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Florenz: Teil des Friedhofs für verstorbene Ungeborene gewidmet16. November 2013 in Chronik, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Ein Teil des Friedhofs von Trespiano ist für Kinder, die vor der Geburt gestorben sind, reserviert. Das schließt abgetriebene Babies ein.
Florenz (kath.net/LSN/jg) Die Stadtregierung von Florenz hat einen Teil des städtischen Friedhofs in Trespiano für Babies gewidmet, die vor der Geburt gestorben sind. Dazu gehören auch abgetriebene Kinder. Der Schritt wurde von Vertretern der politischen Linken scharf kritisiert. Der Friedhof für die Ungeborenen hat seit 1996 inoffiziell existiert. In diesem Monat hat der Stadtrat von Florenz mit überwiegender Mehrheit den Beschluss gefasst, den Bereich Kindern, die vor der Geburt gestorben sind zu widmen. Vizebürgermeisterin Stefania Saccardi verwies auf ein Gesetz aus dem Jahr 1990, das Stadtverwaltungen dazu verpflichtet, verstorbene Ungeborene zu begraben. Florenz habe sich zu diesem Schritt entschlossen, damit jeder, der überzeugt ist, dass ein Fötus eine Person ist, jetzt die Möglichkeit hat, ihn entsprechend zu begraben, sagte sie wörtlich. 
Von der politischen Linken wurde der Florenzer Beschluss als Angriff auf die seit 1978 legalisierte Abtreibung gewertet. Die Maßnahme richte sich gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frauen, sagte Ornella De Zordo von der alternativen PerUnaltracittá. Schritte wie dieser seien ohne Logik, würden Italien in einen obskurantistischen Abgrund stürzen und den Willen des Volkes missachten, sagte Maria Antonietta Farina Coscioni, eine Vertreterin der Radikalen Partei in Florenz.
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Lesermeinungen| | Chris2 18. November 2013 | | | | Dazu gibt es einen wunderbaren Kurzfilm, "Engelskind". Leider habe ich ihn im Netz nicht gefunden, er lief aber zumindest auf ARTE. Im Übrigen kann ich @ Gypsy nur zustimmen: Auch meine Mutter wurde in der Trauer nach einer Fehlgeburt von einer Krankenschwester blöd angeredet, sinngemäß "Was haben Sie denn, andere wären froh gewesen, daß es weg ist". Im Übrigen: Gehört zum "Selbstbestimmungsrecht der Frauen" nicht auch, Abschied nehmen und ihre Kinder begraben zu dürfen? Aber wer seine Kinder wegwirft, hat wohl so manches mal auch seine/ihre (Mit-) Menschlichkeit mit "entsorgt"... |  0
| | | | | pfaffenheini 16. November 2013 | |  | Auch in Wien gibt es eine Grabstätte für Stillgeborene www.magix-website.com/mppo16/50/4CD/4CD25310631911E19C0A7F6751BD8A32.pdf |  2
| | | | | Gipsy 16. November 2013 | |  | Der Wille des Volkes ..stürzen und den Willen des Volkes missachten, sagte Maria Antonietta Farina Coscioni, eine Vertreterin der Radikalen Partei in Florenz.
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Dann möchte sie mal die vielen Eltern , deren Kind vor der Geburt gestorben ist oder tot zur Welt gekommen ist dazu befragen...oder sind diese Menschen nicht Bestandteil des Volkes?
Dass bewusst im Mutterleib ermordete Kinder beerdigt werden,glaube ich eher nicht, dann dann würde ja zugegeben werden, dass es sich um Kinder handelte, die "man" vom Leben abgeschnitten hat.
Lasst den Eltern die Möglichkeit ihr Kind zu beerdigen, damit sie einen Platz zum Trauern haben.
Frau Marie Antonietta sollte sich hier ganz einfach mal zurückhalten. |  9
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