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Papsttreue in Zeiten von Franziskus

2. Jänner 2017 in Kommentar, 39 Lesermeinungen
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Papst Franziskus hat es uns im alten Europa sehr schwer gemacht, dem derzeitigen Inhaber des Petrusamtes wirklich treu zu sein. Unmöglich ist das nicht - kath.net-Kommentar von Peter Winnemöller


Linz (kath.net/pw)
Egal ob in den sozialen Netzwerken oder an den Hochschulen, in den Gemeinden oder in den Verbänden, seit Franziskus der Papst vom anderen Ende der Welt ist, ist die Welt verkehrt.

Wer sich noch unter Johannes Paul II. und Benedikt XVI. selber als treu zum Papst verstand, rauft sich heute oft genug die Haare. Der Papst der armen Kirche der Armen ist zugleich ein Papst, der Liturgie und Lehre nicht selten zu Gunsten der Pastoral zu vergessen scheint. Ein Schein der trügt. Papsttreu scheinen plötzlich die, die noch unter Benedikt XVI. sich am liebsten von Rom lösen wollten.

Zwar ist es in der Tat so, dass Papst Franziskus in seiner Amtsführung einen sehr viel deutlicheren Schwerpunkt auf die Pastoral zu legen scheint. Doch keineswegs kann man ihm vorwerfen, die Lehre zu ignorieren oder gar ändern zu wollen. Die Absicht ist das eine, die Praxis das andere.

So scheint sich in bester Absicht in das Schreiben Amoris laetitia ein Bug in eine Fußnote eingeschlichen zu haben. Möglicherweise ist es auch nur eine Frage der authentischen Lesart, die sich hier stellt. Dazu haben vier Kardinäle aus genau diesem Grund ihre Dubia verfasst.

Die Unschärfe führt zu Verwirrung und Uneinigkeit. Gerade das soll nicht sein. Es ist ein Geheimnis des Heiligen Vaters, warum er sich dazu nicht äußert. Es öffnet Spekulationen Tür und Tor, wenn er gleichzeitig in öffentlichen Äußerungen kryptische Andeutungen macht, die sich auf die vier Kardinäle und ihre Dubia hin deuten lassen.

Das macht es nicht leichter. Doch man kann eines sicher sagen: Niemand beweist eine größere Papsttreue als derjenige, der für die Wahrheit streitet. Eines nämlich sollte jedem klar sein: Auch wenn es dazu kommt, dass zwischen einigen Kardinälen untereinander und zwischen Kardinälen und dem Papst ein Streit entsteht, dann ist das ein Streit um die Wahrheit. Mit unserer kurzen Sicht werden wir dem jedenfalls nicht gerecht, wenn wir uns auf die eine oder andere Seite schlagen. Weil der Papst so modern ist und für die Armen ist, bin ich für den Papst. Weil der Papst sich gegen alle Konventionen stellt und Traditionen missachtet, bin ich gegen den Papst. Nein, das ist nicht die gebotene Haltung eines Katholiken.


Ganz sicher sind die vier Kardinäle, die den Papst mit ihren Dubia konfrontiert haben, über jeden Zweifel erhaben, wenn man nach ihrer Papsttreue fragt. Niemand mag sich erdreisten, einen Kardinal Meisner oder Kardinal Brandmüller ob ihrer Papsttreue zu hinterfragen. Käme es zu einem Angriff auf den Pontifex Maximus von außerhalb der Kirche oder einem unsachlichen Streit innerhalb der Kirche, so sollte sich niemand Illusionen machen, wo die vier Kardinäle als erste stehen würden: An der Seite des Heiligen Vaters.

Nichts desto trotz zeigt sich auch Papst Franziskus selber als durchaus streitbar. Kein Papst der Neuzeit hat sich in solch einer Weise profiliert. Da sind die Weigerung, in eine Limousine einzusteigen, die Mozetta zu tragen oder im Apostolischen Palast zu wohnen, reine Äußerlichkeiten. Der Papst gibt sich als Pastor der Welt und definiert damit das Papstamt auf eine neue Weise. Gefragt zur Lehre der Kirche gibt er seine persönliche Treue zu erkennen, indem er darauf verweist, dass er ein Sohn der Kirche sei.

Als Lehrer im Glauben versteht er sich nur insofern, als er zu lehren bereit ist, wie der Katholik handeln soll. Papst Franziskus gibt das barmherzige Angesicht der Kirche wieder. Das ist sein Akzent. Das ist der Aspekt seines Pontifikats, mit dem er die Welt für sich einnimmt. Diese Sympathie, die er damit auch für die Kirche einwirbt, ist nicht gering zu schätzen.

Es bleibt das Manko, einen Papst zu haben, der sich weigert lehramtlich zu sprechen. Es bleibt das Manko, einen Papst zu haben, der viele liebgewonnene Traditionen verschmäht. Es bleibt das Manko einen Papst zu haben, der so wenig mit päpstlicher Haltung zu tun haben will, dass man zuweilen Schwierigkeiten hat, den Nachfolger Petri in ihm zu erkennen.

Der Blick der Katholiken vor allem in Europa ist durch die Päpste der Moderne und Postmoderne in bestimmten Weise geprägt. Zwar gibt es auch hier den Wandel im Auftreten der Päpste, doch einen so radikalen Bruch hat es seit weit über hundert Jahren nicht mehr gegeben. Das macht es schwer für all jene, die das Papstamt in zum Teil Jahrhunderte alte Traditionen eingebettet sahen und sich eine Aufgeben dieser einfach nicht vorstellen konnten.

Papsttreue wird dann schwer, sie ist belastet durch die Radikalität des Wandels einerseits und durch die Weigerung Leitung in der Lehre zu übernehmen andererseits. Dass nun in Papst Franziskus beides auf einmal zu Tage tritt, ist eine ernst zu nehmende Überforderung für viele Katholiken. Das sollte man nicht schönreden. Das ist ein Faktum. Es ist nicht anzunehmen, dass Papst Franziskus das nicht bewusst ist. Als Kardinal Bergoglio war er oft genug in Europa und im Vatikan, um sehr genau darum zu wissen. Die Provokation dieses Papstes liegt also darin, den Kern des Papsttums neu zu definieren. Es bleibt abzuwarten, ob dies gelingen kann. Diese Frage ist offen. Damit einher geht die Unsicherheit, wohin sich das Papsttum insgesamt nach dem Bergoglio- Pontifikat entwickeln wird.

Die Frage nach der Treue zum Petrus unserer Tage stellt sich im Grunde nicht. Es gilt nicht, wie ein Groupie den Papst zu bejubeln. Wir sind auch nicht die Fans eines Popstars. Der Mann in der weißen Soutane steht in der Medienwelt für „die katholische Kirche“, ein Gebilde, welches es so, wie sich das manch ein Medienmensch unserer Tage vorstellt, gar nicht gibt.

Der Papst ist der Bischof von Rom. Er ist Nachfolger des Heiligen Petrus. Damit hat er in der Kirche einen Primat, der ihn anderen Bischöfen überordnet. Dies Primat gilt im Recht und in der Lehre.

Viel wichtiger ist für den Katholiken der eigene Bischof. Auf diesen gilt es zuerst zu schauen, wenn es um Fragen des Glaubens und der Sitten geht. Der eigene Bischof steht in Einheit mit dem Bischof von Rom. So ist die Papsttreue des Katholiken, die in unserem Medienzeitalter eine doch sehr direkte und unmittelbare zu sein scheint, eigentlich nur eine Mittelbare, vermittelt über den eigenen Bischof.

Das Leiden am eigenen Bischof in Zeiten einer untergehenden Volkskirche, die zwar von Milliarden in Euro, nicht von Milliarden an Glauben zusammen gehalten wird, hat gerade in der jüngsten Vergangenheit den Blick mehr und mehr nach Rom gerichtet.

Konnte man doch dort an geistiger, geistlicher aber auch ästhetischer Nahrung erhalten, was man in der Heimatkirche schmerzlich vermissen musste. Nun fehlt es auch in Rom. Damit verbietet der Papst das Ausweichen vor dem eigenen Bischof. Auch das ist ein ernst zu nehmender Aspekt dieses Pontifikats. Dem eigenen Bischof nicht mehr durch einen Blick über die Alpen ausweichen zu können, mag für viele in Deutschland eine echte Herausforderung sein. Sie ist auch ein Aspekt von Papsttreue.

Papst Franziskus hat es uns im alten Europa sehr schwer gemacht, dem derzeitigen Inhaber des Petrusamtes wirklich treu zu sein. Unmöglich ist das nicht. Katholisch bedeutet eben nicht ein leichtes Leben und stetige Erbauung. Wir müssen Ultramontanismus vielleicht neu definieren. Es kann auch eine Treue im Streit um die Wahrheit geben. So wie es derzeit aussieht, ist dies die Zeit, in Treue zum Petrusamt mit Petrus um die Wahrheit zu ringen. Das fällt schwerer als eine der Schriften Benedikts XVI. mit Genuss zu lesen. Doch wenn es nun nötig ist, auf diese Weise die Treue zu leben, dann muss es eben sein. Wahlleistungen kennt die Kirche Jesu Christi nicht.

Foto Peter Winnemöller


Foto oben (c) kath.net/Michael Hesemann


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Lesermeinungen

 Chris2 4. Jänner 2017 
 

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich

@quovadis Katholische Männer sind immer nur mit einer Frau gleichzeitig verheiratet, der Papst ist aber nur der jeweils letzte in einer langen Reihe von Päpsten, die außerdem an das Lehramt des Herrn (10 Gebote, Worte Jesu) und der Apostel gebunden sind. Sie sehen, das ist nicht ganz vergleichbar, sieht man einmal von der Treue an sich ab, die manche sogar dem verstorbenen Ehepartner gegenüber empfinden...


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 Sefa 3. Jänner 2017 
 

@carl eugen:

"Es geht um das Aushebeln göttlicher Gebote von höchster, kirchlicher Stelle"

Da das gerade an anderer Stelle (www.kath.net/news/58045) diskutiert wird, hier nur in Kürze:
Es geht nicht um "göttliche Gebote", sondern um göttliche Praxis: Christus selbst hat den schlimmsten aller Sünder zum Abendmahl geladen. Das 6. Gebot stand nie zur Debatte.


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 Hibiskus 3. Jänner 2017 
 

viel Mühe und ein Weg

Herr Winnemöller hat und einen Weg gezeigt, mit dr Situation zu leben: wir beten für den Papst Franziskus, wie wir vielleicht für viele beten, bei denen nur noch das Gebet helfen kann. Trost ist es nicht, aber gelebter Glaube. Danke, Herr Winmöller.

Was IMEK schreibt könnte man der Geschichte zuordnen von "einem der auszog das Fürchten lernen". Die Gänsehaut konnte ich beim Lesen nicht unterdrücken. Da ich das Alter von Franziskus habe weiß ich, wie robust man da noch sein kann. Eigensinn kenne ich auch. Gepaart mit dem Versuch von ein wenig Weisheit und Liebe kann er Gutes bewirken. Ist er bloßer Starrsinn, sehe ich keine Verbindung mit menschlicher Würde mehr. - Beten wir also auch für unsere Kirche.


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  3. Jänner 2017 
 

Die offiziellen Audienzen finden in Anwesenheit Dritter statt

Tosatti dürfte vermutlich nicht dabei gewesen sein, sein guter Leumund spricht eher für eine zutreffende Beschreibung der Vorkommnisse. Er hat K. Müller auch nicht namentlich genannt, diesen Namen hat Dr. Maike Hickson von onepeterfive, die das Interview mit Weihbischof Laub geführt hat recherchiert.


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 Veritasvincit 3. Jänner 2017 

Wer ist der Nächste?

Es sieht so aus, als ob dem Kardinal Gerhard Müller auch die Entlassung blühe, sobald sich die Gelegenheit dazu ergibt.


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 chorbisch 3. Jänner 2017 
 

@ IMEK

Ich nehme an, Marco Tosatti war weder bei dem Gespräch zwischen dem Papst und Kardinal Müller dabei, noch dürfte einer von beiden ihm das persönlich berichtet haben (?)

Er berichtet also wohl, was ihm einer seiner Informanten erzählt hat und was man so in den Gängen der Kurie raunt. Früher nannte man so etwas "Hofklatsch".

Mir ist klar, daß es Sinn und Zweck eines "Vatikanisten" ist, solche Informationen zu sammeln und zu bewerten, um den Lesern "Hintergrundinformationen" zu geben. Aber man sollte das mit der gebotenen Vorsicht genießen.

Als es die Sowjetunion noch gab, hießen die dortigen Vertreter dieser Gattung "Kremlastrologen", was die Qualität ihrer Werke vermutlich ganz gut beschreibt.

Ich wäre daher vorichtig, solche Berichte ungeprüft zu übernehmen und mit großem Empörungstremolo weiter zu verbreiten, nur weil sie Ihrem (Vor-)urteil über dem Charakter und die Umgangsformen von Papst Franziskus entsprechen.


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 girsberg74 3. Jänner 2017 
 

Dank! - Eventuelle andere und weitere Empfehlung

@Kurti „Die Nachricht in englisch“

Danke für Ihren Hinweis!

Vermutlich nicht für Sie, doch für andere:
Ähnlich aufgestellt sind „LifeSiteNews“ und „Crisis Magazine“.


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 Kurti 3. Jänner 2017 
 

Die Nachricht in englisch

http://www.onepeterfive.com/pope-orders-cardinal-muller-to-dismiss-three-cdf-priests/


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 Chris2 3. Jänner 2017 
 

"Treue im Streit um die Wahrheit"

"Es kann auch eine Treue im Streit um die Wahrheit geben. So wie es derzeit aussieht, ist dies die Zeit, in Treue zum Petrusamt mit Petrus um die Wahrheit zu ringen." Exakt so ist es. Wie Paulus mit Petrus gerungen hat, so bitten die 4 Kardinäle (Stellvertretend für millionen Gläubige) um eine Klärung der gleich mhrere Sakramente betreffenden Frage. Schließlich ist der jeweilige Papst kein absolutistischer Monarch, sondern der Stellvertreter Christi auf Erden, der an dessen Lehren gebunden ist und auch nicht beliebig die Lehren seiner 265 Vorgänger ändern kann (zumal die Dogmen). Das gilt noch mehr für Bischöfe, was z.B. unter dem allzu einseitig 'politischen' Kardinal Marx durchaus tröstlich ist...


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 Lamartine 3. Jänner 2017 
 

@IMEK

Tosatti erwähnt mit keinem Wort, dass es um die Glaubenskongregation geht, sondern spricht nur allgemein von einem Dikasterium.


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 Ginsterbusch 3. Jänner 2017 

@ Imek

Ich hab es auch gelesen, wusste nicht, das es sich um Kardinal Müller handelt. Hier der Link
http://benoit-et-moi.fr/2016/actualite/mais-ce-pape-il-est-bon.html


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  3. Jänner 2017 
 

Revolution im Palast

Der Vatikanist Marco Tosatti berichtet am 26 Dezember auf seiner Website marcotosatti.com
über die Entlassungsmethode des Kirchenoberhauptes von ihm mißliebigen Mitarbeitern.

Onepeterfive hat auf englisch nachgedruckt.


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 Psalm1 2. Jänner 2017 
 

@IMEK

Woher haben Sie diese Information?


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 723Mac 2. Jänner 2017 
 

Papstreue vom Papst Emeritus lernen

Gebet und Person vom Papst Emeritus Benedikt machen uns stark an der Treue zum Papst Franziskus zu halten und zusammen mit Papst Emeritus (Er von außerhalb des Weltgeschens und wir in der Mitte des Weltgeschehens) für Papst Franziskus zu beten.
Aus der heutigen Sicht und sovielen oft nicht notwendigen Emotionen erweist sich die Anwesentheit vom Papst Emeritus als ein Zeichen der Vorsehung Gottes-Abkehr von Emotionen gefragt!
Papst Emeritus noch als Kurienkardinal hat dem Heiligen Papst Johannes Paul II auch stets nur Treue erwiesen.
Papst Franziskus hat nie gesagt, daß er perfekt ist(übrigens Papst Emeritus hat sich selbst auch nur als "einen kleinen Arbeiter in der Weinberge des Herren" beschrieben , sondern hat stets selbst bei Seinem Amtseintritt um Gebet die Gläubigen gebetet.
Ich kann jeden ermuntern z.B. einmal den Kreuzweg mit den Andachten von Papst Benedikt für Papst Franziskus durchzugehen (v. Herder) oder Rosenkranz bewusst für Papst Franziskus
zu beten.Treue wird zu Frucht


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 Kurti 2. Jänner 2017 
 

@IMEK

Was du erwähnt hast, nämlich daß der Papst so einfach ohne Begründung Priester entlässt oder versetzt, ist nichts Neues. Einen Bischof aus Argentinien, der inzwischen verstorben ist, hat er vor etwa 2 1/2 Jahren auch Begründung abgesetzt. Dieser wollte bei ihm noch einen Termin für ein Gespräch haben, den er ihm aber nicht gewährt hat. Dafür nimmt er sich lieber viel Zeit mit einem Atheisten zu sprechen, der seine Worte auch noch teilweise falsch wiedergibt.
Das Recht Leute ohne Begründung zu entlassen, steht dem Papst zwar zu, aber dann sollte er nicht dauernd von Barmherzigkeit reden, wenn er diese selber nicht praktiziert oder nur dann praktiziert, wenn die Welt ihm Beifall spendet.
Zum Thema Dubia der vier Kardinäle ust ja schon alles gesagt. Hier gibt er nicht einmal Antwort und wird denken, was interessiert mich das: ICH bin ja der Papst. Seinen wahren Charakter kann halt niemand auf die Dauer verstecken, auch der Papst nicht.


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 lakota 2. Jänner 2017 
 

@IMEK

Können Sie mir bitte sagen, woher Sie das haben? Wenn es wahr ist, ist das furchtbar.


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 Theodor69 2. Jänner 2017 
 

@IMEK

abgesehen davon, dass ich solche nicht überprüfbaren Geschichten grundsätzlich nicht glaube, verstehe ich nicht welcher Kardinal entlassen wurde.


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 Selene 2. Jänner 2017 
 

@Imek

Wenn die von Ihnen geschilderte Situation tatsächlich so stattgefunden hat, wäre das äußerst bedenklich.

Gibt es dafür hieb - und stichfeste Beweise?


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 Genoveva 2. Jänner 2017 

Lieber Herr Winnemöller

ich schätze Ihren Versuch, Wasser statt Öl ins Feuer zu giessen wirklich sehr, aber das Problem von AL mit "einem Bug, der sich in eine Fußnote eingeschlichen hat" charakterisieren zu wollen, ist nicht einmal mehr eine Verharmlosung. Ich möchte nur auf zwei Punkte hinweisen: 1. AL behauptet, das Verharren in der schweren Sünde sei in bestimmten Situationen dem Willen Gotte entsprechend. Das ist schlimm und natürlich auch explizit häretisch. 2. Ganz allgemein ist das 8. Kapitel ein "betrügerischer" Text, weil immer wieder auf Stellen bei Thomas und auch bei JPII Bezug genommen wird, die entsprechenden Stellen aber gerade nicht für die Argumentation von AL verwendet werden können, ihr teilweise unmittelbar widersprechen. Damit dürfte AL ein in der Geschichte des Lehramtes einmaliger Text sein. Es führt kein Weg daran vorbei: dieses Dokument (und damit sein Verfasser) MUSS korrigiert werden. Da hilft leider keine Papsttreue ...


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 Veritasvincit 2. Jänner 2017 

Die Unbestimmtheit der Lehre

ist ein Charakteristikum des gegenwärtigen Papstes, wie sie z.B. in der Fussnote 351 von AL 305 vorkommt, wo es heisst: "In gewissen Fällen könnte es auch die Hilfe der Sakramente
sein" (Hilfe zum Fortschritt im Gnadenleben jener, die in irregulären Situationen leben). Wenn dann aber beide Partner willentlich im gleichen Bett schlafen, kann von einem Bestreben, im Gnadenleben zu wachsen, nicht die Rede sein. Eine solche Situation schliesst der Papst aber in seinem Text, wo er die Hilfe der Sakramente anspricht, nicht aus. Er betont aber, an der bisherigen Lehre habe sich nichts geändert. Nach dieser Lehre konnten Personen ohne guten Willen die Sakramente nicht empfangen. Anders bei Personen, die einen sündigen Zustand zwangsbedingt nicht ändern konnten. Leider kommt das in AL nicht zum Ausdruck.

Dem Papst sind wir treu, wenn wir unser Gewissen an der bisherigen Lehre ausrichten.


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 quovadis 2. Jänner 2017 
 

Das ist reiner Sophismus

@ Wynfried: Es gibt kein abstraktes Papstamt. Das Papstamt ist immer konkretisiert im jeweiligen Papst. Wie wäre es damit: Ich bin der Institution "Ehe" treu, aber meine Frau betrüge ich. Es gibt auch keine abstrakte Gottheit. Gott ist konkret im Dreifaltigen Gott.


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 carl eugen 2. Jänner 2017 

@Sefa!

Veränderungen sind nicht das Problem. Veränderungen sind Teil der Kirchengeschichte.
Es geht um das Aushebeln göttlicher Gebote von höchster, kirchlicher Stelle.

Ob das Häresie ist, darüber masse ich mir kein Urteil an.
Aber ich kann Ihnen sagen, wer uns berechtigt, Kritik zu üben, wenn es um GÖTTLICHE Gebote geht: Die WAHRHEIT!


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  2. Jänner 2017 
 

Papstamt in Gefahr durch Autokratie

Wenn ein Papst beginnt sich wie ein Despot aufzuführen und den Dialog verweigert mit der Begründung daß er der Papst sei und er keinerlei Erklärungen abgeben müsse, dann ist das ein sicheres Alarmzeichen für eine gefährliche Schieflage.

Tosatti berichtet daß der Papst schriftlich von Kardinal Müller gefordert hat drei langjährige und verdiente Mitarbeiter sofort zu entlassen und wegzuschicken und dies ohne Angabe von Gründen.
Bei einer letztlich doch noch gewährten Audienz versuchte der Kardinal seine Mitarbeiter zu verteidigen und bekam vom Papst genau dies zu hören.
“Eure Heiligkeit, ich habe diese Briefe erhalten, aber ich bin bis jetzt nicht tätig geworden weil diese drei Personen zu den Besten meiner Dikasterie gehören… was haben sie getan?”
“Und ich bin der Papst, ich muß keine Gründe für irgendeine meiner Entscheidungen geben. Ich habe entschieden das sie gehen müssen und sie müssen gehen."
Und damit war der Kardinal entlassen.

Neue Dialogkultur in Rom?


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 Marcus, der mit dem C 2. Jänner 2017 
 

@sefa: Das Kirchenrecht!

"Can 212 §3:
Entsprechend ihrem Wissen, ihrer Zuständigkeit und ihrer hervorragenden Stellung haben sie das Recht und bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen Hirten mitzuteilen und sie unter Wahrung der Unversehrtheit des Glaubens und der Sitten und der Ehrfurcht gegenüber den Hirten und unter Beachtung des allgemeinen Nutzens und der Würde der Personen den übrigen Gläubigen kundzutun."

Gerade wenn ein Papst in die Gefahr gerät, das überlieferte depositum fidei zu beschädigen, sind wir an dem Punkt, wo o.g. Pflicht die Stimme zu erheben eintritt.


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 girsberg74 2. Jänner 2017 
 

Das Amt und seine Besetzung!

@antony an @girsberg74

Zum Problem und zu Ihrer Frage:
Das Wort „papsttreu“ ergab sich aus dem Beitrag von Peter Winnemöller, eigentlich gemeint ist die Treue zur Lehre der Katholischen Kirche, die Katholische Kirche mit ihrer Lehre vertreten durch das Amt des Papstes.

Es geht um das Amt; das Amt selbst ist unkündbar. Aktuell aber geht es um die Person, die das Amt inne hat und die das Ansehen und die Glaubwürdigkeit des Amtes in der Öffentlichkeit ausmacht.

Bei den Vorgängern gab es auch Verlautbarungen, die nicht überall gut ankamen, denen man aber nicht nachsagen konnte, dass sie hinsichtlich ihrer Schlüssigkeit zu Zweifeln Anlass gegeben hätten.

Da liegt der wundeste Punkt.


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 Wynfried 2. Jänner 2017 

Papsttreue

hat weniger mit der Person des Amtsinhabers zu tun als mit dem Papstamt als solchem. Auch der Papst muss papsttreu sein.


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 Sefa 2. Jänner 2017 
 

Treue ist eine Frage der Einstellung

Ich bin meinem Mann nicht treu, weil es so einfach wäre, sondern weil er mein Mann ist. Das schließt ausdrücklich auch ein, dass ich Veränderungen mitgehe! "Das war schon immer so" ist kein Argument, und einen Gegensatz zwischen Papst und Bibel zu konstruieren war schon Luthers Masche, dem man immerhin eine gewisse Sachkundigkeit zugestehen muss. Was berechtigt dagegen die hiesigen Foristen, über eine angebliche Häresie des Heiligen Vaters zu spekulieren?


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 huegel76 2. Jänner 2017 

Nichts mehr von Papst Franziskus lesen,

das, @Ginsterbusch, ist auch die Methode meiner Wahl, um nicht unnötig durch die Verwirrungen in meiner Papsttreue versucht zu werden.


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 Kurti 2. Jänner 2017 
 

Wo steht geschrieben, daß ein katholischer Christ papsttreu sein

muss? Das mag in gewisser Weise für Priester gelten, weil der Papst am Ende die juristische Gewalt über diese hat, aber doch nicht für einen Christen, der kein Priesteramt hat. Treu sein, muss man in erster Linie Gott und in einer erweiterten Sicht dann auch der Kirche, die ja von Jesus Christus gegründet wurde. Päpste machen Fehler wie jeder von uns sie macht, die kann man sogar kritisieren. Wenn sie aber Falsches lehren sollten und auch Falsches leben,müssen auch Päpste sich einmal vor Gott verantworten wie jeder von uns auch. Eine ungeistliche Treue zum Papst kann von niemandem verlangt werden. Im übrigen muss auch ein Papst treu sein, nämlich treu zum Herrn und zur Kirche, die mehr ist als ein Papst. Es ist gut und richtig, daß die Kirche einen Mann hat, der an oberster Stelle der Kirche steht und der uns auch immer wieder neu das Evangelium bezeugt, aber er kann auch nicht einfach das, was immer galt ändern. Jacinta von Fatima hat einmal gesagt: die Kirche hat keine Mode.


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 Ginsterbusch 2. Jänner 2017 

Ob Judas oder Matthäus,

ob die Gottesmutter ( die laut Papst Franziskus) " Betrug unter dem Kreuz" gerufen (oder empfunden) hat.
Oft scheint es mir, als soll uns ein NEUES EVANGELIUM verkündet werden. Auch bei Johannes dem Täufer. Er wurde gerade NICHT das Opfer einer Tänzerin und eines Betrunkenen! Er starb für die Wahrheit und seine Aussage zum Ehebruch. Wer nicht fest und sicher in der Lehre ist, wird verwirrt und nimmt die neue Form an. Ja, ich bin papsttreu und hoffe auf ein klares Bekenntnis von ihm zur Lehre Christ. Was aber, wenn es nicht kommt? Was aber bei " Zurechtweisung"???
Solange bin ich den papsttreuen 4 Kardinälen für ihre aufrichtige Sorge dankbar.
Ich lese nichts mehr von Papst Franziskus, es ist sowieso verwirrend. Auch die zur Schau gestellte Demut, gepaart mit regelmäßigen öffentlichen " Ausnahmen" von den Schuhen bis zum Gästehaus, tut mir weh.
Ich bete allerdings für ihn und weiß, mit der Hilfe der Gottesmutter fügt sich alles! Deshalb bin ich zuversichtlich das sich alles fügt.


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 Toribio 2. Jänner 2017 
 

Das erste Mal, dass ich Herrn Winnemöllers Ansichten…

… überhaupt nicht teile. Dieses quasi Relativieren und Schönreden der momentanen äußerst prekären kirchlichen Situation ist nicht nachvollziehbar. Es gibt, was die Lehre anbelangt, mit AL sehr zweifelhafte Neuerungen, die der bisherigen Lehre diametral entgegen stehen, also eine Änderung der Lehre bedeuten, wie das z.B. Bischof Elbs klar zum Ausdruck gebracht hat. Da vorher vielfache Anfragen mit Bitten um Klärung in dieser Sache unbeantwortet geblieben sind, ist es eben zu der alles entscheidenden Anfrage der vier Kardinäle in Form der Dubia gekommen. Und diesbezüglich gab es und gibt es kein Zurückrudern! Diese Aussage steht im Raum: "Wer fortgesetzten Ehebruch und den Empfang der Heiligen Kommunion für vereinbar hält, ist Häretiker und treibt das Schisma voran." Sollte Papst Franziskus die Antwort verweigern oder eine heterodoxe Antwort geben, würde sich die Anklage, ein 'Häretiker zu sein und das Schisma voranzutreiben' auf ihn beziehen. Mit allen Konsequenzen. Siehe Fatima!


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 antony 2. Jänner 2017 

@ girsberg74: Was ist denn die Papsttreue derer wert, ...

.. die unter den Vorgängern begeistert waren, sich unter Franziskus aber am liebsten von der Kirche (mit ihrem irdischen Oberhaupt) lösen würden?


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 Doctor Marianus 2. Jänner 2017 
 

Wenn ich mir gestatten darf,

dann möchte ich anmerken, dass dieser Text, bei aller Hochschätzung des Autoren, einfach am Thema vorbeigeht. Die Kirche wartet aktuell darauf, ob Franziskus den berechtigten Verdacht bestätigt oder eben ausräumt, Häretiker zu sein.


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 petrafel 2. Jänner 2017 
 

Danke an Herrn Winnemöller

für die besonnen Worte!
"So wie es derzeit aussieht, ist dies die Zeit, in Treue zum Petrusamt mit Petrus um die Wahrheit zu ringen. Das fällt schwerer, als eine der Schriften Benedikts XVI. mit Genuß zu lesen." Genauso ist es! Ich bin in den letzten drei Jahren oft ratlos, manchmal auch verärgert gewesen, aber ich bin auch ein Stück aus meiner wohlgeordneten Bequemlichkeit herausgekommen und selber aktiver geworden. Wenn der Heilige Vater sich für meinen Geschmack nicht eindeutig genug äußert, hindert mich das nämlich nicht daran, mich selbst eindeutig zu äußern, im Gegenteil, es animiert mich, das Wissen aus den mit Genuss gelesenen Schriften Benedikts intensiver in den Alltag einzubringen.


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 girsberg74 2. Jänner 2017 
 

Keinen Pfifferling!

Ich finde, man sollte die Situation nicht mit einem „Sowohl-als-Auch“ schöner reden als sie ist, nämlich schwierig.

Von einem obersten Führer muss ich verlangen, dass seine Äußerungen hinsichtlich der überkommenen Lehre eindeutig sind, so dass keinerlei Zweifel aufkommen können. – Ich habe etwas gegen Beruhigungspillen derart, dass sich nichts geändert habe; vergleiche dagegen Bischof Elbs von Feldkirch.

Auf die Papsttreue von solchen, die unter Benedikt XVI. sich von der Kirche am liebsten gelöst hätten, nun aber von Franziskus begeistert sind, mag ich keinen Pfifferling geben, seien solche „Papsttreuen“ auch Bischof oder Kardinal.


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 Smaragdos 2. Jänner 2017 
 

Papst Franziskus schafft es, dass man (in der Kirche!) fast vier Jahre nach seiner Wahl immer noch darüber streitet, ob man als Katholik hinter ihm stehen kann oder nicht. Einfach nur peinlich.


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 Stefan Fleischer 2. Jänner 2017 

Für einen Katholiken

ist es absolut klar, dass die Treue zum Papst untrennbar mit seinem Glauben verbunden ist. Er hofft und betet deshalb in der heutigen Situation, dass er nicht durch irgendwelche Umstände vor die Wahl gestellt wird zwischen der Treue zur Lehre der Kirche, der er den Gehorsam geschworen hat, und der Treue zum Papst. Ich selber wäre damit hoffnungslos überfordert. Deshalb sollten sich alle Beteiligten bemühen so zu sprechen und zu handeln, dass bei aller pastoraler Sorge die Treue zur Wahrheit und bei aller Treue zur Wahrheit die pastorale Sorge offensichtlich bleibt.
Wenn wir den Fall Polak als Beispiel heranziehen, so wird dort meines Erachtens aus hoffentlich ehrlicher pastoraler Sorge die Treue zur Lehre sträflich vernachlässigt. Und dies führt zur Verwirrung der einfachen Gläubigen, was nach meinen Einschätzungen zu den Hauptgründen der heutigen Situation gehört. Es zeigt sich immer wieder, Einseitigkeiten sind gerade im Bereich des Glaubens immer gefährlich.


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 antony 2. Jänner 2017 

Vielen Dank!

Wobei: So schwer finde ich persönlich die Papsttreue nicht, obgleich manches bei P. Franziskus gewöhnungsbedürftig ist.

Andererseits wäre es auch ziemlich unfruchtbar, wenn uns die Äußerungen des Hl. Vaters mich ständig nur in unseren Ansichten bestätigen würden. Gerade seine Aufforderung, an die Ränder zu gehen (mit seinem Vorbild, z. B. Geburtstagsessen mit Obdachlosen) ist ein Aufruf, der mich sehr herausfordert. Und seine offensichtliche Weigerung, Lehrfragen klar zu definieren (die ich persönlich schwierig finde), enthält zugleich den Aufruf, mich den Menschen zuzuwenden, ohne doktrinelle und moralische Vorüberlegungen.

Für diese Impulse kann ich nur sagen: DANKE, Hl. Vater!

Gleichzeitig bin ich froh, dass vier Kardinäle auf der Klärung von Unklarheiten beharren.

Der Satz "Ubi Petrus, ibi ecclesia" gilt unabhängig davon, ob ich mich mit dem aktuellen Petrus leicht oder schwer tue. Gott hat sich bei der Berufung von Papst Franziskus sicher was gedacht.


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 sttn 2. Jänner 2017 
 

Für mich als Katholik kann sich nicht die Frage stellen

für oder gegen den Papst zu sein. Glauben wir an den heiligen Geist und akzeptieren seine Entscheidung?
Gerade wenn man die letzten 100 Jahre zurück blickt, stellt man fest das der heilige Geist eine gute Wahl getroffen hat. Bei Papst Franziskus ist das nicht anders.
Papst Franziskus hat eine Menge bewegt, er lebt vor was wir von unseren Bischöfen einfordern sollten, gerade für Deutschland gilt das.


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