergleich nur für die Dogmatik, in den historischen, biblischen und praktischen Disziplinen ist das so nicht zu vergleichen.


2
 
 Hardenberg 14. Februar 2026 
 

Klerus

Also Jesus hat den Klerus sicher nicht erfunden. Den Begriff - und die Sache - gibts auch schon im Alten Testament, nämlich seit Levitikus.


4
 
 SalvatoreMio 14. Februar 2026 
 

Petrus Canisius!!!

Danke@Tante Ottilie! Ganz genau - das ist der, der besonders wichtig war und nicht vergessen werden sollte, besonders jetzt nicht!


4
 
 discipulus 14. Februar 2026 
 

Zahlen

Wenn man die Zahlen nur etwas länger betrachtet, ist der Einbruch noch dramatischer. Zumindest an der süddeutschen Universität, an der ich studiert und gearbeitet habe, gab es zwischen 2013 und 2015 bereits einen Einbruch um ca. ein Drittel. Wenn man das mit den neuen Zahlen kombiniert, ergibt sich in zehn Jahren ein Schwund von ca. 66%.

Leider ist auch nicht nur die ideologische Richtung ein Problem, sondern auch die Niveaulosigkeit der Ausbildung. Als Physiker und Mathematik war ich damals entsetzt zu sehen, wie niedrig das intellektuelle Niveau und der Anspruch im Theologiestudium ist.


2
 
 Tante Ottilie 14. Februar 2026 
 

@SalvatoreMio - Petrus Canisius!

Er ist der große jesuitische Rekatholisierer Deutschlands, wird auch als 2. Apostel der Deutschen bezeichnet.

Ist aber mit seinen Verdiensten zu Unrecht heute kaum mehr bekannt.


5
 
 SalvatoreMio 14. Februar 2026 
 

Rekatholisierung

@Mensch#17: Danke! Ich suchte kürzlich vergeblich Missionare nach der Reformationszeit, zu denen man gewiss den Jesuiten Friedrich Spee zählen darf.


3
 
 SalvatoreMio 14. Februar 2026 
 

Kerlus-Klerus

Lieber@Versusdeum! Wie gut, dass der Theologe den "Kerlus" erwähnt hat. So hat man etwas zum Schmunzeln! Vielleicht dachte er dabei auch an die "Kerle", die ihm beim Studium den letzten Nerv rauben. - Herzlichen Dank Ihnen. Diese Erleuchtung hätte ich selbst haben müssen!


3
 
 Tante Ottilie 13. Februar 2026 
 

@Mensch#17 - Dieser Hinweis von Ihnen ist mir besonders wertvoll:

"Dank an Kardinal Wölki und seinen Einsatz für die KHKT!"


6
 
 Steve Acker 13. Februar 2026 
 

vor ca. 30 Jahren war ich

auf einer Diskussionsveranstaltung mit Bischof Spital (Trier)
Es kam auch die Rede auf die katholische Akademie.
eine Teilnehmerin sagte:
Wer auf der katholischen Akademie einen Kurs belegt, ist danach seinen Glauben los.


4
 
 USCA_Ecclesiam 13. Februar 2026 

Tübingen sofort dichtmachen!

Junge Menschen in diesem linksextremen Moloch "Theologie" (oder was immer das dort sein soll) studieren zu lassen, ist unveranwortlich.


5
 
 Versusdeum 13. Februar 2026 
 

Die hier berichteten Aussagen

von Professoren / Dozenten gegenüber Studenten / Priesteramtskandidaten kann man nur tätigen, wenn man entweder das neue Testament nicht gelesen hat oder es für ein Märchenbuch hält. In beiden Fällen ist man ungeeignet, Schüler, Theologen oder gar angehenden Priesternachwuchs unterrichten. Kannte einen Priester, dem im Seminar kurz nach dem II. Vaticanum gesagt wurde: "Sucht Euch eine Freundin, der Zölibat fällt eh bald". Skrupellose Kirchenpolitik auf dem Rücken der Betroffenen.


4
 
 Versusdeum 13. Februar 2026 
 

Liebe @SalvatoreMio

@T.L.D hatte offensichtlich etwas zu hektisch getippt: "Kerlus" meint offensichtlich "Klerus"


3
 
 Psalm1 13. Februar 2026 
 

@SalvatoreMio

"Clemens von Rom hat den Kerlus erfunden"
Sehr [email protected]: Ich weiß beim besten Willen nicht, was das bedeutet!"

Lassen Sie mich raten. „Kerlus“ ist die lateinische Bezeichnung für einen richtigen Kerl. Und Kleriker sind nun mal wahrhaftig richtige Kerls … und nicht nur eine Erfindung des Clemens von Rom.


0
 
 Mensch#17 13. Februar 2026 
 

Inquisition ...

Hallo @lamwool!
Naja zum einen ginge es mir darum aufzuzeigen wie absurd die "theol. Wissenschaft" so mancherorts betrieben wird. Und da ich auch mal mehr mit der Mathematik zu tun hatte, lag mir dieses Beispiel nahe.

Ein anderes: Hexenverbrennung und Inquisition - da muß man einiges wissen:
Hexenerbrennung sind eine Sache, die vor allem vom Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit im christlichen Kontext auftaucht und war dann schon irgendwie etwas neueres. Im ersten Jahrtausend gab es das nicht, und hätte die Theologie von vorne herein so sauber gearbeitet, wie Friedrich Spee v.L. SJ, dann hätte es nicht so schlimm kommen müssen!
Die Inquisition dagegen ist ein wichtige und logische Neuerung, denn es durfte keine Verurteilung mehr ohne Befragung geben, was vorher nicht selbstverständlich war. Das gehört aber zur Justiz.
Am besten mal bei Manfred Lütz - "Der Skandal der Skandale" nachlesen oder als Hörbuch anhören. Er bringt es schnell und gut auf den Punkt - auch für Nichttheologen.


4
 
 lamwool 13. Februar 2026 
 

Birne und Ä..

@Mensch#17: Ihr Vergleich hinkt schon ein wenig, wenn Sie schreiben:
'"kritische Geister", die nicht am althergbrachten festhalten wollen'. Waren zB. die Inquistion und die Hexenverbrennungen ua. nicht auch althergebracht und wurden dann (Gott sei Dank) abgeschafft. Ja, ich weiss, das hinkt auch. Eben. Und genau so hinkt der Vergleich mit der Mathematik, welche in sich die Naturgesetze beinhaltet.
Mit diesen lässt sich vieles beweisen, ABER wer diese erschaffen hat.. Genau, der Schöpfer.
Es geht hier, wie so oft in diesen Diskussionen um die Frage, sind die Beschlüsse, Regeln, von Menschen gemacht, ewig und unfehlbar. Ich meine Nein. Ohne dass der Glaube an den Himmlischen Vater in Frage gestellt wird!!


0
 
 naiverkatholik 13. Februar 2026 
 

Pro KHKT.....

@gandalf @T.L.D.

Empfehlung:In Köln beim Wölki


3
 
 Versusdeum 13. Februar 2026 
 

@T.L.D

Und ich dachte immer, Klerus und dessen Weihe hätte ein gewisser Jesus von Nazareth "erfunden", indem er seine Apostel berufen und mit entsprechenden göttlichen Vollmachten ausgestattet hatte ("Tut dies [das ist mein Leib .... Das ist mein Blut] zu meinem Gedächtnis", "Wem Ihr die Sünden nachlasst, dem sind sie nachgelassen..." usw.
Hatte auch einen atheistischen ("historisch-kritischen") Reli-Lehrer. Solche Irrlehren, die den katholischen Glauben in seinem Kern zerstören, würden Sie in Wigratzbad höchstens hören,wenn es um Argumente dagegen geht.


6
 
 SalvatoreMio 13. Februar 2026 
 

"Clemens von Rom hat den Kerlus erfunden"

Sehr [email protected]: Ich weiß beim besten Willen nicht, was das bedeutet! Vielleicht gibt es den Begriff in Norddeutschland nicht!? - Und Sie hörten im Theologiestudium: "Die Weihe gab es damals ja gar nicht". Die Lehrpersonen müssten sich dringend mit Exegese und Kirchengeschichte befassen. - Ihre unangenehmen Erfahrungen können sich am Ende aber für die Praxis als "wertvoll" erweisen. - Ein Priester sagte mir vor nicht langer Zeit: "Theologie studieren in Deutschland geht nicht, wenn man gläubig bleiben will!". - Gottes Segen Ihnen für die Zukunft!


5
 
 Fink 13. Februar 2026 
 

"Jesus hatte nicht die Absicht, eine Kirche zu gründen" -

nur ein Beispiel, was man so im Theologie-Studium zu hören bekommt. Aber das ist nichts Neues, das war schon vor 30 und 40 Jahren so !
Wer ein Theologie-Studium ohne Schaden überstehen will, der braucht schon VORHER einen robusten Glauben (und ein gutes Glaubenswissen!).


7
 
 Steve Acker 13. Februar 2026 
 

Dazu passt dass in vielen Diözesen

etliche Pastoral-Stellen unbesetzt sind.
Ich weiss noch Zeiten vor 30 Jahren da waren Theologie-Absolventenn froh wenn sie eine Stelle bekamen.

Heute kann sich jemand der Pastoralreferent werden will, aussuchen wo er hingeht.


2
 
 Hardenberg 13. Februar 2026 
 

Ausgerechnet in Passau

aber nicht.


0
 
 T.L.D 13. Februar 2026 
 

Theologiestudent hier!

Ja, so ist es leider. Ich bin 2024 konvertiert und wusste direkt, dass ich der Kirche Gottes zukünftig dienen will, weiss aber noch nicht ganz wie. Im Theologiestudium hört man Sachen wie "Clemens von Rom hat den Kerlus erfunden" und "Die Weihe gab es damals ja gar nicht". Bis zum Bachelor halteich es wohl noch aus, danach geht as aber wahrscheinlich ab nach Wigratzbad!


8
 
 Gandalf 13. Februar 2026 

Liebe Kinder...

.. ihr dürfts alles studieren, nur nicht Theologie im dt. Sprachraum... ;-) p.s. Sagt vor kurzem ein Freund zu seinen Kindern, der Spruch könnte von mir sein ;-)


6
 
 Mensch#17 13. Februar 2026 
 

Schräge Thesen mal in einem anderen Fach gedacht!

Man stelle sich vor, an einer Uni würde der Fachbereich Mathematik Professoren beschäftigen, wie sie an vielen theol. Fakultäten üblich sind. Sagen wir es wären "kritische Geister", die nicht am althergbrachten festhalten wollen und es auch in Frage stellen wollen: Der erste Prof würde lehren, dass 1+2 nicht unbedingt 3 ergeben muß, sondern daß man da flexibel weiter denken müßte. Der nächste würde die Exitens von Zahlen komplett Infrage stellen (außer natürlich bei denen, auf seinem Gehaltszettel). Wieder ein andere möchte feministische Mathematik betreiben oder auch quere Geometrie.
Welche Student, der wirklich Mathematik studieren will (und nicht nur einen Zeitvertreib sucht, um dann Politikre zu werden), würde an dieser Uni noch studieren? Niemanden würde es wundern!

Nur bei der Theologie soll es anders sein?

Ein Exot ist vielleicht noch auszuhalten, aber wenn es mehrere werden?

Dank an Kardinal Wölki und seinen Einsatz für die KHKT!


9
 
 golden 13. Februar 2026 
 

Dr. Hartl hat recht

,aber den Jüngeren,die nicht so gründlich wie er bisher studiert haben,rate ich zu echten Lehrern des christlichen Glaubens (Hw. Mays Predigten !!!)
Ich tue das deshalb,weil mir bei vielen Gläubigen,auch gläubigen Theologen, die Ignoranz gegenüber nichtcharismatischer Lehre und christlicher Dogmatik aufgefallen ist, und das seit Jahrzehnten.


6
 
 girsberg74 13. Februar 2026 
 

Wenn es die Rchtigen trifft, ist das sogar zu begrüßen.


5
 
 Jörgen 13. Februar 2026 
 

Fruchtlos

Die Blase der Vertreter der "deutschen Theologie" wird zunehmend kleiner.
Warum fällt mir gerade die "Selbstisolation" von Bischof Bätzing ein?


6
 

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