Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Kirche im Verfall
  6. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  9. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Internet-Patron: Don Bosco führt vor Giacomo Alberione

4. Februar 2003 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wer wird die virtuellen Sphären geistlich betreuen? Eine italienische Umfrage ist nun in die Endphase getreten. Zu Ostern soll der Patron für das Internet gefunden sein.


Vatikan (www.kath.net) Wenn der Bildschirm hektisch blinkt und der Rechner nur mehr angestrengte Geräusche von sich gibt, dann bleibt dem katholischen Surfer noch eines - eine rasche Fürbitte zum Heiligen ... Zu wem nur? Die Not im Netz führte zu einer entsprechenden Aktion. Seit über einem halben Jahr läuft, von Italien ausgehend, eine Umfrage zum Patron für das Internet. Sie ist nun in die Endphase getreten. Mit 25,29 Prozent (Stand: 4. Februar) liegt der hl. Don Bosco derzeit an erster Stelle, dicht gefolgt vom sel. Giacomo Alberione, dem Gründer der paolinischen Ordensfamilien (22,5 Prozent). Mit ein wenig Abstand folgen der heilige Alfons Ligouri (19,15 Prozent) und der Erzengel Gabriel (13,52 Prozent), der hl. Maximilian Kolbe (10 Prozent) und die heilige Klara (9,57 Prozent). Über 11.000 Mal ist bereits abgestimmt worden. Bis Ostern wünschen sich die Verantwortlichen ein endgültiges Ergebnis darüber, wer in Zukunft die virtuellen Sphären geistlich betreut.

Die Umfrage startete am 5. Juni des Vorjahres mit einer ersten Sondierungsphase. Damals lagen unter anderem noch die heilige Thekla im Rennen, außerdem der hl. Isidor von Sevilla sowie der heilige Pedro Regalado. Bei Beendigung von Phase 1 am 4. Oktober führte der heilige Alfons von Liguori mit über ein Drittel aller Stimmen. Zahlreiche Anregungen trafen in der Folge ein. Unter anderem wurden der hl. Augustinus oder die Jungfrau Maria vorgeschlagen. Letztere - genauer: die Madonna di Bonaria - sei die Patronin der Seefahrer, und diese Analogie "könnte ja auch auf das Netz übertragen werden", lautete der Vorschlag. Als Heiliger der Suchmaschinen komme nur der heilige Antonius von Padua in Frage, der ja zuständig für das Auffinden verlorener Gegenstände sei, hieß es in einer anderen Zuschrift.

Auch der Heilige Geist wurde vorgeschlagen, da er ja der "Kommunikator" schlechthin sei und zwölf Apostel in verschiedenen Sprachen zum Reden gebracht habe. Der hl. Espedito wurde vorgebracht, weil er jener Heilige sei, der den stärksten Bezug zur Geschwindigkeit habe, ein Wesenszug des Internets, und für die "dringenden Fälle" angerufen werde. Die kleine heilige Therese von Lisieux, so befand ein weiterer Vorschlag, habe sich auf engstem Raum in Klausur befunden und sei, in geistlichem Sinn, als Missionarin dennoch zur Rettung der Seelen in der ganzen Welt "gesurft".

Phase 2 startete am 5. Oktober und wurde am 6. Jänner beendet. Mit 36,51 Prozent lag der heilige Giacomo Alberione in Führung, gefolgt von der heiligen Klara (29,52 Prozent), Maximilian Kolbe (11,81 Prozent), Paulus (8,53 Prozent), Dominikus (7,33 Prozent) sowie Franz von Sales (6,29 Prozent). 10.571 Stimmen wurden virtuell abgegeben. Die Endphase, die seit 7. Jänner läuft, soll bald abgeschlossen sein. Zu Ostern erhoffen sich die Verantwortlichen den Patron für das Internet. "Wir hatten zahlreiche Anfragen für einen Patron, und so haben wir entschieden, dass das Internet das beste Werkzeug ist, um einen zu finden", sagte Roberto Diani, Internet-Berater der italienischen Bischofskonferenz, gegenüber italienischen Medien. Die offizielle Ernennung erfolgt durch die vatikanische Sakramentenkongregation.

Informationen: www.santibeati.it



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Internet

  1. Soros‘ Open Society Stiftungen unterstützen linke britische Internet-Wachorganisation
  2. USA: Keine Visa für Verantwortliche von Internet-Zensur
  3. Katholischer Podcast auf Platz 1 bei Apple Podcasts
  4. ‚Trusted Flagger’ – Meldestelle für fragwürdige Inhalte oder Zensur im Internet?
  5. Britische Behörden gehen rigoros gegen ‚Hassverbrechen’ in sozialen Medien vor
  6. Gesetz gegen ‚Hassrede’ in Irland könnte weltweite Internetzensur zur Folge haben
  7. 63 Prozent der Suchergebnisse auf Google News sind linkslastig
  8. Benutzerfreundliche Version der ‚Summa Theologiae’ im Internet verfügbar
  9. BREAKING NEWS - Facebook sperrt kath.net-Co-Herausgeber Christof Zellenberg nach Urlaubsvideo
  10. Abtreibungsverbot in Texas: Internetseite für Meldung von Verstößen gesperrt







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz