Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  7. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  11. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  12. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden

Londoner #RedWednesday – ein Mahnmal gegen Christenverfolgung

22. November 2017 in Kommentar, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Nachahmenswert! Heute werden das Parlament in London, zehn Kathedralen und an die fünfzig öffentliche Gebäude rot beleuchtet.“ Gastbeitrag von Gudrun Kugler


London (kath.net) Heute findet in Großbritannien zum zweiten Mal der „Red Wednesday“ statt. Das Parlament in London, zehn Kathedralen und an die fünfzig öffentliche Gebäude werden rot beleuchtet: ein Aufschrei gegen Gewalt, die im Namen der Religion ausgeübt wird; ein Mahnmal gegen die Verfolgung von Christen in vielen Teilen der Welt. Nachahmenswert!

Der erste Schritt zur Lösung liegt im Erkennen des Problems. Darum der #redwednesday. Entscheidungsträger müssen wissen: Die Verfolgung von Christen nimmt in vielen Ländern weiter zu. Terror und Menschenrechtsverletzungen lassen sich nicht in Statistiken gießen. Jedes Unrecht, das einem einzelnen widerfährt, muss uns aufrütteln.


Das Europäische Parlament hat bereits 2016 die Menschenrechtsverletzungen der Terrormiliz IS als Völkermord eingestuft. Auf meinen Antrag schloss sich der Wiener Gemeinderat dieser europäischen Entscheidung einstimmig an, gefolgt vom österreichischen Nationalrat. Gemeinsam war der Protest, aber auch die Aufforderung an die Staatengemeinschaft, sich auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene effektiv für die Anliegen der christlichen und anderer religiösen Verfolgten einzusetzen. Darum geht’s: Ist Christenverfolgung in der Welt für die westlichen Länder ein Kernanliegen – oder nur eines von vielen Themen auf einer langen Tagesordnung?

„Noun“ steht für „Nazarener“, wie die Christen im arabischen Raum genannt werden. Viele mussten flüchten, um überleben zu können und hoffen nun auf eine Rückkehr. Wird es dann das Christentum an seiner Wiege noch geben? Das hängt zu einem gewissen Teil auch von der Politik der europäischen Länder ab.

Die Freiheit in Europa nützend findet am 12. Dezember 2017 ein Fackelzug für verfolgte Christen statt (17:00 ab Oper). Sehen wir uns dort? (https://csi.or.at/event/1010-wien-fackelzug-fuer-verfolgte-christen-plattform-solidaritaet/).

Dr. Gudrun Kugler/ÖVP ist österreichische Nationalrätin und engagiert sich u.a. gegen Christenverfolgung.



Foto © Church in Aid/Kirche in Not


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  2. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  3. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  4. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  5. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  6. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  7. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  8. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  9. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  10. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  3. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  4. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  5. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  6. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  7. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  8. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  9. Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
  10. Ein Wunder der Vorsehung
  11. Die Krise des Bischofsamtes
  12. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  13. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  14. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz