Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  5. Tantum ergo Sacramentum
  6. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  7. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  8. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  11. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  12. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  15. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!

Florenz: Teil des Friedhofs für verstorbene Ungeborene gewidmet

16. November 2013 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Teil des Friedhofs von Trespiano ist für Kinder, die vor der Geburt gestorben sind, reserviert. Das schließt abgetriebene Babies ein.


Florenz (kath.net/LSN/jg)
Die Stadtregierung von Florenz hat einen Teil des städtischen Friedhofs in Trespiano für Babies gewidmet, die vor der Geburt gestorben sind. Dazu gehören auch abgetriebene Kinder. Der Schritt wurde von Vertretern der politischen Linken scharf kritisiert.

Der „Friedhof für die Ungeborenen“ hat seit 1996 „inoffiziell“ existiert. In diesem Monat hat der Stadtrat von Florenz mit überwiegender Mehrheit den Beschluss gefasst, den Bereich „Kindern, die vor der Geburt gestorben sind“ zu widmen. Vizebürgermeisterin Stefania Saccardi verwies auf ein Gesetz aus dem Jahr 1990, das Stadtverwaltungen dazu verpflichtet, verstorbene Ungeborene zu begraben. Florenz habe sich zu diesem Schritt entschlossen, „damit jeder, der überzeugt ist, dass ein Fötus eine Person ist, jetzt die Möglichkeit hat, ihn entsprechend zu begraben“, sagte sie wörtlich.


Von der politischen Linken wurde der Florenzer Beschluss als Angriff auf die seit 1978 legalisierte Abtreibung gewertet. Die Maßnahme richte sich gegen das „Selbstbestimmungsrecht der Frauen“, sagte Ornella De Zordo von der alternativen PerUnaltracittá. Schritte wie dieser seien „ohne Logik“, würden Italien in einen „obskurantistischen Abgrund“ stürzen und den Willen des Volkes missachten, sagte Maria Antonietta Farina Coscioni, eine Vertreterin der Radikalen Partei in Florenz.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 18. November 2013 
 

Dazu gibt es einen wunderbaren Kurzfilm,

"Engelskind". Leider habe ich ihn im Netz nicht gefunden, er lief aber zumindest auf ARTE. Im Übrigen kann ich @ Gypsy nur zustimmen: Auch meine Mutter wurde in der Trauer nach einer Fehlgeburt von einer Krankenschwester blöd angeredet, sinngemäß "Was haben Sie denn, andere wären froh gewesen, daß es weg ist". Im Übrigen: Gehört zum "Selbstbestimmungsrecht der Frauen" nicht auch, Abschied nehmen und ihre Kinder begraben zu dürfen? Aber wer seine Kinder wegwirft, hat wohl so manches mal auch seine/ihre (Mit-) Menschlichkeit mit "entsorgt"...


0
 
 pfaffenheini 16. November 2013 

Auch in Wien gibt es eine Grabstätte für Stillgeborene

www.magix-website.com/mppo16/50/4CD/4CD25310631911E19C0A7F6751BD8A32.pdf


2
 
 Gipsy 16. November 2013 

Der Wille des Volkes

..stürzen und den Willen des Volkes missachten, sagte Maria Antonietta Farina Coscioni, eine Vertreterin der Radikalen Partei in Florenz.
------------------------------------
Dann möchte sie mal die vielen Eltern , deren Kind vor der Geburt gestorben ist oder tot zur Welt gekommen ist dazu befragen...oder sind diese Menschen nicht Bestandteil des Volkes?
Dass bewusst im Mutterleib ermordete Kinder beerdigt werden,glaube ich eher nicht, dann dann würde ja zugegeben werden, dass es sich um Kinder handelte, die "man" vom Leben abgeschnitten hat.

Lasst den Eltern die Möglichkeit ihr Kind zu beerdigen, damit sie einen Platz zum Trauern haben.
Frau Marie Antonietta sollte sich hier ganz einfach mal zurückhalten.


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Begräbnis

  1. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys
  2. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  3. 'Kohl konnte polarisieren, aber hatte auch die Gabe der Freundschaft'
  4. Tiere nicht auf Friedhöfen für Menschen bestatten
  5. Kardinal Marx spricht sich für Erdbestattungen aus
  6. Sizilien: Kein kirchliches Begräbnis für Mafiaboss







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Vergebung kennt keine Grenze
  4. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  5. Papst reagiert auf Sex-Vorwürfe gegen Erzbischof von Rabat
  6. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"
  7. „Lass das Zählen sein!“
  8. US-Bischof weitet Angebot an tridentinischen Messen in seiner Diözese aus
  9. Der Name 'Maria' - Ein „bitteres Meer“ und Schrecken der Dämonen
  10. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  11. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  12. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  13. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  14. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  15. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz