Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  4. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  12. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. R.I.P. Dolly Parton
  15. Außenbeauftragter des Papstes setzt Besuch in Moskau fort

Die Christen müssen Zeugen der Wahrheit, Liebe und Gerechtigkeit sein

15. November 2010 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Benedikt XVI. empfing die letzte Gruppe von Bischöfen aus Brasilien und setzte sich mit der Rolle der Bischofskonferenzen auseinander


Rom (kath.net/as) Pflicht der Christen sei es, Zeugen des Evangeliums und auf diese Weise Bezugspunkt in der Gesellschaft zu sein. Mit der mit diesem Anspruch verbundenen Hoffnung wandte sich Benedikt XVI. am heutigen Vormittag an die brasilianischen Bischöfe der Region Zentrum-Westen, die zum Abschluss ihres Ad-limina-Besuches in Audienz empfangen wurden. Mt dieser Gruppe endeten die im November 2009 aufgenommenen Ad-Limina-Besuche der Bischöfe des größten Landes des südamerikanischen Kontinents.

In seiner Ansprache ging der Papst auf die Rolle der Bischofskonferenzen ein und betonte die Wichtigkeit der Gemeinschaft der Bischöfe mit dem Papst. Gleiches gelte für die Gemeinschaft der Oberhirten mit den Gläubigen. Benedikt XVI. unterstrich die Notwendigkeit eines erneuerten Zeugnisses für das Evangelium in der heutigen säkularisierten Gesellschaft. Gerade anlässlich des heutigen Nationalfeiertags Brasiliens werde die Bedeutung des Wirkens der Kirche für den Aufbau der brasilianischen Identität deutlich.


Benedikt XVI. ging dann auf die Rolle der Bischofskonferenz des Landes ein, die sich darauf vorbereite, den 60. Jahrestag ihres Bestehens zu feiern, und einen Bezugspunkt für die brasilianische Gesellschaft darstelle. Das erste Zeugnis, das vom Verkünder des Wortes Gottes erwartet werde, sei die gegenseitige Liebe. Die Bischofskonferenzen „entstehen gerade als konkrete Anwendung der Gemeinschaft der Liebe der Bischöfe mit dem Papst“. Gleichzeitig seien sie das Instrument der „effektiven und affektiven Liebe ihrer Mitglieder“. Andererseits gestatte es die Bischofskonferenz den Bischöfen, harmonisch einige pastorale Funktionen zum Wohl der Gläubigen und der Bürger eines Territoriums auszuüben.

Die Bischofskonferenz fördere einen Zusammenschluss von Kräften und Absichten und werde so zu einem Mittel, das es ermögliche, die Aufgaben gemeinsam zu teilen. Der Papst warnte jedoch davor, dass die Konferenz zu einer „Parallelwirklichkeit“ werde, die den Dienst des einzelnen Bischofs ersetzt. Aufgabe der Bischöfe sei es vor allem, die wirksamsten Mittel zu finden, um dem Volk das universale Lehramt zu vermitteln. Die Ausübung der Lehrfunktion sei notwendig, um den neuen hervortretenden Fragestellungen begegnen zu können. Es stehe dann in der Pflicht der Bischöfe, den Gewissen der Menschen Orientierung zu verleihen, um auf diese Weise zu einer rechten Lösung der Probleme zu gelangen, zu denen es durch die sozialen und kulturellen Umwälzungen komme.

Unter die Themen, die heute besondere Aufmerksamkeit verlangten, zählte Benedikt XVI. die Förderung und den Schutz des Glaubens und der Moral, die Sorge um die Berufungen, den Einsatz für die Ökumene, die Verteidigung des menschlichen Lebens, die Heiligkeit der Familie, das Recht der Eltern auf die Erziehung ihrer Kinder sowie die Religionsfreiheit, den Frieden und die soziale Gerechtigkeit.

Es gebe die Bischofskonferenzen, so der Papst, insofern sie ein antreibendes Instrument der pastoralen Sorge der Bischöfe seien, deren erstes Anliegen das Heil der Seelen sein müsse. Zum Abschluss des Ad-limina-Besuches der letzten Gruppe von Bischöfen aus Brasilien versicherte Benedikt XVI. dem Volk des Landes seine herzliche Nähe und vertraute es der Fürsprache der Jungfrau Maria von Aparecida an.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

ad limina

  1. Lackner-Appell am Christtag: Gott eine Chance geben im Leben
  2. Marx kündigt Reise deutscher Bischöfe zum Papst an
  3. Testhädline :-) 'einfach "gänse"
  4. Versuch
  5. Indische Bischöfe informieren Papst über die Christenverfolgungen
  6. Das Wort Gottes: unverzichtbare Quelle und unverzichtbarer Inhalt
  7. ‚Das Bild des Priesters droht zu verschwimmen’
  8. ‚Wir wollen keine Zwei-Riten-Kirche’






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Synodalität aus der Tradition - Teil 1
  3. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  4. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  5. Außenbeauftragter des Papstes setzt Besuch in Moskau fort
  6. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  7. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys
  8. Verhaftung nach Großbrand einer historisch wertvollen Holzkirche in Kanada
  9. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  10. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  11. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  12. R.I.P. Dolly Parton
  13. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  14. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  15. Wenn die Herrlichkeit auszieht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz