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Der Umgang mit dem Tod

12. März 2026 in Spirituelles, keine Lesermeinung
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„Als alter Mann, dem der Tod schon seine Boten vorausschickt, fiel mir ein Artikel über den Umgang mit dem Tod früher und heute in einer Zeitung auf. Mir drängte sich die Frage auf… “ Von Stefan Fleischer


Grenchen (kath.net) Als alter Mann, dem der Tod schon seine Boten vorausschickt, fiel mir der Artikel «Der Umgang mit dem Tod früher und heute» in einer Zeitung auf. Die Zusammensetzung der Podiumsteilnehmer war vielversprechend. Doch im Verlauf der Lektüre drängte sich mir immer mehr die Frage auf: Wo bleibt Gott in diesem Zusammenhang?

Um die Veranstaltung beurteilen zu können, müsste man diese besucht und die Zielsetzung und die Diskussionsvorgaben gekannt haben. Meine Frage richtete sich also zuerst einmal an mich – und dann an unsere moderne Gesellschaft. Wo bleibt Gott in meinem, in unserem Leben ganz allgemein und speziell im Umgang mit dem Tod in unserer Umgebung, und nicht zuletzt auch mit meinem eigenen? Natürlich sind in den verschiedenen Religionen und Weltanschauungen die Antworten unterschiedlich bis widersprüchlich. Und doch handelt es hier und eine zutiefst menschliche Frage, welche innerhalb der ganzen menschlichen Gemeinschaft vielleicht als relativ bezeichnet werden könnte, sich aber für jedes Individuum ganz konkret stellt.


Hier beobachte ich, dass der moderne Mensch, zum Teil bis hinein in die Theologie, immer mehr dazu neigt, dieser Frage – und damit auch Gott – mehr oder weniger bewusst, auszuweichen und sie aus seinen zwischenmenschlichen Beziehungen zu verdrängen. «Es gibt wahrscheinlich keinen Gott, genieße das Leben!» war – wenn ich mich richtig erinnere – einmal die Werbung der Freidenker. Die Frage ist, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass es ihn trotz allem gibt. Und welche Konsequenzen ziehe ich daraus?


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