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Rumänische Kirche nach russischem Drohnenangriff "tief besorgt"

2. Juni 2026 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Das orthodoxe Patriarchat bekundet nach Angriff auf Wohngebiet in Galati Solidarität mit Opfern - Schwerwiegender Vorfall gegen Nato-Mitglied Rumänien


Bukarest (kath.net/KAP) Das Rumänische Patriarchat hat nach dem Einschlag einer russischen Kampfdrohne auf rumänischem Staatsgebiet seine Solidarität mit den Betroffenen bekundet. In einer Erklärung vom Wochenende zeigte sich die orthodoxe Kirche "tief besorgt" über den Vorfall in der Donaustadt Galati nahe der ukrainischen Grenze und sicherte den Verletzten sowie deren Angehörigen ihre Unterstützung im Gebet zu.

Zuvor hatte das rumänische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass eine russische Drohne ein Wohnhaus in Galati getroffen und dabei zwei Menschen verletzt habe. Nach Angaben des Ministeriums hatte Russland in der Nacht zum 29. Mai seine Angriffe auf zivile Ziele und Infrastruktur in der benachbarten Ukraine nahe der rumänischen Grenze fortgesetzt.


Demnach drang eine der Drohnen in den rumänischen Luftraum ein. Sie wurde von den Radarsystemen im Süden des Kreises Galati erfasst und stürzte anschließend auf das Dach eines Wohnhauses. Durch den Aufprall brach ein Brand aus.

Das Patriarchat rief die Gläubigen auf, für die Verletzten, deren Familien sowie die örtliche Gemeinschaft zu beten. Die Kirche hoffe auf eine rasche Genesung der Betroffenen und auf die notwendige Kraft, die Folgen des Ereignisses zu bewältigen.

In seiner Erklärung bat das Patriarchat zudem um göttlichen Schutz für das Land. Man bete zu Jesus Christus, der Gottesmutter und allen Heiligen, "dass sie Rumänien vor jeder Gefahr beschützen" und den Bürgern sowie jenen, die für Sicherheit und Schutz des Lebens Verantwortung tragen, "Frieden, Weisheit und Hoffnung schenken".

Der Vorfall zählt zu den schwerwiegendsten Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf rumänischem Staatsgebiet. Rumänien ist Mitglied der NATO und grenzt im Osten an die Ukraine.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto (c) pixabay/alexman89


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