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Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches4. Juni 2026 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Luis Argüello (Valladolid), hat in einem aktuellen Hirtenbrief zum bevorstehenden Fronleichnamsfest (Corpus Christi) klare rote Linien für den Empfang der heiligen Kommunion gezogen
Madrid (kath.net/rn) Der Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Luis Argüello (Valladolid), hat in einem aktuellen Hirtenbrief zum bevorstehenden Fronleichnamsfest (Corpus Christi) klare rote Linien für den Empfang der heiligen Kommunion gezogen. Die Veröffentlichung sorgt für erhebliches Aufsehen, da sie als deutliche Kritik am Amoris Laetitia, dem umstrittenen Schreiben von Franziskus, interpretiert wird.
In seinem Schreiben vom 1. Juni widmet sich Argüello ausführlich der Würde des Altarsakraments und den Voraussetzungen für dessen Empfang. Dabei bezog er explizit Stellung zur Situation von Gläubigen, die nach dem Scheitern einer sakramentalen Ehe eine neue zivile Partnerschaft eingegangen sind. „Diese Personen, die weiterhin Teil der Kirche sind, müssen wissen, dass dieser Bruch des Ehesakraments die eucharistische Kommunion verhindert“, so Argüello wörtlich. Solange diese Situation andauere, sei ein Empfang der Kommunion „nicht möglich“. Argüello betont, dass es objektive Lebenssituationen gebe, die unvereinbar mit der vollen Gemeinschaft mit Christus und der Kirche seien. Neben sündhaften Beziehungen nannte er in diesem Zusammenhang auch den Missbrauch anderer Personen sowie die öffentliche Verteidigung von Positionen, die der christlichen Moral widersprechen.

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Lesermeinungen| | Wilolf 5. Juni 2026 | | | | @Versusdeum: „noch einmal kirchlich heiraten können“ Verstehen Sie unter „kirchlich heiraten“ etwas anderes als das heilige und unauflösliche Sakrament der Ehe? Also vielleicht eine protestantische Ehe? |  1
| | | | | Toretto 5. Juni 2026 | | | |
Geschieden
Welche Rechte gehen verloren?
Siehe Link: https://www.kath-kirche-kaernten.at/dioezese/detail/C2725/geschieden www.kath-kirche-kaernten.at/dioezese/detail/C2725/geschieden |  0
| | | | | Versusdeum 5. Juni 2026 | | | | @SalvatoreMio Ich weiß von einem sehr ähnlich gelagerten Fall (nur war die Kranke dort noch viel jünger), wo der Ehebrecher (obwohl der Fall allgemein bekannt war) sogar noch an Fronleichnam den "Himmel" tragen durfte, was großen Unmut unter den Gläubigen auslöste. Damals zumindest. |  1
| | | | | Wynfried 5. Juni 2026 | |  | Mildernde Umstände @ Christine
Nach dem katholischen Kirchenrecht und der Pastoraltradition können Gläubige, die sich in einer irregulären Situation befinden, nur dann die Eucharistie empfangen, wenn sie sich zur Enthaltsamkeit verpflichten. Selbst Papst Franziskus hat betont, dass es keinen automatischen Zugang zur Kommunion gibt. |  4
| | | | | Versusdeum 4. Juni 2026 | | | | @Sextus Ich sehe viele Parallelen zum Pontifikat von Papst Benedikt: Ein tiefgläubiger gelehrter und auch menschlich einnehmender Papst, der den Glauben verkündet, bittet und mahnt - der aber dringend notwendige harte Sanktionen und Operationen vermeidet. Doch gerade die Wölfe im Bischofsornat wissen sehr genau, wie sie trotz ihres Zerstörungswerks die Sanktionen des Kirchenrecht umgehen können, während ausgerechnet die glaubenstreue Piusbruderschaft direkten Weges auf dieses Bäreneisen zugeht, um die Zukunft des Werkes zu sichern. Es zerreißt einen regelrecht, beides "live" erleiden zu müssen. Beten wir! |  3
| | | | | SalvatoreMio 4. Juni 2026 | | | | Ein Stachel bleibt ... @Versusdeum: Es ist gewiss sehr hart mit manchen Situationen, doch da gibt es noch weitere, von denen man nicht spricht: in meiner Nähe eine ca. 65jährige, die aufgrund Behinderung ins Altenheim kam. Der ältere Ehemann, recht fit, bleibt in der eigenen Wohnung und nimmt sich eine Geliebte, die ihn umsorgt und Einsamkeiten verschwinden lässt. - Die Ehefrau im Heim in der Nähe weiß um alles. Eines Tages erzählte sie es mir unter Tränen. - So gibt es viele Situationen, die tapfer gemeistert werden müssten, aber wir reden uns ein, dass Gott uns glücklich wissen und uns das nicht zumuten will, und so brechen wir die Treue. Die Situation kann jederzeit eintreten: ein Auto-Unfall, und ein Ehepartner bleibt als Krüppel zurück. Doch der Treueschwur bis zum Tod gilt weiter ... |  3
| | | | | Sextus 4. Juni 2026 | | | | Und Rom schweigt ... Eine solch deutliche Klarstellung hätte ich eher von Rom erwartet als von Valladolid.
Nach einem Jahr Pontifikat von Leo XIV. nötige Korrekturen des Magisteriums des vorangegangenen Pontifikats sind ja längst fällig. |  6
| | | | | Adolf Hümmer 4. Juni 2026 | | | | @Versusdeum Wenn ein Ehemann oder eine Ehefrau unschuldiger Weise von seinem Ehepartner verlassen wird, dann ist dies gewiss kein leichtes Kreuz. Aber unser guter Gott lenkt immer alles zu unserem Besten, wenn wir Ihm nur getreu bleiben. "Denen, die Gott lieben, gereicht alles zum Besten" (Röm 8). Gottes Liebe ist treu. Darum muss auch die eheliche Liebe treu sein. Eine Ehe ohne Treue wäre keine Ehe. In dieser Welt ist es immer so. Die einen tun Böses und die anderen müssen darunter leider. Hier auf Erden gibt es keine wahre Gerechtigkeit. Aber Gott ist gerecht und Er wird für Gerechtigkeit sorgen, oftmals eben erst nach dem Ende unseres irdischen Lebens. Bleiben wir Gott und Seinen Geboten treu! |  2
| | | | | Christine 4. Juni 2026 | |  | Dieses lehramtliche Dokument erlaubt Segnungen für Lebenspartner in unregelmäßigen Lebenssituationen. Die Segnungen gelten jedoch nicht den Verbindungen an sich und stellen auch keine Bestätigung dieser unregelmäßigen Partnerschaften dar, sondern sie richten sich an die Personen in diesen Partnerschaften. Wenn diese Personen mildernde Umstände haben, die ihr volles Wissen und ihre volle Zustimmung, die nach der Tradition notwendige Bedingungen für Todsünde sind, mindern, dann befinden sie sich nicht in Todsünde und können daher die Kommunion empfangen.
Die Hl. Eucharistie fordert, dass wir sie ehrfürchtig empfangen. Diejenigen,die sich dem Leib und Blut Christi nähern, dürfen diesen Leib nicht zerreissen,indem sie anstößige Trennungen und Spaltungen unter seinen Gliedern schaffen.Die Piusbruderschaft sollte sehr vorsichtig sein,diese Stelle von Paulus gerade dafür zu benutzen,um Spaltungen im Leib Christi zu erzeugen,denn sie werden mit demselben Maß gerichtet werden, mit dem sie andere richten. www.youtube.com/watch?v=7h9eUSLoobs |  0
| | | | | Versusdeum 4. Juni 2026 | | | | Klar und eindeutig, aber ein Stachel bleibt Klar und eindeutig ist, dass jeder, der schuldhaft die Ehe gebrochen oder gar Ehepartner und Kinder in seelischer oder gar existenzieller Not zurückgelassen hat, nicht den Leib des Herrn empfangen darf, solange dieses Unrecht weiterbesteht. Denn "Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen". Das praktisch einzige an unserem Glauben, mit dem ich gewisse Schwierigkeiten habe, sind alle ohne erhebliche eigene Mitschuld verlassenen Partner, die nicht noch einmal kirchlich heiraten können - während sich der treulose Partner / Partnerin vielleicht einen feuchten Kehrricht um Gottes Gebote und die eigene Familie schert. Natürlich kann man mit einem geliebten Menschen auch platonisch zusammenleben, aber auf Dauer ist das doch sicherlich für viele eine belastende Situation. |  4
| | | | | Versusdeum 4. Juni 2026 | | | | @Adolf Hümmer Er "kann" schon, genau so wie die deutschen Bischöfe gerade versuchen, eine Gegenkirche zu errichten. Aber sie dürfen und sollten es nicht, denn wer es trotzdem tut, "der isst und trinkt sich das Gericht [und die ewige Verdammnis]". |  5
| | | | | Adolf Hümmer 4. Juni 2026 | | | | Immerwährende Lehre der Kirche Dies, was Erzbischof Argüello lehrt, ist die immerwährende, unveränderbare Lehre der Kirche. Im Zustand der Todsünde darf niemand zur heiligen Kommunion gehen, denn dies wäre ein Sakrileg, also eine weitere schwere Sünde. Dies wäre eine falsche Barmherzigkeit, denn damit würde man dem Sünder nicht dienen, sondern ihm schaden. Wahre Barmherzigkeit ruft zur Umkehr auf, denn nur die Umkehr führt zum Heil! Ehebruch ist und bleibt eine Todsünde. Wer in der Todsünde lebt und nicht umkehren will, trennt sich von Gott. Darum kann so ein Mensch nicht Gott im heiligsten Sakrament empfangen. |  6
| | | | | girsberg74 4. Juni 2026 | | | | Klare Kante, zugleich auch in Richtung des Synodalen Weges. |  4
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