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USA: Bischöfe fordern Abrücken von Militärschlagsplänen

3. September 2013 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
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Offener Brief an Außenminister Kerrym - Militärschlag gegen Assad bietet keinerlei Hoffnung auf Frieden in der Region


Washington (kath.net/KAP) Scharfe kirchliche Kritik erfährt US-Präsident Barack Obama mit seinen Militärschlags-Plänen gegen den syrischen Machthaber Bashar al-Assad auch aus dem eigenen Land. Die US-Bischöfe haben sich bereits am Wochenende in einem offenen Brief an Außenminister John Kerry gewandt und von ihm das Erwirken eines Waffenstillstandes gefordert. Politische Verhandlungen seien die einzige denkbare Lösung für Syrien, so der von Bischof Richard E. Pates unterzeichnete Brief. Pates leitet in der US-Bischofskonferenz das "Komitee für internationale Gerechtigkeit und Frieden".


Zwar "verabscheuen" die US-Bischöfe die "grässlichen Angriffe durch chemische Waffen", rufen jedoch zugleich auch dazu auf, einen erneuten "Zusammenstoß der Waffen" durch den von den USA angestrebten Militärangriff zu verhindern. Nur der Begegnung und dem Dialog könne es gelingen, Hoffnung auf eine Lösung der Syrienfrage zu wecken, nie aber dem Waffenkonflikt, stellen die Bischöfe klar.

Die USA sollten sich gemeinsam mit anderen Regierungen darum bemühen, dass in Syrien die Waffen ruhen und die gesamte Bevölkerung eine Zukunft erhalte, in der Menschenrechte und Religionsfreiheit respektiert werden. Der Weg dazu führe nur über "ernsthafte Verhandlungen, unparteiische und neutrale humanitäre Hilfe sowie Aufbau einer Gesellschaft, die alle Bürger - auch Christen und andere Minderheiten - in ihren Rechten berücksichtigt", heißt es in der Erklärung.

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


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