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Kardinal Schönborn mit 'Sternsingern' in der Moschee

7. Jänner 2011 in Österreich, 28 Lesermeinungen
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Wiener Erzbischof und Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft betonten Motiv der Gastfreundschaft und des „guten Miteinanders“


Wien (kath.net/PEW) Kardinal Christoph Schönborn hat am Mittwoch erstmals das Wiener Islamische Zentrum besucht. Es war der erste Besuch eines Wiener Erzbischofs seit Jahrzehnten in der Moschee am Hubertusdamm; Kardinal Franz König war 1968 bei der Grundsteinlegung anwesend.

Kardinal Schönborn begleitete eine „Sternsinger“-Gruppe aus der benachbarten katholischen Pfarre St. Elisabeth-Bruckhaufen. Die „Sternsinger“ waren von den Verantwortlichen des Islamischen Zentrums eingeladen worden. Der Pfarrer von St. Elisabeth-Bruckhaufen – der neue Leiter des Wiener Priesterseminars, Richard Tatzreiter – hat in den letzten Jahren ein gutnachbarliches Verhältnis zur Moschee am Hubertusdamm aufgebaut.

Sowohl Kardinal Schönborn als auch der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Anas Schakfeh, betonten bei der Begegnung das Motiv der Gastfreundschaft und des „guten Miteinanders“. Im Hinblick auf die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten betonte der Wiener Erzbischof, dass „Verbrechen im Namen der Religion immer Verbrechen gegen die Religion sind“. Auch Schakfeh verurteilte die „mörderischen Attentate“ in Alexandrien und Bagdad „aufs Schärfste“. Es handle sich um „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.


Der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft erinnerte daran, dass im Orient – insbesondere in seiner Heimat Syrien – das Zusammenleben von Christen und Muslimen lange Zeit von „guter Nachbarschaft, ja Freundschaft“ gekennzeichnet gewesen sei.

In den letzten Jahrzehnten seien Spannungen aufgekommen; umso notwendiger sei es, im Dialog nach Lösungen für diese Spannungen zu suchen. Die Anfänge der Spannungen seien oft in unbedachten Worten zu suchen, denn auch das Wort könne eine „Form der Gewalt“ sein. Ebenso wie Schakfeh verurteilte auch der Direktor der Islamischen Religionspädagogischen Akademie, Prof. El Sayed Elshahed (der selbst aus Ägypten stammt), das Blutbad von Alexandrien und sprach seine tiefe Anteilnahme für die Opfer und ihre Angehörigen aus.

Die „Sternsinger“ brachten im Islamischen Zentrum ihre Lieder zu Gehör; anschließend sang auch eine Mädchengruppe des Islamischen Zentrums Friedenslieder. Danach wurden die christlichen Gäste mit Kardinal Schönborn an der Spitze durch die Moschee und die Bibliothek des Islamischen Zentrums geführt, wo auch der Geschenkeaustausch stattfand.

„Es war sehr gelungen, die große Gastfreundschaft unserer muslimischen Nachbarn hier erleben zu dürfen. Ich glaube, sie haben sich aufrichtig gefreut und es war ein wichtiger Schritt“, sagte Kardinal Schönborn im Anschluss an die freundschaftliche Begegnung.

Auch Johannes Kemetter, der Vorsitzende der Katholischen Jungschar der Erzdiözese Wien, bekräftigte die Symbolkraft des Besuchs am Vorabend des Dreikönigsfestes: „Die Heiligen Drei Könige und ihre Botschaft der partnerschaftlichen Zusammenarbeit, über religiöse oder kulturelle Grenzen hinaus, sind heute aktueller denn je. Gerade in Zeiten, in den oft auch ein harsches Klima gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund oder anderen Religionsgruppen herrscht, sind solche bereichernden Begegnungen, wie sie hier im Zuge der Sternsingeraktion geschehen sind, von großer Bedeutung“.


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Lesermeinungen

 johnboy 13. Jänner 2011 
 

@Msgr. Schlegl

Schön das zulesen, ich kann es nur bestättigen das es so ein Verhalten gibt.
\"Auch Christen haben Schuld an der Radikalisierung mancher Moslems\" können Sie bitte dieses kurz erläutern, damit ich kein Fehler mache?


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 kathi 10. Jänner 2011 
 

Segen

Das hieße ja eigentlich auch, dass die Moschee jetzt gesegnet ist. Die Sternsinger ziehen doch zum Segen aus.


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 kathi 10. Jänner 2011 
 

@Msgr. Schlegl - Danke für den Bericht

Msgr. Schlegl, vielen Dank für Ihren Bericht. Ich erlebe es in der Sdhule oft anders. Allerdings weiss ich nicht, ob es Bosnier sind bzw. waren. So wie sie gehandelt haben, ist es genau so, wie Jesus sich das wünscht. So ohne Vorurteile müssten alle wir Christen handeln. Ich bin auch nicht immer frei von Vorurteilen, obwohl ich mir das wünsche. Vielleicht schenkt mir Jesus das ja eines Tages mal.


1
 
 Dr. Dr. Joachim Seeger 9. Jänner 2011 
 

Gastfreundschaft zwischen Christen und Moslems wichtig!

Kardinal Schönborn besucht mit Sternsingern eine Moschee in Wien- welch ein symbolträchtiger Akt! Die Sternsinger bringen den Frieden auch zu den Moslems und bestärken das gute Miteinander und die Gsatfreundschaft zwischen Christen und Moslems. Auf der anderen Seite bringen die Moslems ihre tiefe Anteilnahme und ihr Bedauern über die Anschläge auf Christen in Ägypten zum Ausdruck. Beide Seiten erkennen, dass Verbrechen im Namen der Religion immer auch Verbrechen gegen die Religion sind. Mögen sich die guten Ansätze eines Dialogs zwischen Christentum und Islam weiterentwickeln! Die Heiligen Drei Könige können als Symbol der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Christentum und Islam gesehen werden!


2
 
 Babsi 8. Jänner 2011 
 

@Lucilla

Nein, eigentlich nicht, weil es doch ein bedeutsames und wichtiges Zeichen der Gastfreundschaft und des Segen Gottes war, dass er selbst anwesend war , da seit der Grundsteinlegnung im Jahre 1968 - wo Kardinal König anwesend war, seither kein Kardinal mehr im Islamischen Zentrum Wien war und das ist eigentlich traurig. Kardinal Schönborn erinnerte selbst bei diesem Besuch, an dieses historische Ereignis und es sei ihm eine besondere Ehre, dass er da war.


1
 
 SCHLEGL 8. Jänner 2011 
 

@Kathi

Sie werden lachen, ich habe das zu meinem Erstaunen selbst erlebt. Während der Krise in Bosnien, beim Zerfall Jugoslawiens haben wir 13 bosnische Moslems (2 Großfamilien) in meinen früheren Pfarrhof in Wien 18 aufgenommen., Wir haben die Wohnung eingerichtet, für eine Heizung gesorgt, und Starthilfe gegeben. Die Kinder habe ich in verschiedenen Schulen untergebracht, sie waren sehr brav! Als die großen Söhne genug Deutsch konnten, haben sie mich gebeten, bei der Hauptmesse anwesend sein zu dürfen, um sich am Ende der Messe bei den Gläubigen zu bedanken. Diese Familien haben mich einmal zum Essen eingeladen und ich war sehr berührt, dass der alte Vater, der nichts mehr verdienen konnte, mich begrüßt hat (auf kroatisch), ich habe es einigermaßen verstanden und dann das Brot geteilt hat. Die jungen Leute der Familie haben alle Arbeit gefunden und die Schule gut abgeschlossen und wir haben niemals die geringsten Schwierigkeiten mit ihnen gehabt. Denn die Moslems in Bosnien waren nie fundamentalistisch, bis zu den Angriffen der Serben (leider!). Seitdem die Saudis dort alles wieder aufbauen, radikalisiert sich die Szene. Auch Christen haben Schuld an der Radikalisierung mancher Moslems (sicher im ehemaligen Jugoslawien, - leider!).Msgr. Franz Schlegl


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 kathi 8. Jänner 2011 
 

Moschee - Kirche

Und wann kommen Muslime in eine Kirche um unserem Gott zu huldigen?


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 Lucilla 8. Jänner 2011 

@gregorius
der HW Herr Kardinal hätte sich auch bei seinem Besuch mit den Sternsängern in der Moschee von Bischof Scharl vertreten lassen können. Die Transparente und Anliegen der Demonstration waren eindeutig, das ist für eine Kirchendiplomatie nicht geeignet. Hin und wieder muss man sich aber klar positionieren ohne wenn und aber und sich ordentlich hinter die eigenen Leute stellen. Die Anwesenheit des HW Herrn Kardinals bei den Kopten anlässlich der Dramatik ist sowieso selbstverständlich,


0
 
 Evalyne 8. Jänner 2011 
 

ich glaub, ich les nicht recht!

was soll denn das Friede-Freude-Eierkuchen-Getue? Hat der Kardinal auch mal darauf hingewiesen, dass solch eine Art \"Veranstaltung\" umgekehrt im Orient nicht vorstellbar ist? Sternsinger in der Moschee, also das geht entschieden zu weit.


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 stellamaris 7. Jänner 2011 
 


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 stellamaris 7. Jänner 2011 
 

Die mit dem \"s\" am Ende

Also, ich wills mal so salopp sagen: lieber ein Kardinal mit Sternsingern in einer Moschee als ein islamistischer Selbstmordattentäter in der Kirche.


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 Vergilius 7. Jänner 2011 
 

man wird die kinder halt schön langsam dran gewöhnen müssen,

bei wem sie einmal vorstellig zu sein haben. kard. schönborn ist - mit verlaub - ein profilloser weichspüler, der es sich lieber mit dem orf und freimaurern gut steht als mit aufrechten katholiken. als bischof und hirte zum vergessen. der führt seine schäflein eigenhändig zum schlächter.


4
 
 frajo 7. Jänner 2011 

Warum diese Angst?

Wenn Gott mit uns ist, wer ist dann gegen uns? An einem Dialog führt kein Weg vorbei! Warum meinen so viele zu wissen, daß solche Gesten (wie die des Hr. Kardinals) falsch sind? \"Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren\", und nicht schon zur Halbzeit. Dürfen wir uns etwa nicht darauf verlassen? Ich kann nicht erkennen, daß irgendeine unserer Positionen in Frage gestellt worden ist.


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 lumendelumine 7. Jänner 2011 
 

Eher ein positiver Schritt...

Wie oft gehen denn Christen (auch offiziell im Pfarrverband) in Moscheen und lassen sich dann dort erklären, dass der Islam die eigentliche \"reine Lehre\" über den Einen Gott ist? Umso erfreulicher, wenn unser Kardinal mal die Frohe Botschaft von der Geburt des Erlösers mit den Sternsingern auch zu den Moslems bringt - ist es denn nicht die Botschaft des Dreikönigsfestes, dass alle Völker den König der Welt erkennen sollen???


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 gregorius 7. Jänner 2011 
 

@ lucilla

der kardinal hat nicht persönlich an der kundgebung am 10.12. teilgenommen, aber er wurde durch weihbischof scharl vertreten.
allerdings ist die haltung des kardinals bezüglich der anschläge und christenverfolgung (auch) in islamischen ländern zweifelsfrei: so wird er am kommenden sonntag an der trauerfeier in der koptischen kathedrale teilnehmen.


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 stellamaria 7. Jänner 2011 
 

Lucilla

Hier wäre sicherlich Ihr Gebet von Nöten gewesen.
Vorausgesetzt, es kommt von einem demütigen und reinen Herzen und ist nicht vom Geist der Selbstgerechtigkeit, der Empörung, der Wut, des Zornes u.a. bestimmt und wird so vom Heiligen Geist dann auch gehört, wie sicherlich erhört werden. Vergessen wir nicht, wir sind Brüder und Schwestern im Herrn und so LEIB CHRISTI. Damit aber, sind wir auch einer für den anderen verantwortlich und haben uns zu ertragen d.h. auch mitzutragen, jeder mit seinen Charismen die Gott ihm geschenkt hat, um SEINE KIRCHE zu ERBAUEN.
Im GEBET tun wir das! Danke für Ihre Hilfe!

Jesus und Maria leite und begleite Sie stets und sonst niemand, dafür will ich beten.


1
 
 ElCid 7. Jänner 2011 

Moschee statt koptische Kirche

Jetzt weiss man zumindest mit wem sich Schönborn am Dreikönigstag solidarisch erklärt!

Kann bitte irgendjemand diesen Mann vor sich selbst schützen bevor er wieder so einen irren Ivan macht?

Bitte, heiliger Vater, nimm ihn doch nach Rom und beschäftige ihn dort.


4
 
 stellamaria 7. Jänner 2011 
 

Islam- Christentum

Papst Joahannes Paul II wie auch Papst Benedikt XVI gingen und gehen den Weg des Dialogs und der VERSÖHNUNG, so wie ihn auch Franz von Assisi ging, und nun auch Seine Eminenz Herr Kardinal Dr. Chrristoph Schönborn.

Es ist ein mutiger und dorniger Weg und sicherlich ein KREUZWEG!

Siehe hier auch die Inhalte des Islam bzw. die zwei ! verschiedenen Offenbarungen durch ihren Propheten Mohammed, wie sie ihr Gelehrter und ehemaliger Iman:
MARK GABRIEL in seinen Büchern: \"ISLAM UND TERRORISMUS\", \"JESUS UND MOHAMMED\" etc. uns als bekehrter Christ schilderte und offenbart.

Ich glaube, es sind dies WERKZEUGE DER BEKEHRUNG, die uns Gott geschenkt hat und somit diesen Konvertiten selbst, um hier MISSION für die Muslime geschehen lassen zu können.

Wer mit Muslime zu tun hatte (ich meine hier den \"Dialog\" mit ihnen suchte durch die Botschaft des Christentums), wird hier auf eine Mauer des Unverständnisses stoßen, die aus oben genannten Gründen (siehe die Inhalte der Bücher) nicht zu überwinden sind. War kein Dialog zu finden mit einem Muslim, gab ich ihm ein Buch von Mark Gabriel zu lesen und übergab Gott alles weitere im Gebet...
Reife Christen werden ebenso handeln, nämlich immer den Dialog und die Versöhnung suchen, auch ich mußte dies erst verstehen lernen und hier im Vertrauen allein auf Gott bauen, denn ER ist sicherlich größer als mein kleiner Glaube, meine weltliche Hoffnungslosigkeit und meine egoistische Lieblosigkeit die meine erbärmlichen Ängste verursachen...

Papst Johannes Paul II sagte uns immer wieder: HABT KEINE ANGST- ÖFFNET DIE TORE (die Herzen) FÜR CHRISTUS !

Wie aber sollte unsere persönliche Berufung dann auch von Gottes Segen begleitet sein, wenn wir hier nur in der Angst handeln? Nämlich dann ohne GLAUBEN! ohne HOFFNUNG! und ohne LIEBE???

Herr Kardinal Christoph Schönborn geht sicherlich nicht den breiten Weg, denn er wird, hier wie dort, kein Verständnis finden, aber er geht damit ganz ganz sicher den der VERSÖHNUNG und so den christlichen in der Nachfolge Jesus und eröffnet damit den Weg zur Botschaft von Jesus Christus selbst.


3
 
 Mami26 7. Jänner 2011 
 

Besser....

.... haette der Herr Kardinal eine Anbetungsstunde mit den Kindern gestaltet.


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 Siebtel 7. Jänner 2011 
 

\"Sternsinger im Wiener [Grand] Orient angekommen\"

\"Der Stern von Bethlehem, der einst Weisen aus dem Orient den Weg nach Bethlehem leuchtete, wurde 2000 Jahre später von einem österreichischen Kirchenfürsten an auf einem Stock symbolisch zurück in den Orient getragen.\"

www.pi-news.net/2011/01/sternsinger-im-wiener-orient-angekommen/


3
 
 Siebtel 7. Jänner 2011 
 

Das 1. Gebot

Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.


4
 
 SCHLEGL 7. Jänner 2011 
 

@Kardinal

Kardinal Schönborn nimmt seine Verantwortung als Erzbischof von Wien und Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz war. Vielleicht beginnen gemäßigte Moslems jetzt einmal nachzudenken, wie ihre Zukunft in Westeuropa und in der Welt ausschaut, wenn sie sich weiterhin radikalen islamistischen Terroristen ausliefern! Ich hoffe aber auch, dass irgendjemand unserem Kardinal mitteilt, was uns Ulmi in \" Ansar ul Haqq\" zugänglich gemacht hat. Msgr. Franz Schlegl


8
 
 Chasalla 7. Jänner 2011 
 

Eine verfehlte freundliche Geste?

@ Waldi, Marcus. Ihre Kommentare sind von Angst motiviert ujnd nach den islamistischen Massakern in Ägypten und anderswo auch verständlich. Es führt aber kein Weg daran vorbei, sich um ein friedliches Auskommen mit den Muslimen zu bemühen, zumal wenn sie unsere unmittelbaren Nachbarn sind. Was gäbe es denn sonst für Alternativen? Abschotten und Angstpropaganda ändern die Situation sicher nicht zum Guten.
Kardinal Schönborns Aktion finde ich großartig. Diese freundliche Geste dürfte auch ihre Wirkung auf die Wiener Muslime nicht verfehlen.
@Marcus. In den im Bericht zitierten Worten von Anas Schakfeh kann ich keine unverschämte Drohung erkennen. Oder wissen Sie mehr über die konkreten Hintergründe?


6
 
 ulmi 7. Jänner 2011 
 

Interessant und aufschlussreich

ist es in diesem Zusammenhang auch einmal, die Stimmen einiger Muslime hierzu zu hören. In deren Blog „Ansar ul Haqq“ wird der Besuch der Sternsinger in der Moschee als Skandal gebrandmarkt.

ansarulhaqq.wordpress.com/2011/01/06/skandal-kardinal-schonborn-mit-sternsingern-im-islamischen-zentrum/


4
 
 Marcus 7. Jänner 2011 
 

Unfaßbar! Das ist ein echtes Ärgernis.

Gratuliere den Moslems zur siegreichen Unverschämtheit gegenüber den naiven Dhimmis.

Denn was sind die Rede Schakfehs von den \"unbedachten Worten\" und seine Aussage \"das Wort könne eine Form der Gewalt sein\" anderes als eine Drohung an die kritischen Analytiker des Islam? Er relativiert damit die Bomben und gibt den Christen Mitschuld an den Anschlägen.

Eben: Subtil, aber unverschämt. Dagegen wieder nur das kirchenübliche Blabla.


6
 
 Waldi 7. Jänner 2011 
 

Ein planvolles Spielchen,

zwischen dem schlauen Moscheen-Kater und der arglosen Kirchen-Maus. Wie das Spielchen ausgeht, ist hinlänglich bekannt.
Schade nur, dass die modernen \"Heiligen Drei Könige\", nach 2000 Jahren Christentum, nicht mehr dem Stern von Betlehem folgen, sondern dem Halbmond ihre Referenz erweisen.


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 Siebtel 7. Jänner 2011 
 

Die Sternsinger ziehen weg von Christus

Sicherlich ein nettes Unterhaltungsprogramm für Muslime, die - im Gegensatz zu den Sternsingern - nicht zu Jesus Christus hinziehen.

Immerhin wird den Werten der französischen Revolution Rechnung getragen: Brüderlichkeit, Gleichheit und Freiheit.

An die Stelle der Mission sind diejenigen Gastbesuche getreten, die nicht Christus geweihte Stätten betreffen - da ist (im Gegensatz zu den Kirchenaustritten) eine Häufung zu verzeichnen.

An den Stätten, die Christus entgegengesetzt sind, stimmt die Quote noch.


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 dominique 7. Jänner 2011 
 

\"Ich glaube, sie haben sich aufrichtig gefreut und es war ein wichtiger Schritt\"

Tja, man hat so seine Formelsprache im Diplomatengepäck - und das ist ja auch in Ordnung so. Aber die islamische Realität ist hart, knallhart, und hat noch längst nicht die soziale Reife, um in modernen Gesellschaften konstruktiv mitzuwirken.


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