Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Jason ODER wenn man sich für Österreich schämt!
  2. IMABE-Institut: Neuer Proteinimpfstoff ethisch vertretbar
  3. BREAKING NEWS - Facebook sperrt kath.net-Co-Herausgeber Christof Zellenberg nach Urlaubsvideo
  4. „Das ist die Stoßrichtung. Es geht um Diskreditierung“
  5. Es tauchen Fragen zu katholischer ‚Faktenchecker’-Seite auf
  6. Plus 38,6 Prozent - Höchste Austrittszahlen in Österreich bei Bischof Glettler
  7. Neuer Eklat beim Synodalen Weg: Leitung setzt sich über protokollierte Delegierten-Absprachen hinweg
  8. Erzbischof Paglia empfiehlt Covid-Impfung für Kinder ab 5 Jahren
  9. Etikettenschwindel auf Kosten des ungeborenen Lebens – Das Dilemma mit Covid-19-Impfstoffen!
  10. US-Universität: Die umstrittene George-Floyd-Ikone soll nicht mehr ausgestellt werden
  11. Tirol: 225-Jahr-Jubiläum der Marienerscheinung von Absam
  12. Streit um schwule Transgender-Krippe in katholischer Pfarrkirche im Erzbistum Köln
  13. Covid-Irrsinn in Süditalien: Keine Eucharistie von ungeimpften Priestern mehr
  14. Die Mär vom Priestermangel – und warum „viri probati“ keine Alternative für die Kirche sind
  15. Neue US-Studie zeigt: Ehen ohne voreheliches Zusammenleben halten besser

Abtreibungsverbot in Texas: Internetseite für Meldung von Verstößen gesperrt

7. September 2021 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Webhosting-Dienst gab nicht näher genannte ‚Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen’ als Grund für die Sperre an. Auf der Seite prolifewhistleblower.com konnten anonym Verstöße gegen das Abtreibungsgesetz gemeldet werden.


Austin (kath.net/jg)

Der Webhosting-Dienst GoDaddy hat die Lebensschutzorganisation Texas Right to Life am 2. September darüber informiert, dass die von den Lebensschützern eingerichtete Internetseite prolifewhistleblower.com gegen die Nutzungsbedingungen verstößt. GoDaddy gab Texas Right to Life 24 Stunden, um einen neuen Webhosting-Dienst zu finden. Gegen welche Nutzungsbedingung die Internetseite verstoßen hatte, erfuhr die Lebensschutzorganisation nicht.

Auf der Seite prolifewhistleblower.com konnten anonyme Hinweise auf Verstöße gegen das Abtreibungsgesetz eingetragen werden, welches am 1. September in Kraft getreten ist. Das Gesetz untersagt Abtreibungen, sobald der Herzschlag des Ungeborenen festgestellt werden kann.

Das Gesetz sieht vor, dass Verstöße nicht von staatlichen Behörden, sondern von privaten Personen eingeklagt werden. Klagen sind nicht gegen Frauen möglich, die Abtreibungen durchführen lassen, sondern nur gegen Personen, die an der Durchführung mitwirken.

„Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen“, sagte Kimberlyn Schwartz, eine Sprecherin von Texas Right to Life, in einer Stellungnahme für das Nachrichtenmagazin Newsweek. Die Organisation sei bereits dabei, die Seite bei einem anderen Webhosting-Dienst einzurichten.

Die Journalistin Shoshana Wodinsky wies in einem Artikel darauf hin, dass prolifewhistleblower.com gegen die Datenschutzbestimmungen von GoDaddy verstoße. Diese legen fest, dass eine Internetseite keine persönlichen Informationen sammeln oder verwenden darf, wenn die Betroffenen nicht zugestimmt haben. Eine Internetseite darf die Privatsphäre oder Veröffentlichungsrechte eines anderen Nutzers, einer anderen natürlichen oder juristischen Person nicht verletzen, zitiert Wodinsky aus den Nutzungsbedingungen von GoDaddy. Sie legte Gegnern von prolifewhistleblower.com nahe, die Seite bei GoDaddy zu melden und auf Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen hinzuweisen. Nur 24 Stunden nachdem Wodinskys Artikel erschienen ist, entschied GoDaddy, prolifewhistleblower.com zu sperren.

Zuvor hatten Aktivisten erfolglos versucht, die Seite mit falschen Meldungen zu überfluten oder zum Absturz zu bringen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 winthir 8. September 2021 

grundsätzlich, dazu.

1) in diesem Gesetz ist nicht vorgesehen, daß die Strafverfolgungsbehörden einschreiten.

2) Das müssen die Bürger dort machen, im Wege einer Zivilklage.

und, um ein Wort von Dir, Robensl, aufzugreifen, fällt mir dazu noch ein alter(?) Spruch ein:

"Der größte Lump
im ganzen Land
das ist und bleibt
der Denunziant."

und, was ich gemein finde: Die dortige Regierung wälzt die Last auf die Bürger ab.

winthir.


0
 
 Robensl 7. September 2021 
 

Notwendig? Denunziantentum?

Wieso braucht es so etwas überhaupt? Kann man in den USA nicht (auch anonym?) Strafantrag stellen?
Mir persönlich riecht eine solche Seite zu sehr nach Denunziatentum, welches durch Corona ja befeuert wurde, aber auch z.B. durch die Grünen in BW bezüglich Steuer.

Dass Internetdienstleister ohne konkreten Grund kündigen/sperren, finde ich auch schlimm, passt aber eben genau in eine Kultur des gegenseitigen Misstrauens und Anprangerns.

www.deutschlandfunk.de/baden-wuerttemberg-steuer-pranger-und-denunziantenum-union.2932.de.html?drn:news_id=1296961


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. USA: Demokratische Politiker kritisieren Pro-Abtreibungspolitik ihrer Partei
  2. Texas: Abtreibungsverbot bei Herzschlag verringert Zahl der Abtreibungen
  3. Umfrage in Irland: 90 % wollen, dass Frauen Information über Alternativen zur Abtreibung erhalten
  4. New York: Freispruch für Gehsteigberater vor Abtreibungsklinik
  5. Boston: Karenzurlaub für Mitarbeiter der Stadtverwaltung jetzt auch bei Abtreibung
  6. Texas: Christliche Pastorin predigt für Abtreibung
  7. Netflix und andere Unternehmen behaupten: Abtreibungsverbot bei Herzschlag ‚schlecht fürs Geschäft’

Internet

  1. BREAKING NEWS - Facebook sperrt kath.net-Co-Herausgeber Christof Zellenberg nach Urlaubsvideo
  2. Softwareunternehmen Mozilla: ‚Trump sperren wird nicht reichen’
  3. Carlo Acutis – Missionar im Internet
  4. Google-Zensur: Konservative Websites aus Suchergebnissen entfernt
  5. Twitter: Schließung einiger Konten wegen Davidsstern sei ein Versehen gewesen
  6. Seligsprechung von italienischem "Cyber-Apostel" am 10. Oktober
  7. Zu wem sollen wir sagen: "Bitte für uns arme Internetsurfer"?






Top-15

meist-gelesen

  1. Jason ODER wenn man sich für Österreich schämt!
  2. BREAKING NEWS - Facebook sperrt kath.net-Co-Herausgeber Christof Zellenberg nach Urlaubsvideo
  3. „Das ist die Stoßrichtung. Es geht um Diskreditierung“
  4. Neuer Eklat beim Synodalen Weg: Leitung setzt sich über protokollierte Delegierten-Absprachen hinweg
  5. Die Mär vom Priestermangel – und warum „viri probati“ keine Alternative für die Kirche sind
  6. IMABE-Institut: Neuer Proteinimpfstoff ethisch vertretbar
  7. Plus 38,6 Prozent - Höchste Austrittszahlen in Österreich bei Bischof Glettler
  8. Böswillige Zerstörung an der Grotte in Maria Vesperbild
  9. Streit um schwule Transgender-Krippe in katholischer Pfarrkirche im Erzbistum Köln
  10. Covid-Irrsinn in Süditalien: Keine Eucharistie von ungeimpften Priestern mehr
  11. Es tauchen Fragen zu katholischer ‚Faktenchecker’-Seite auf
  12. Demonstrationen gegen Kardinal Cupich nach Einschränkungen für traditionelle Messe
  13. Nicht einmal die Jungfrau Maria 'wollte Priesterin sein'
  14. Etikettenschwindel auf Kosten des ungeborenen Lebens – Das Dilemma mit Covid-19-Impfstoffen!
  15. Neue US-Studie zeigt: Ehen ohne voreheliches Zusammenleben halten besser

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz