Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  4. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  5. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  11. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  12. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  13. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  14. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  15. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"

Für Papst-Enzyklika fehlen lateinische Worte

2. Juni 2026 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei Übersetzung des Gesamttextes von "Magnifica Humanitas" in antike Sprache hakt selbst die KI - Offizielle lateinische Übersetzung wohl erst im Herbst


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die Sozialenzyklika "Magnifica Humanitas" von Papst Leo XIV. wird vorerst nicht auf Latein erscheinen. Vatikanische Quellen rechnen mit der offiziellen Übersetzung erst "nach der Sommerpause". Dem Vernehmen nach arbeiten mehrere Latinisten im Vatikan unter Hochdruck an der Fassung.

Erschwert wird die Arbeit durch das Fehlen einiger lateinischer Wörter für in der Enzyklika vorkommende Begriffe. Sie müssen eigens als Neologismen erdacht werden. Dies trifft allerdings nicht zu für einen der wichtigsten Begriffe des Textes, den "Algorithmus". Dieser ist selbst die latinisierte Form eines ursprünglich aus dem Persischen stammenden Begriffs.


Neben der lateinischen fehlten bislang auch noch wichtige andere Übersetzungen, darunter die chinesische und die russische. Längst fertig ist hingegen die arabische Version. Sie wurde zusammen mit den Fassungen auf Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Französisch, Deutsch und Polnisch bereits am Pfingstmontag vom Vatikan im Netz präsentiert.

Es wird vermutet, dass die zuständigen Vatikanmitarbeiter bei diesen Übersetzungen auch auf Künstliche Intelligenz zurückgegriffen haben. Für Übersetzungen ins Lateinische funktioniert diese Technologie allerdings nur sehr begrenzt.

In Buchform liegt das von der Vatikanischen Verlagsbuchhandlung herausgegebene Werk bereits auf Italienisch vor. Deutschsprachige Druckausgaben bereiten derzeit unter anderem die Verlage Herder, Patmos und Benno vor.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto (c) Vatican Media


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 rosenstaedter 2. Juni 2026 
 

Ist Niemand im Vatikan in der Lage einen Text in die Kirchensprache Latein zu übersetzen

ohne die sogenannte Künstliche Intelligenz?

Klar, der Sprachschatz der lateinischen Sprache muss sich ständig an die neuen Ausdrücken des "Zeit-Geistes" "gewöhnen"!


0
 
 Couperin 2. Juni 2026 
 

Pontificia academia latinitatis

Die päpstliche Latein-Akademie wird schon helfen.
https://www.pontificiaacademialatinitatis.org/


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  7. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  8. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  9. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  10. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  11. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  12. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  13. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  14. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  15. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz