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Papst kritisiert Ausgrenzung alter Menschen

16. Oktober 2016 in Chronik, 3 Lesermeinungen
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«Wegwerfkultur» müsse bekämpft werden, sagte der Heilige Vater im Hinblick auf Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus hat eine gesellschaftliche Ausgrenzung alter Menschen kritisiert. Die vorherrschende "Wegwerfkultur", die diese Generation an den Rand dränge, weil sie als unproduktiv gelte, müsse bekämpft werden, sagte er am Samstag im Vatikan vor mehreren tausend Alten aus Italien. Alle Verantwortlichen müssten sich für eine Gesellschaft einsetzen, in der alte Menschen höhere Wertschätzung erführen, so der Papst.


Alte Menschen seien ein wesentlicher Teil der christlichen Gemeinschaft und der Gesellschaft, betonte Franziskus in seiner Ansprache. Sie repräsentierten die Wurzeln und das Gedächtnis eines Volkes. Ihre Erfahrung sei ein wertvoller Schatz, der für eine hoffnungsvolle Zukunft unverzichtbar sei.

Der Einsatz für alte Menschen ist ein besonderes Anliegen des 79 Jahre alten Papstes.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Helena_WW 18. Oktober 2016 
 

Bei uns in Deutschland werden die Seniorinnen beim Kichren/Friedhofsbesuch überfallen

siehe :
http://kath.net/news/57140
90-Jährige wurde nach Kirchenbesuch sexuell missbraucht

in ihren Wohnungen brutal überfallen, ausgeraubt, gar ermordet dazu wurden schon viele traurige Vorfälle berichtet.

als arme Alte, die sich mittels Lebensmittelausgabe der Tafel ernähren müssen, bei der Lebensmittelausgabe weggeprügelt von asylbegehrenden Jungmännern.


1
 
 chiarajohanna 17. Oktober 2016 
 

Der MENSCH ist NUR Mensch durch GELEBTE BEZIEHUNG!

Es heißt "MIT-Mensch" und dieser
ist uns, auf unseren Weg nicht nur mitgegeben, sondern wir sind
als Menschen immer auch auf
ein "DU" angelegt.

Wenn nun ein "MIT"-Mensch alt geworden und bedürftig ist, sollten wir nicht zuerst auf die Last schauen,
die das Alter mit sich bringt,

sondern auf den MENSCHEN,
der hier SEIN KREUZ des Alters
zu tragen hat!

Das "Mit"-Gefühl in uns bewirkt,
das wir an "SEINEM KREUZ
helfen "mit"-zutragen"!

Gerade im älteren Menschen, ist
ja der ganze Erfahrungs-Schatz eines schon "gelebten Lebens" verborgen!
Die ganzen Erkenntnisse, die sich
zu einer REFLEKTIERTEN ALTERSWEISHEIT verdichtet haben!

Der alte Mensch hat soviel ZU GEBEN,
es brauch nur einen hoffnungsvollen und liebevollen Willen, um mir selbst die Möglichkeit einer ZWEI-SEITIGEN BEGEGNUNG zu eröffnen.

Wir sind auf Beziehungen angelegt,
und daher ist nichts erfüllender,
als sich selbst stillschweigend,
als liebend zu erleben!


3
 
 HerzMariens 16. Oktober 2016 
 

Danke, Papst Franziskus

Das ist ein wichtiges Thema, dass der Papst anspricht. Begegnen wir den alten Menschen mit Wertschätzung und Respekt. Umgeben wir sie mit unserer Fürsorge, wo wir konkret angefragt werden. Vielleicht ist dies auch ein Anruf, alte Menschen, die keine Angehörigen mehr haben, in den Altersheimen oder in ihren Häusern zu besuchen.
"Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr Mir getan."


11
 

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