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| ![]() Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzelnvor 41 Minuten in Chronik, keine Lesermeinung Georgien begeht 1.700-Jahr-Jubiläum der Einführung des Christentums als Staatsreligion. Tiflis (kath.net/ KAP) Patriarch Shio hob in seiner Eröffnungsrede die historische Position Georgiens an der Kreuzung verschiedener Kulturen und Zivilisationen hervor. Sein Land und seine Kirche hätten einen eigenen Beitrag zum spirituellen Erbe des globalen Christentums geleistet. Der Patriarch unterstrich die christlichen Prinzipien der "Liebe zu Gott und zum Nächsten, Barmherzigkeit, Verantwortung, Gerechtigkeit, Toleranz und das Streben nach Frieden unter den Menschen". An diesen christlichen Werten habe sich seit 1.700 Jahren in Georgien nichts geändert. Auch Präsident Kawelaschwili betonte in seiner Eröffnungsansprache den Beitrag des Christentums für die nationale Identität Georgiens und sein kulturelles Erbe. Georgien sei eine geografische Brücke zwischen Ost und West und ein Treffpunkt verschiedener Kulturen. Georgien habe trotz jahrhundertelanger ausländischer Invasionen und imperialer Ambitionen seine kulturelle und religiöse Vielfalt beibehalten und gleichzeitig seine nationale und spirituelle Identität bewahren können. Kawelaschwili unterstrich wie der Patriarch die christlichen Prinzipien des Mitgefühls, der Gerechtigkeit, des Respektes vor der Menschenwürde und die Liebe zum Nächsten. Und wie Shio III. betonte auch der Präsident die Bedeutung der Familie und beschrieb sie als Eckpfeiler der nationalen Einheit und Widerstandsfähigkeit Georgiens. Georgien ist in den letzten Jahren von seinem Annäherungskurs an die EU wieder abgerückt. Der EU-Kandidatenstatus war dem 3,7-Millionen-Einwohner-Land erst Ende 2023 zuerkannt worden, nachdem es kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 die Aufnahme in die EU beantragt hatte. Die derzeitige Regierungspartei "Georgischer Traum" unter Irakli Kobakhidze fährt seit 2024 aber einen russlandfreundlichen Kurs. Der EU-Beitrittsprozess von Georgien ist auch schon wieder ausgesetzt. Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten Foto: Archiv Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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