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Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches

vor 3 Stunden in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Der Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Luis Argüello (Valladolid), hat in einem aktuellen Hirtenbrief zum bevorstehenden Fronleichnamsfest (Corpus Christi) klare rote Linien für den Empfang der heiligen Kommunion gezogen


Madrid (kath.net/rn) Der Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Luis Argüello (Valladolid), hat in einem aktuellen Hirtenbrief zum bevorstehenden Fronleichnamsfest (Corpus Christi) klare rote Linien für den Empfang der heiligen Kommunion gezogen. Die Veröffentlichung sorgt für erhebliches Aufsehen, da sie als deutliche Kritik am Amoris Laetitia, dem umstrittenen Schreiben von Franziskus, interpretiert wird.

In seinem Schreiben vom 1. Juni widmet sich Argüello ausführlich der Würde des Altarsakraments und den Voraussetzungen für dessen Empfang. Dabei bezog er explizit Stellung zur Situation von Gläubigen, die nach dem Scheitern einer sakramentalen Ehe eine neue zivile Partnerschaft eingegangen sind.  „Diese Personen, die weiterhin Teil der Kirche sind, müssen wissen, dass dieser Bruch des Ehesakraments die eucharistische Kommunion verhindert“, so Argüello wörtlich. Solange diese Situation andauere, sei ein Empfang der Kommunion „nicht möglich“.  Argüello betont, dass es objektive Lebenssituationen gebe, die unvereinbar mit der vollen Gemeinschaft mit Christus und der Kirche seien. Neben sündhaften Beziehungen nannte er in diesem Zusammenhang auch den Missbrauch anderer Personen sowie die öffentliche Verteidigung von Positionen, die der christlichen Moral widersprechen.
 



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Lesermeinungen

 Adolf Hümmer vor 33 Minuten 
 

Immerwährende Lehre der Kirche

Dies, was Erzbischof Argüello lehrt, ist die immerwährende, unveränderbare Lehre der Kirche. Im Zustand der Todsünde darf niemand zur heiligen Kommunion gehen, denn dies wäre ein Sakrileg, also eine weitere schwere Sünde. Dies wäre eine falsche Barmherzigkeit, denn damit würde man dem Sünder nicht dienen, sondern ihm schaden. Wahre Barmherzigkeit ruft zur Umkehr auf, denn nur die Umkehr führt zum Heil! Ehebruch ist und bleibt eine Todsünde. Wer in der Todsünde lebt und nicht umkehren will, trennt sich von Gott. Darum kann so ein Mensch nicht Gott im heiligsten Sakrament empfangen.


2
 
 girsberg74 vor 2 Stunden 
 

Klare Kante,

zugleich auch in Richtung des Synodalen Weges.


2
 

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