Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  6. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  9. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  10. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  11. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  12. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  13. Technisch brillant, geistig obdachlos
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik

Ehe ist keine ‚emotionale Sonderzulage‘

8. Februar 2014 in Aktuelles, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus beklagt die zeitgenössisch, verminderte Haltung zur Ehe unter Katholiken.


Vatikanstadt (kath.net/ KNA)
Papst Franziskus hat eine schwindende Wertschätzung der Ehe auch unter Katholiken beklagt. Dieses Sakrament werde heute oft als „eine Form von emotionaler Sonderzulage“ betrachtet, die auf „irgendeine Weise“ zustande komme und nach dem persönlichen Empfinden jedes Einzelnen verändert werden könne, sagte der Papst am Freitag vor polnischen Bischöfen im Vatikan. „Leider hat diese Vorstellung auch die Mentalität von Christen beeinflusst“, so Franziskus. Das habe dazu geführt, dass auch Christen heute schnell auf eine Scheidung oder Trennung zurückgriffen.


Zugleich rief Franziskus Bischöfe und Pfarrer auf, sich verstärkt um Geschiedene und in Trennung lebende Personen zu kümmern. Die Betroffenen dürften in dieser Situation „nicht das Gefühl haben, dass sie von der Barmherzigkeit Gottes, der brüderlichen Liebe anderer Christen und der Sorge der Kirche um ihr Heil ausgeschlossen sind“. Priester müssten dafür sorgen, dass diese Personen nicht ihren Glauben verlören und ihre Kinder „in der Fülle christlicher Erfahrung“ aufwachsen könnten.

Die polnischen Bischöfe halten sich gegenwärtig zu ihrem sogenannten Ad-limina-Besuch in Rom auf, um Papst und Kurie über die Lage ihrer Ortskirchen zu berichten.

Franziskus forderte eine gründlichere Vorbereitung auf die Ehe. Jugendlichen müsse geholfen werden, die Schönheit dieser auf Liebe und Verantwortung gegründeten Gemeinschaft zu entdecken, die alle Prüfungen, Schwierigkeiten und Egoismen überwinden könne, so der Papst. Die Jugendlichen dürften nicht in die „Falle einer Wegwerfmentalität“ geraten. Priester müssten sich fragen, wie sie den Familien helfen könnten, die Momente der Freude, aber auch jene des Schmerzes und der Schwäche gemeinsam zu leben und anzunehmen. Die Familie sei die Keimzelle der Gesellschaft.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  10. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  11. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  12. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  13. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Es gibt keine zweite Chance mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz