Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  3. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  4. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  13. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  14. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  15. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil

Weil die Apostelfürsten in ihr das Martyrium erlitten haben

8. Juli 2009 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikansprecher Lombardi zum Sensationsfund in Sankt Paul vor den Mauern - Die Gräber der Apostelfürsten Petrus und Paulus, Hauptattraktion von Rom


Rom (kath.net/Zenit.org)
Die Stadt Rom ist nicht etwa deshalb der Mittelpunkt der Christenheit, weil sie die Hauptstadt des römischen Reiches war, „sondern weil die Apostelfürsten in ihr das Martyrium erlitten haben und ihre Gräber immer gepflegt und verehrt worden sind“. Daran erinnerte P. Federico Lombardi SJ, Leiter des Presseamtes des Heiligen Stuhls, in der letzten Ausgabe von „Octava Dies“, jener informativen Fernsehsendung, die jede Woche vom Vatikanischen Fernsehen ausgestrahlt wird.

Lombardi kommentierte die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse rund um das Paulusgrab, die allgemein eine „verständliche Begeisterung“ hervorgerufen hätten. Papst Benedikt XVI . hatte am 29. Juni während der Vesper zum feierlichen Abschluss des Paulusjahres eine Sensation verkündet: den Fund von Knochenresten, die rund 2000 Jahre alt seien. Diese Entdeckung scheine „die einmütige und unbestrittene Überlieferung zu bestätigen, der zufolge es sich um die sterblichen Überreste des Apostels Paulus handelt“, so Papst Benedikt (vgl. Predigt im Wortlaut).


Lombardi zog eine Parallele zwischen dem jüngsten Knochenfund im Sarkophag des Völkerapostels und den archäologischen Ausgrabungen unterhalb des Petersdoms, „mit denen, ohne eine Spur des Zweifels zu lassen, bestätigt werden konnte, dass sich genau unter dem Hauptaltar in der alten Vatikanischen Nekropolis das Grab des Apostels Petrus befindet“.

Auch wenn die Reliquienverehrung heute nicht mehr so modern sei, seien die Gräber und Wirkstätten „derer, die uns vorangegangen sind, und ganz besonders die der Heiligen, für das Verständnis unseres Verwurzeltseins in der lebendigen Tradition des Glaubens von großer Bedeutung“, hob P. Lombardi hervor.

„Petrus und Paulus, Fels und Licht der Verkündigung, diese Jünger Jesu, die so verschieden waren, aber sich in gewisser Weise auch ergänzten, ziehen nach wie vor unsere Aufmerksamkeit auf sich und lenken unsere Schritte nach Rom ‚ad limina Apostolorum'“ – zu den Schwellen der Apostelgräber. In gewisser Weise lebten die Apostelfürsten somit auch heute noch unter den Menschen, um ihnen Orientierung zu bieten, sie zu inspirieren und im Glauben zu stärken.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Paulus

  1. Der Verfolger wird zum Verkünder
  2. Paulus – ein neuer Mensch
  3. 'Der Stimme der Vorsehung lauschen'
  4. Wir sind Paulus!
  5. Hier ruht Paulus
  6. All das erfüllt uns mit tiefer Ergriffenheit
  7. Eine merkwürdige Wut gegen die Tradition
  8. Die große Kontroverse: Sind es tatsächlich die Gebeine des Apostels?
  9. Vatikan: Paulus-Reliquien sollen nicht für alle zugänglich sein
  10. Zur Echtheit des Paulusgrabes






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  7. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  8. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  9. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  10. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz