Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Haft für obszöne Eintragungen in Kirchenbesucherbuch

14. Oktober 2011 in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bregenz: Zwei Monate Haftstrafe für Entgleisungen bei Kirchenbesuch erhielt ein Mann vom Landgericht Bregenz.


Bregenz (kath.net) Ein Mann schrieb drei Seiten obszöne Beschimpfungen ins Besucherbuch der Bregenzer Herz-Jesu-Kirche, gab der Marienstatue eine Bierdose in die Hand und eine Zigarette in den Mund. Jetzt wurde er deshalb vom Landgericht Bregenz zu zwei Monaten Haft verurteilt. Dies berichtete der ORF.


Das Landgericht benannte im Urteil die Herabwürdigung religiöser Lehren sowie die Sachbeschädigung. Wegen der Vorstrafen des Mannes aus anderen Delikten und wegen der Tatsache, dass Kirchen gesetzlich geschützt sind, habe eine unbedingte Strafe ausgesprochen werden müssen, begründete Richterin Karin Dragosits das Urteil.

Der Mann hatte die Tat unter Einfluss von Alkohol und Drogen begangen. Vor Gericht sagte er, dass er wütend auf den Pfarrer und die Kirche gewesen sei. Der Täter konnte aufgrund von DNA-Spuren an der Zigarette ermittelt werden.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da der Verurteilte noch Berufung einlegen kann.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Xano 14. Oktober 2011 

die \"Lauen\"

Bekanntermaßen sind ja nicht die \"Heißen\" und die \"Kalten\" das größte Problem, sondern die \"Lauen\". Möglicherweise ist dieser Mann näher am Glauben als mancher laue Christ, den der Glaube und seine Kirche nicht interessiert oder dem irgendwie alles recht ist.
Wir sollten für diesen Mann beten. Er wird einige Zeit zum Nachdenken haben. Vielleicht bekehrt er sich ja.


4
 
 Bastet 14. Oktober 2011 

Kann der Richterin nur zustimmen. Solch einem Treiben muß Einhalt geboten werden.


4
 
 Ehrmann 14. Oktober 2011 

Eine Wende?

Hoffentlich wird nicht alles wieder umgedreht (Berufung!) . Auf jeden Fall dürfte es das erste Mal sein, daß der gesetzliche Schutz religiöser Werte auch auf uns Christen angewendet wird - ein Lichtstreif am Horizont?


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gerechtigkeit

  1. Wehrt und vernetzt Euch!
  2. Wo bleibt die Gerechtigkeit? Vom Missbrauch eines biblischen Begriffs
  3. Vatikan-Prozess: Ein Jahr auf Bewährung für Ex-Klinikchef
  4. Lebensschutzorganisation ALfA gewinnt gegen Lucke-Partei
  5. Irischer Sender wegen Verleumdung von Priester bestraft







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz