Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  2. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  3. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  4. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  7. Papstprediger: KI zeigt „gewisses Etwas auf, das nur wir tun können“
  8. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  9. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  10. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  11. Cantare amantis est. Der Chor: Ikone der Kirche. Die Freilegung des Glaubensgeheimnisses im Gesang
  12. R.I.P. Martin Lohmann
  13. "Hassprediger und Hofnarr"
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. Salzburg: Die drei Goldensteiner Ordensfrauen dürfen im Kloster bleiben, ABER...

Londoner #RedWednesday – ein Mahnmal gegen Christenverfolgung

22. November 2017 in Kommentar, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Nachahmenswert! Heute werden das Parlament in London, zehn Kathedralen und an die fünfzig öffentliche Gebäude rot beleuchtet.“ Gastbeitrag von Gudrun Kugler


London (kath.net) Heute findet in Großbritannien zum zweiten Mal der „Red Wednesday“ statt. Das Parlament in London, zehn Kathedralen und an die fünfzig öffentliche Gebäude werden rot beleuchtet: ein Aufschrei gegen Gewalt, die im Namen der Religion ausgeübt wird; ein Mahnmal gegen die Verfolgung von Christen in vielen Teilen der Welt. Nachahmenswert!

Der erste Schritt zur Lösung liegt im Erkennen des Problems. Darum der #redwednesday. Entscheidungsträger müssen wissen: Die Verfolgung von Christen nimmt in vielen Ländern weiter zu. Terror und Menschenrechtsverletzungen lassen sich nicht in Statistiken gießen. Jedes Unrecht, das einem einzelnen widerfährt, muss uns aufrütteln.


Das Europäische Parlament hat bereits 2016 die Menschenrechtsverletzungen der Terrormiliz IS als Völkermord eingestuft. Auf meinen Antrag schloss sich der Wiener Gemeinderat dieser europäischen Entscheidung einstimmig an, gefolgt vom österreichischen Nationalrat. Gemeinsam war der Protest, aber auch die Aufforderung an die Staatengemeinschaft, sich auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene effektiv für die Anliegen der christlichen und anderer religiösen Verfolgten einzusetzen. Darum geht’s: Ist Christenverfolgung in der Welt für die westlichen Länder ein Kernanliegen – oder nur eines von vielen Themen auf einer langen Tagesordnung?

„Noun“ steht für „Nazarener“, wie die Christen im arabischen Raum genannt werden. Viele mussten flüchten, um überleben zu können und hoffen nun auf eine Rückkehr. Wird es dann das Christentum an seiner Wiege noch geben? Das hängt zu einem gewissen Teil auch von der Politik der europäischen Länder ab.

Die Freiheit in Europa nützend findet am 12. Dezember 2017 ein Fackelzug für verfolgte Christen statt (17:00 ab Oper). Sehen wir uns dort? (https://csi.or.at/event/1010-wien-fackelzug-fuer-verfolgte-christen-plattform-solidaritaet/).

Dr. Gudrun Kugler/ÖVP ist österreichische Nationalrätin und engagiert sich u.a. gegen Christenverfolgung.



Foto © Church in Aid/Kirche in Not


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lakota 22. November 2017 
 

@Chris2

Genauso empfinde ich es auch! Und ich muß an Kardinal Woelki denken, wie er den Kölner Dom verdunkelt hatte. Sich dem Red Wednesday anzuschließen wäre um einiges sinnvoller.


5
 
 Herbstlicht 22. November 2017 
 

@Chris2

Solange jedes kritische Wort gegen den Islam als nazistisch und rechts diskreditiert wird, solange wird es bei uns keine rot angestrahlten Kirchen und Gebäude geben. Wenn schon angestrahlt, dann aber in den Regenbogenfarben.

Es wurde schon oft gesagt, trotzdem wiederhole ich es: Die Nazikeule wirkt noch immer.
Vielleicht nicht mehr ganz so intensiv wie noch vor wenigen Jahren, da die Leute diese Taktik mehr und mehr durchschauen. Aber die Kritik klein und überschaubar zu halten, dazu ist die Keule noch allemal gut.


4
 
 Chris2 22. November 2017 
 

Großartig.

Und wieder kommen mir fast die Tränen: Aus Mitleid mit den Opfern und ihren Angehörigen, aus Freude über die Klarsicht der Österreicher und aus Verzweiflung über meine Landsleute...


6
 
  22. November 2017 
 

Sehr gute Initiative!


4
 
 Nazarene 22. November 2017 
 

Verfolgte Christen

Ja das ist wirklich nachahmenswert! Beten wir wenigstens jeden Tag für die armen verfolgten Christen auf der ganzen Welt und ihre Verfolger.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung
  2. Nuntius Eterović: „Christen sind die weltweit am meisten wegen ihrer Religion verfolgten Menschen“
  3. Beobachtungsstelle: Tausende christenfeindliche Straftaten in Europa
  4. Angriffe auf Christen in Syrien: Kirchenführer schlagen Alarm
  5. Nigeria: Entführter Seminarist (16) in Geiselhaft verstorben
  6. Keine Religion hat derzeit einen so hohen Blutzoll zu zahlen wie das Christentum
  7. Nach fast 24 Jahren Todeszelle in Pakistan: Der Christ Anwar Kenneth (72) ist frei
  8. Die EU-Bischöfe fordern, den Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit wiedereinzusetzen
  9. Meldestelle Christenschutz: Serie von Schändungen erreicht alarmierendes Ausmaß in Wien
  10. Anhaltende Angriffe auf Christen in Nigeria






Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  8. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  9. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  10. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  11. "Hassprediger und Hofnarr"
  12. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  13. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz