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Häsch gwüsst?

7. März 2026 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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Alle 44 Minuten stirbt ein Kind – durch Abtreibung.


Zürich (kath.net/ pm)
Vom 2. bis zum 15. März 2026 läuft in den Deutschschweizer Postfilialen die 4. „Häsch gwüsst“-Kampagne, initiiert vom Marsch fürs Läbe. Die Kampagne macht jeweils auf verschiedene Fakten und Folgen von Abtreibungen aufmerksam. Im Fokus der aktuellen Frühjahrskampagne stehen die steigenden Abtreibungszahlen: 12’434 Kinder wurden im Jahr 2024 durch Abtreibung getötet – das heisst alle 44 Minuten ein Kind.
Es ist in der Schweiz dramatische Selbstverständlichkeit geworden, bei einer ungeplanten Schwangerschaft einen Abtreibungstermin für das heranwachsende Kind zu erhalten. Dies führt der zehnsekündige Spot der Kampagne, die auf Bildschirmen in rund 300 Postfilialen gezeigt wird, plastisch vor Augen. Sie macht klar, dass sich die Schweiz immer weiter vom Schutz des menschlichen Lebens entfernt. Lag die Abtreibungszahl laut Bundesamt für Statistik im Jahr 2014 noch bei 10'275, ist sie zehn Jahre später um ein Fünftel auf 12'434 gestiegen.


Abtreibungsfinanzierung über Fonds und Kassen
Auch in anderen Ländern Europas werden Abtreibungen vorangetrieben. In der EU sollte ein Abtreibungsfonds eingerichtet werden, durch den Frauen Abtreibungen finanziert bekämen, wenn sie diese in anderen Ländern als dem eigenen – falls dort ein Schutz zum Leben des Kindes existiert – vornehmen. Zwar wurde der Fonds nicht bewilligt, die EU verwies jedoch darauf, dass andere «Sozialtöpfe» für länderübergreifende Abtreibungsfinanzierung zur Verfügung stünden. Auch in der Schweiz wird die Finanzierung von Abtreibungen vorangetrieben: Ab 2027 soll jede Abtreibung vollständig krankenkassenfinanziert werden.

Leid für Frauen und Männer
Diese Entwicklung steht im deutlichen Widerspruch zu dem, was Frauen und Männer nach Abtreibungen erleben: 60 Prozent der Frauen berichten laut mehreren US-Studien, dass sie ihr Kind ausgetragen hätten, wenn sie zum Zeitpunkt der Entscheidung mehr Unterstützung von anderen bekommen oder über grössere finanzielle Sicherheit verfügt hätten. Jeder fünfte Mann fühlt sich durch den Verlust seines Kindes durch Abtreibung belastet.

Der Marsch fürs Läbe, der dieses Jahr am 19. September 2026 stattfindet, fordert, dass diese Todes- und Leidensspirale gestoppt wird und das bedingungslose Lebensrecht von ungeborenen Kindern wieder zur gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit wird – damit alle 44 Minuten wieder ein Kind mehr zur Welt kommen darf.

 


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Lesermeinungen

 modernchrist 9. März 2026 
 

Wunderbar, die vielen Märsche fürs Leben!

Kommen Sie doch bitte aus ganz Bayern nach München im April zu unserer Frühlingsdemo!
Samstag, 18. April, MÜNCHNER MARSCH FÜRS LEBEN, Treffpunkt 13 Uhr Königsplatz. Engagierte Redner, super Stimmung, bester Polizeischutz, kinder- und familienfreundlich; wer beim 1stündigen Rund-Marsch durch die City nicht mitgehen kann, der bleibt bei den vielen Ständen auf dem sonnigen Platz! Die Demo schließt ja wieder auf dem Königsplatz mit bischöflichem Segen, Bayernhymne und beschwingter Musik!


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 Johannes14,6 8. März 2026 
 

Und in Deutschland ?

Selbst die offiziellen Zahlen sind in den letztem Jahren wieder angestiegen,
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/04/PD24_164_233.html
aber es wird eine ebenso hohe Zahl nicht registrierter Abbrüche angenommen.

Ungewollt Schwangere hätten die Möglichkeit, das Kind auszutragen und zur ADOPTION zu geben.

Stattdessen blüht das Geschäft mit der LEIHMUTTERSCHAFT, am 7.3. wieder in Berlin Baby - Wunsch - Messe: Agenturen bieten Komplettpakete mit Leihmüttern im Ausland an.Solche Schlupfwege sind nur zu unterbinden, wenn LEIHMUTTERSCHAFT WELTWEIT GEÄCHTET wird, wie in der Deklaration von Casablanca 2023 gefordert.

AlfA hat im Vorfeld einen KONGRESS organisiert (6.3., Berlin), unter den internationalen Sprechern auch eine Frau, die selbst durch Leihmutterschaft zur Welt kam. Dank Aufzeichnung von EWTN sind alle Beiträge nachzuhören:

www.youtube.com/watch?v=HGKx2pLslW4&t=3s


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 SarahK 7. März 2026 
 

Ein Schritt

Im vollen Umfang zurück in die katholische Kirche war in der Tat Kardinal Meißners Unerschrockenheit in der Verkündigung für das ungeborene Leben. Nicht wissend zu dem Zeitpunkt, dass ich von einem Arzt später einmal genau vor die Entscheidung gestellt werden würde. Wir haben die einzig richtige Entscheidung gefällt und den Arzt gewechselt. Unsere Tochter ist gesund, hübsch und intelligent und 100 % katholisch und damit 100% pro live und selbst wenn sie es nicht wäre, wäre unsere Entscheidung richtig gewesen. Und ja deswegen kenne ich die zahlen und bin jedesmal erschüttert.


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