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„Gravierende theologische Hindernisse“

5. April 2018 in Kommentar, 75 Lesermeinungen
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Streit um die Kommunionzulassung für evangelische Ehepartner „im Einzelfall“: „Der Vorstoß der Bischofskonferenz kann nicht für sich in Anspruch nehmen, theologisch gedeckt zu sein.“ Von Paul Josef Kardinal Cordes


Bonn-Vatikan (kath.net/pl) kath.net dankt dem emeritierten Kurienkardinal Paul Josef Cordes und dem „National Catholic Register“ für die freundliche Erlaubnis, das Originalstatement in voller Länge zitieren zu dürfen. Link zum Beitrag im NCR.

Die Deutsche Bischofskonferenz votierte bei ihrer jüngsten Vollversammlung, in gemischten Ehen könnte der evangelische Partner in Einzelfällen und unter bestimmten Bedingungen die heilige Kommunion empfangen. Diese Entscheidung stößt auf gravierende theologische Hindernisse.

Da ist zunächst die gut bezeugte kirchliche Tradition. L. Hertling hat in einem beeindruckenden historischen Artikel die Communio-Praxis der frühen Christenheit dargelegt (Communio und Primat, in: „Una Santa“ 17 ((1962)) 91ff.). Nur folgendes sei aus ihm festgehalten.

Die eucharistische Kommunion ist für die frühe Christenheit das sichtbare Zeichen der kirchlichen Gemeinschaft. Als um die Mitte des 2. Jhds. Bischof Polykarp von Smyrna nach Rom kam, um mit Papst Aniketos wegen des Osterfeststreites zu verhandeln, gelang es den beiden Bischöfen nicht, sich zu verständigen. Deshalb lösten sie aber die kirchliche communio nicht. Irenäus von Lyon drückt die bewahrte Glaubens-Gemeinschaft so aus: „Sie kommunizierten miteinander.“


Gegenüber den aufgekommenen Irrlehren und Häresien galt immer der Grundsatz: Jeder gehört dorthin, wo er die heilige Kommunion empfängt. Der häretische Patriarch Macedonius von Konstantinopel ließ daher widerstrebende Katholiken kurzerhand dazu zwingen, seine Kommunion zu empfangen; er ließ ihnen mit Gewalt den Mund öffnen und ihnen so die Eucharistie geben.

Diese Auffassung findet sich noch im 7. Jahrhundert. Katholiken, so wird berichtet, die in häretische Gegenden reisten, nahmen den Leib des Herrn dorthin mit. Dasselbe taten auch die Häretiker, um nicht mit Katholiken in die Glaubensgemeinschaft eintreten zu müssen. So stellen sich Glaube und Praxis der frühen Kirche dar: Der Empfang des Herrenleibes ist authentischer für die Glaubensüberzeugung als alle Worte.

Zu der orientierenden Praxis der frühen Kirche kommt für die Gegenwart eine eindeutige Weisung des kirchlichen Lehramtes. Papst Benedikt XVI. erließ sie in seinem Nachsynodalen Apostolische Schreiben über die „Eucharistie: Quelle und Höhepunkt von Leben und Sendung der Kirche“ (vom 23. 3. 2007). Dort heißt es: Anderseits verbietet uns die Ehrfurcht, die wir dem Sakrament des Leibes und Blutes Christi schulden, daraus ein bloßes „Mittel“ zu machen, das unterschiedslos angewendet wird, um ebendiese Einheit zu erlangen.

Die Eucharistie drückt ja nicht nur unsere persönliche Gemeinschaft mit Jesus Christus aus, sondern schließt auch die volle Communio mit der Kirche ein. Das ist also das Motiv, warum wir mit Schmerz, doch nicht ohne Hoffnung, die nicht katholischen Christen bitten, unsere Überzeugung, die auf die Bibel und die Überlieferung zurückgreift, zu verstehen und zu respektieren.

Wir meinen, dass die eucharistische Kommunion und die kirchliche Communio so zuinnerst einander angehören, dass es für nicht katholische Christen allgemein unmöglich ist, das Sakrament der Kommunion zu empfangen, ohne die Communio zu teilen.

Der Vorstoß der Bischofskonferenz kann nicht für sich in Anspruch nehmen, theologisch gedeckt zu sein.

"Im Herzen der Weltkirche“ - Kardinal Cordes im Gespräch mit Michael Ragg


Foto Kardinal Cordes (c) Paul Badde/kath.net


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 11. April 2018 
 

Hochwürdiger Msgr. Schlegl!

Lt. J. Schmitz "Gottesdienst im altchristl. Mailand", S. 403, taucht
die Wandlungsepiklese erstmals erst
bei Cyrill v. Jerusalem auf, während z.B.
der hl. Ambrosius gelehrt habe, daß allein die Einsetzungsworte Christi die Wandlung bewirken.

Ihre Erklärung klingt mir aber auch als sehr
schlüssig, besonders der Hinweis auf die Arkandisziplin und der Hinweis auf die vorh. Einsetzungsworte in anderen orient. Liturgien.

Ich wollte lediglich nicht die römische Erklärung als falsch bezeichnen und halte persönlich natürlich die Einsetzungsworte Christi als die Form
der hl. Eucharistie!


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 SCHLEGL 11. April 2018 
 

@Zeitzeuge

Wenn ich jetzt Ihre Position bezüglich der Gültigkeit der Konsekration OHNE Einsetzungsbericht überlege, läuft dies geradewegs darauf hinaus, dass es dann eben ausschließlich die EPIKLESE = Herabrufung des Heiligen Geistes, ist, welche die Konsekration bewirkt.
Das aber wieder ist die Position der orthodoxen Kirche gegenüber der Theologie der römischen Kirche. Liturgiehistorisch lässt sich aber an den Eucharistiegebeten der Orientalen zeigen,ichdass es sich bei ihnen eher um eine Kommunionepiklese handelt und auch der Orient sehr wohl auf die Wandlungsworte (Einsetzungsbericht) fixiert war.
Nachdem die Assyrer unter dem Druck der Zarathustrianer und später des Islam leben mussten, könnte ich mir vorstellen, dass die intimsten Worte der christlichen Liturgie unter die Arkan-Disziplin gefallen sind und daher nicht niedergeschrieben worden sind. In den anderen Kanones, welche die Assyrer auch benützen, befinden sich die Wandlungsworte nämlich!Msgr. Franz Schlegl


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 Zeitzeuge 10. April 2018 
 

Filioque und Anderes

Das kath. Dogma des filioque erl. jede kath. Dogmatik, z.B.

Lais, Dogmatik I (1965) S. 88:

Der Hl. Geist geht aus dem Vater u n d dem Sohn als einem einzigen Prinzip durch eine einzige Hauchung hervor.
De fide

Bartmann, Dogmatik I(1932):

Die dritte Person geht durch Hauchung von der ersten u n d zweiten aus wie von einem Prinzip -De fide-

B. erläutert das Dogma dann auf Seite
202-209 ausführlich unter Einbeziehung
der Dogmengeschichte

Die innergöttl. Hervorgänge sind natürlich von den Sendungen zu unterscheiden!

Über die Anaphora v. Addai u. Mari informieren:

Uwe-Michael Lang (Hrsg.): Die Anaphora von Addai u. Mari, 210 S., 29,00 EUR,

Martin Lugmayr: Die Anaphora v. Addi und Mari u.d. Dogmatik, online bei stjosef.at verfügbar!

Bzgl. der successio apostolica im Hinblick auf Protestanten kann wg. deren
Ablehnung des Weihesakramtes u.d. daraus
result. Vollmachten, z.B. Darbringung des Messopfers, nicht v. einer echten
apost.Sukzession ausgegangen werden, s.
"Dominus Jesus"!


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 SCHLEGL 10. April 2018 
 

@christine.klara.mm

Was die Ostkirche betrifft,besonders das "filioque" befinden Sie sich im Irrtum!
Das Konzil von Konstantinopel I (381)hat das Credo von Nizäa I(325) erweitert,indem es vom Hl.Geist,"DER VOM VATER AUSGEHT" spricht.Vom "filioque"steht dort nichts.
Eine spanische Synode hat diesen erklärenden Zusatz eingefügt,noch im Jahre 800 (Krönung Karls d.Großen)hat der Papst das Credo OHNE den Zusatz beten lassen!
Die orth. Kirche wirft den Lateinern vor,im Alleingang,ohne die Orientalen zu befragen,das filioque eingeführt zu haben.(Ein Teil der Kirche kann nicht einen gemeinsamen von einem Konzil gefassten Text ändern!)
Das beinhaltet die Gefahr 2Prinzipien in der Dreifaltigkeit anzunehmen.NUR der Vater ist das Prinzip der Dreifaltigkeit,er zeugt den Sohn,er haucht den Hl. Geist.Dem Sohn kommt die geschichtliche Sendung des Geistes auf die junge Kirche zu.
Pius XII hat angeordnet,dass bei einer byz. Liturgie im Petersdom und in den gr.kath. Messbüchern d.Filioque wegzulassen ist.Msgr.Franz Schlegl


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 christine.klara.mm 9. April 2018 
 

ff

Die Aufgabe Petri,bzw.des gültig erwählten direkten Nachfolgers Petri,ist a l l e Worte und Beauftragungen Christi treu zu bewahren und zu spenden. Ihm ist die beauftragende Weitergabe des Priestertums JesuChristi in der Bischofsweihe in EINHEIT in die Hände als "Dienender"gelegt.
Christus hat um die Einheit Seiner Apostel gebetet,im Besonderen für den ausdrücklich von IHM beauftragten Petrus.Jesus sagt es ausdrücklich mit dem Zusatz,daß,wenn dieser sich wieder bekehrt haben würde,er seine Brüder stärken möge bzw.müsse.
So ist nach diesem Auftrag jeder Petrus außerhalb der Nachfolge Christi in Uneinheit mit Gott,auch jeder Priester in Bischöflicher Weihegewalt in Uneinheit mit Christus in Uneinheit mit Gott,um so mehr wenn dieser Bischof einem untreuen Petrus nachfolgen will.CHRISTUS IST HERR UND HAUPT SEINER EINEN KATHOLISCHEN=ALLUMFASSENDEN APOSTOLISCHEN KIRCHE.Und Petrus der irdische gewählte Hüter dieser vollkommenen Einheit in Christus im Heiligen Geist. Auftrag nicht Ehrung!!!


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 SCHLEGL 9. April 2018 
 

@SpatzInDerHand

Sie meinen wohl "vagante" Bischöfe ("umherziehenden Bischöfe", ohne eigene Diözese), zum Beispiel solche, wie FSSPX, die nicht im Auftrag des Papstes auf eine bestimmte Diözese hin geweiht worden sind.
Es ist tatsächlich so, dass in Schweden die Bischöfe um die Sukzession bemüht sind.Msgr.Franz Schlegl


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 christine.klara.mm 9. April 2018 
 

@SpatzinderHand

Ja,es gibt Bischöfe,die von Petrus=Rom getrennt ihre eigenen Wege "unerlaubt" aber gültig das Hochheilige Messopfer zelebrieren können und "unerlaubt" aber gültig getaufte Männer - n i c h t Frauen - zu Priestern weihen können; wobei "unerlaubt" bedeutet nicht in Einheit mit Petrus=Rom.Die Gründe sind immer Nichtübereinstimmung in der Lehre,d.h.mit der Offenbarung u n d der überlieferten gesunden Tradition.
So trennen die Orthodoxen Kirchen die Ehescheidung und soweit ich weiß das sog."Filioque" des Glaubensbekenntnisses voneinander.Vielleicht auch noch anderes im verbindlichen Glaubensgut.Ich bin nicht Spezialist. Das"Filioque"bedeutet,daß der Heilige Geist vom Vater UND vom Sohn ausgeht,was die Orthodoxie verneint.Da aber der Dreifaltige Gott gerade durch die Dritte Göttliche Person der Einheit in der Liebe der EINE GOTT IST,und jede der drei Göttlichen Personenen gleich der jeweils anderen zwei Göttlichen Personen ist sind alle drei bzw.jede der Drei für sich und zugleich GOTT.


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  9. April 2018 
 

Der Rauch Satans = der (Un)Geist der Freimaurerei ist tief in die Kirche eingedrungen

Marx tut genau das was seine Rotarier-Clubkollegen (= der verlängerte Arm der Freimaurerei) ihm vorgeben, von denen er womöglich in die Hl. Kirche eingeschleust wurde; um sie von innen auszuhöhlen und zu zerstören (vgl. Visionen der hl. Anna Katharina Emmerick)?! Aber auch er hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht!
"Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren", prophezeit uns die Hl. Jungfrau wiederholt, deren Hochfest wir heute feiern. Nicht verzagen - bei Maria klagen - sie wird uns durch die Stürme tragen!
Hl. Erzengel Gabriel - du Engel der Verkündigung des Wahren Logos - biete deine Macht und Stärke auf und beschütze die Hl. Kirche Gottes vor den Angriffen der Finsternis!


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 Hadrianus Antonius 9. April 2018 
 

@christine.mm Sehr interessant

Herzlichsten Dank und größte Hochachtung für Ihre Darlegungen.
sie stehen auf dem gleichen Boden als die früheste syrische Kirchenväter der Alten Kiche (Aphrahat, ca. 360), wo als essenziell für ein Christ
a. die Taufe und
b. das Feststehen im Glauben (aminuta/haimen) notwendig ist.
( sie FC Aphrahat, Bd.1, 56-73)
In der Liturgie der syroaramäischer Kirche v. Antiochien stehen die Einsetzungsworte total korrekt- übrigens mit "viele"...
Diese Liturgie ist äusserst ursprünglich und geht auf älteste jüdische Vorbilder zurück, kaum beeinflußt von griechischen und römischem (juristischem) Gedankengut.
Ganz vorne steht bei den Syraramäer übrigens die Abkehr von der Sünde, die Umkehr, die Askese und der Verzicht- was im Augenblick der jetzigen vatikanischen und jesuitischen Tendenz ganz zuwider lauft.


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 christine.mm 9. April 2018 
 

ffff

"Der Geist ist es der lebendig macht".
Auch einem mit Rom verbundenen Katholiken oder einem Orthodoxen,nicht mit Rom verbundenen Getauften nützt der Empfang des Lebendig Gegenwärtigen Christus in den konsekrierten Gestalten von Brot und Wein nichts zum Leben = zum Ewigen Leben in Gott, wenn dieser Empfang n i c h t in voller Einigkeit mit dem dem Ewigen Wort des Vaters im Heiligen Geist der Einheit in der Liebe vollzogen wird.
Es ist nicht mein Verdienst in die römisch katholische Petruskirche hineingetauft worden zu sein. Das ist das Geschenk meiner Eltern an mich.
Wenn ich aber glaubte was i c h glaube,und wäre n i c h t Mitglied einer mit Rom verbundenen Kirche oder gar Gemeinschaft o h n e apostolisches Priestertum - ich würde alles daran setzen in die Gemeinschaft m i t apostolischem Priestertum aufgenommen zu werden.
Und i c h will n i e m a l s die Eine,Heilige und Apostolische Kirche Jesu Christi verlassen. Christus möge mir beistehen und Maria für mich bitten.


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 christine.mm 9. April 2018 
 

fff

Da die Einheit der Getauften darin bestehen muß in Einheit mit Christus,dem Ewigen Wort des Vater in der Einheit des Heiligen Geistes zu sein,also in Einheit mit dem Dreifaltigen Gott zu sein,folgt daraus ganz klar,daß man den Vorgaben des Dreifaltigen Gottes folgen m u s s ,der sich in Seinem Sohn,Seinem Ewigen Wort,uns offenbart und zu uns in Fleisch gewordener Stimme gesprochen hat.

Wer also im Gottesdienst in die Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers hineingenommen werden w i l l, wer also in die hochheilige Opferhandlung im Vollzug des Hochheiligen Messopfers hineinvenommen werden w i l l und unter den Vorgaben Christi Den Hochheiligen Leib und das Hochheilige Blut empfangen w i l l, das heißt sich mit dem Dreifaltigen Gott durch Seinen Mensch gewordenen Sohn im Heiligen Geist vereinen w i l l, MUSS IN EINHEIT MIT DEM DREIFALTIGEN SEIN.
DER DREIFALTIGE IST GOTT VATER,GOTT SOHN,GOTT HEILIGER GEIST.
Es heißt "Das Fleisch nützt nichts,der Geist ist es der lebendig macht".


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 christine.mm 9. April 2018 
 

ff

Jede Gemeinschaft besteht aus Einzelindividuen,hat ein gemeinsames Ziel ihres Handelns.Auf das Ziel kommt es an. Will diese Gemeinschaft Einheit untereinander mit dem Ziel Luthers Vorgaben zu erfüllen oder besteht eine Gemeinschaft darin Christi Vorgaben zu erfüllen.
Ich gebe zu, daß ich nur mit Zittern und Zagen und mit großer Trauer feststellen kann, daß durch Luther und der Tatsache,daß dieser nicht Bischof war und überdies das Weihepriestertum ablehnte,allen,die ihm nachfolgten,die Eucharistische Realpräsenz Christi verlor.
Luther trennte sich weil er sich zu Recht an der Sündhaftigkeit der Bischöfe und Priester stieß und verwechselte damit das Amt mit den Trägern des Amtes.Ich bin sicher,daß Christus bewußt Seine Wahl getroffen hat.Vom Verräter über den Angstleugner bis zum "am Herzen liegenden Johannes" findet sich alles an menschlichen Charakteren. Aber immer dreht es sich um die Liebe zu IHM allein. In IHM, dem Brennpunkt,ist Einheit.


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 SpatzInDerHand 9. April 2018 

@christine.mm:

Das gilt nicht für alle evangelischen Gemeinschaften. Es gibt vagane Bischöfe, die "unerlaubt aber gültig" Priester und Bischöfe weihen können. Wenn ich richtig informiert bin (bin da kein Experte), hat z.B. die evangelische Landeskirche in Schweden durchaus Amtsträger, die in der Sukzession stehen.


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 christine.mm 9. April 2018 
 

@Kleine Maus

Die aus der Reformation durch Luther hervorgegangenen Gemeinschaften haben das von Christus eingesetzte Weihepriestertum gar nie "besessen", da erstens Luther nicht Bischof war und damit, selbst wenn er gewollt hätte, in der selbstgewählten Trennung, nicht weitergeben konnte. Er war Priester und die Priesterweihe beinhaltet n i c h t die volle Weihevollmacht. Christus hat den eigens aus der Jüngerschar herauserwählten Jüngerschar der Zwölf, mit Petrus als Erstem unter Gleichen, im Abendmahlsaal das Geheimnis der Weitergabe des Eucharistischen Opfers anvertraut. Judas der Verräter verließ diese Gemeinschaft und lieferte trotz Jesu Worte:"Du bist es, der mich verrät!" Jesus. Petrus verriet nicht, er leugnete aus Angst,aber er verließ Jesus nicht.
Daß ihn Jesus trotzdem zum Ersten unter Gleichen erwählte zeigt, daß Jesus ihn nach seiner Liebe zu IHM auswählte,für ihn betete und ihm sagte, daß er sich wenn er sich wieder bekehrt haben würde,seine Brüder stärken solle.


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 Kleine Maus 6. April 2018 
 

christine.mm

das ist genau das, was ich ausdrücken wollte: Es geht im Kern nicht um den Glauben an die Realpräsenz (da wären Katholiken und Lutheraner sich sehr nahe), es geht letztlich um die Frage nach dem Amtsverständnis, nach dem Priestertum. Sehr geehrte Christine.mm, es geht nicht darum, ob mir Ihre Kommentare "gefallen" oder nicht. Auch wenn es für mich durchaus schmerzlich ist, es ist voll und ganz das Recht eines Katholiken, so zu urteilen, wie es aus Ihren Kommentaren spricht. Im übrigen haben auch Lutheraner (im Gegensatz zu den "Reformierten" immer daran festgehalten, dass auch der Ungläubige Christi Leib und Blut empfängt - zum Gericht! Aber darum soll es hier gar nicht gehen. Springender Punkt ist in der Tat das Verständnis des Priestertums. Und wenn wir wirklich zur Einheit finden wollen (und darum bete ich aus ganzem Herzen!), dann kommen wir nicht an der Frage vorbei, wie recht verstandenes Priestertum in die aus der Reformation hervor gegangenen Kirchen zurück geholt werden kann.


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 SCHLEGL 6. April 2018 
 

@Bentheim

Sie meinen wohl,ob die KONSEKRATION ohne Einsetzungsbericht gültig zustandegekommen ist?
Genau das habe ich mich auch gefragt, als ich von der Übereinkunft zwischen Papst Joh. PaulII und Katholikos Mar Dinkha IV gelesen habe.Im Erzb. Ordinariat habe ich mir den Text des Hochgebetes von Addai und Mari(genau um dieses Hochgebet geht es),allerdings nur Englisch besorgen können.
ichMittlerweile habe ich den Text der ganzen assyrischen Messe(Qurbono = Opfer)samt diesem Hochgebet in Deutsch.Da ist alles drin,außer dem Einsetzungsbericht (wurde der aus Arkan-Disziplin vielleicht weggelassen?) Gewundert hat mich die Zustimmung von Kardinalpräfekt Joseph Ratzinger,weil das Konzil von Trient EINDEUTIG definiert hat:"Verba huius sacramenti sunt verba Christi = die Worte dieses Sakramentes, sind die Worte Christi!"
Das heißt der EINSETZUNGSBERICHT! Dennoch erklärt die Glaubenskongregation das GANZE HOCHGEBET sei KONSEKRATORISCH.Die unierte assyr. Kirche(Chaldäer) musste Wandlungsworte einfügen!


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 Chris2 6. April 2018 
 

@christine.klara.mm

Danke für Ihre Erklärung. Wie es aussieht, hatte ich die Stelle entweder falsch in Erinnerung oder eine andere Bibelübersetzung im Kopf. Und ja, das Wortspielchen hätte ich besser gelassen, da zumindest die ältere Einheitsübersetzung (die neue kenne ich tatsächlich fast nur aus Meldungen) ja gar nicht so schlecht war und ich sie auch selbst meist zitiert habe. Vielen Dank jedenfalls für Ihre Hinweise.


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 Bentheim 6. April 2018 
 

Mgr. Schlegl

Eine interessante Mitteilung! Wie alles Theologische wirft auch Ihre Mitteilung eine Frage auf: War denn eine Kommunion ohne Wandlungsworte eine gültige?
Bei dieser Gelegenheit einmal ein herzliches Danke schon im voraus dafür, dass Sie sich immer genügend Zeit nehmen, solche Fragen eingehend zu beantworten!


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 SCHLEGL 6. April 2018 
 

Sehr klarer Artikel

Der Kardinal hat eine sehr klare Stellungnahme abgegeben,die man unterstreichen muss.
Nur in einem Punkt möchte ich widersprechen.
Nämlich jenem Zitat aus dem 1. Jahrtausend:"Jeder gehört dorthin,wo er die hl.Kommunion empfängt."
Papst Joh.Paul II hat mit dem syrisch orth.Patriarchen Ignatius Zakka I(früher Jakobiten genannt)Interkommunion zwischen Katholiken bei syrisch orthodoxen Priestern und umgekehrt vereinbart!Ebenso mit dem assyrischen Katholikos Mar Dinkha IV(früher Nestorianer genannt)ebenfalls gegenseitige Kommunion und Sakramentenspendung vereinbart!Und das, obwohl das eucharistische Hochgebet der Assyrer KEINEN EINSETZUNGSBERICHT = KEINE WANDLUNGSWORTE enthält!Erstaunt hat mich die ausdrückliche Zustimmung von Kardinalpräfekt Joseph Ratzinger in dieser Sache.
Gegenseitige Sakramentenspendung zwischen Katholiken und Orthodoxen gab es auch nach dem Konzil von Trient immer wieder,besonders während des 1.Weltkriegs in Russland.Mit Protestanten geht das nicht!Msgr. Franz Schlegl


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 lesa 6. April 2018 

@Bentheim: Danke, verstanden.


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 Bentheim 6. April 2018 
 

@lesa

Was Sie geantwortet haben, habe ich nicht bestritten und eine Debatte nicht initiieren wollen. Mir ging es lediglich um die generelle Ungleichheit der beiden Wörter, unabhängig von einem gerade vorliegenden Text. ---


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 christine.klara.mm 5. April 2018 
 

@zeitundewigkeit

So viel ich weiß gibt es bei den evangelischen Christen die Ehescheidung,womit es keine sakramentale Ehe sein kann.Es stimmt,daß sich die Brautleute das Eheversprechen gegenseitig spenden,was der Naturehe entspricht.Bei Mischehen zwischen Evangelischen und Katholiken muß ein katholischer Priester mit dem Einverständnis des Nichtkatholiken dabei sein um diese Ehe "in der Wurzel zu heilen".Und der evangelische Partner darf noch nie geheiratet haben.Aber bei dem immer größer werdenden Durcheinander im Gehorsam der geweihten Priester und deren Defiziten in ihrer Verkündigung mit Applaus zu Ehe für alle,sind den nicht ordnungsgemäßen Realitäten schon gar keine "altvaterischen" Grenzen mehr gesetzt.Freiheit in allem,Gleichheit zu jeglichem Unsinn und Ehe unter Brüdern und Ehe unter Schwestern.....
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Das Erwachen wird nicht lustig sein.Und die Ent-täuschung zu spät kommen.
Aber so lange wir leben können wir unseren Willen in heiligem Tausch Gott schenken


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 christine.klara.mm 5. April 2018 
 

@Chris2

Sie verstehen nicht worauf ich hinaus will?Sie zitieren einen Vers aus 1Kor11 in der katholischen Einheitsübersetzung von 2016 und bedauern nur die eher schwammige Übersetzung der "EinheiZübersetzung 2016"zur Hand zu haben.....
Ich habe Ihnen daher die mit Imprimatur 1965 versehene "Herderbibel" vor Augen geführt die von Ihnen daher auch als eher schwammige "EinheiZübersetzung" beurteilt werden müßte. Oder doch nicht? Da sich beide nahezu deckungsgleich ähneln!!
Die vernichtende Kritik als veritable "EINHEIZübersetzung" geisterte viel bejubelt einige Zeit unter den Foristen von kath.net im vergangenen Jahr herum.Und ich bin fast sicher,daß in der kurzen Zeit nach Erscheinen dieser jetzigen Ausgabe der gesamten Heiligen Schrift noch fast niemand erstens diese Ausgabe bereits gekauft hatte,geschweige denn vergleichend mit seriösen älteren Übersetzungen vergleichen konnte.
Ich denke wir sollten jegliche offizielle Herausgabe,die nicht von Sekten verfaßt wurden, ehrfürchtig zur Hand nehmen


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 Ginsterbusch 5. April 2018 

Marx muss weg!

Und zwar schnell.


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 zeitundewigkeit 5. April 2018 
 

christine.mm

Die evangelische Kirche hat - nach katholischem Verständnis - 2 Sakramente: Taufe und Ehe.
Jeder Mensch kann gültig taufen, wenn er die Bedingungen einhält, zwei Getaufte spenden sich gültig das Ehesakrament.

Die Lutheraner lehnen das Ehesakrament ab, sehen aber - im Gegensatz zur kath. Kirche - im Abendmahl ein Sakrament.


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 christine.mm 5. April 2018 
 

Einheit im Willen Christi,d.h. im Heiligen Geist

Wer den Herrn in Seiner Eucharistischen Präsenz in sich aufnehmen will bezeugt damit eine komplette Einheit mit dem Willen und Wollen des Dreifaltigen Gottes als zeugender Vater, als Ewiges Wort im Sohn der zu unserem Heil sterbliche Menschennatur angenommen hat und in Einheit mit dem alles einenden Heiligen Geist. Wer dieses einende Liebesband des Heiligen Geistes nicht annimmt schließt sich selber aus der Gemeinschaft mit dem Dreifaltigen Gott aus.
"Wer mein Wort hat und es hält, der ist es der Mich liebt."
Und:"Wer Mein Fleisch nicht ißt und Mein Blut nicht trinkt hat das Leben nicht in sich." Und: "Wer unwürdig, d.h. nicht in Einheit mit Christus den Leib und das Blut Christi ißt und trinkt, versündigt sich an Christus und ißt und trinkt sich das Gericht.
Auch wir Katholiken sind gefordert die Forderungen zu befolgen. Um wie viel mehr erst die gar nicht in Einheit der Kirchen mit allen Sakramenten in der apostolischen Sukzession stehen. Im freien Willen kann jeder konvertieren.


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 christine.mm 5. April 2018 
 

Wunsch nach der wahrhaften Realpräsenz

Alle Sakramente in der gültigen apostolischen Sukzession gibt es in der Lateinischen Petrus Kirche, in allen mit Rom vereinten anderen Rituskirchen und ebenfalls in allen nicht mit Rom vereinten autokephalen orthodoxen Kirchen.
Alle durch Luther und seine Ablehnung des Weihepriestertums von Rom getrennten christlichen Gemeinschaften haben, wie gesagt außer der Taufe keine Sakramente und keine Sakramentalen Gestalten von Leib und Blut Christi. Sie feiern Gottesdienst und Abendmahl. Empfangen aber nicht Leib und Blut Christi sondern Brot und Wein als Erinnerung aber nicht als Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers und Todes der Passion Christi. Leib und Blut Christi sind der ganze auferstandene Gottmensch Jesus Christus. Der einmal gestorben und auferstanden nicht mehr strirbt und so lange die Eucharistischen Gestalten unversehrt vorhanden sind r e a l gegenwärtig i s t . Jeder der kommuniziert muß sich im Klaren sein w e n er in sich ganz real aufnimmt. Einheit im Willen muß sein


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 Gipsy 5. April 2018 

weiss überhaupt noch jemand

was der "weisse Sonntag" seih soll?


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 Gipsy 5. April 2018 

Weisser Sonntag

ein wunderschöner katholischer Tag.

So war es einmal, bevor der Oberpriester Marx alles , zu Gunsten seines ev. Freundes zerdeppert hat
!!!


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 Gipsy 5. April 2018 

Es ist in wenige Tagen

der weisse Sonntag.

Da gehen viele, viele katholische Kinder zur ersten heiligen Kommunion.

Was machen die denn da? Wenn ja der Leib des Herrn , so beliebig gewordenist, so wie das Menue vom "Medien-Kochz".


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 christine.mm 5. April 2018 
 

@Gipsy

Ein Bischof ist Priester mit der vollen Weihegewalt. Er kann katholische Männer zu Priestern weihen und Priester zu Bischöfen. Immer in der Einheit mit Rom was die Bischofsweihe angeht. In Trennung von Rom kann jeder Bischof zwar gültig aber unerlaubt Priester oder Bischöfe weihen. Die Priester und die Bischofsweihe sind unauslöschliche Merkmale sofern sie gültig vollzogen wurden.
Kardinal ist ein Titel und keine Weihe.
Auch Papst ist ein Titel und keine Weihe. Bischof ist die vollkommene Weihefülle.
Daß Evangelische Christen sich einen "Bischof" bestellen heißt nicht, daß dieser auch Bischof i s t. Er ist ja kein Priester. Er ist beauftragter Theologe. Eigentlich, da nicht geweiht,Laie mit einer Führungsbeauftragung in seiner Gemeinschaft.


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 christine.mm 5. April 2018 
 

Realpräsenz

Es hängt nicht vom Glauben eines Einzelnen ab ob Christus in den Gestalten von Brot und Wein wesenhaft und wahrhaftig in Seiner Gottheit und in Seiner Menschheit mit Leib und Seele gegenwärtig ist. In Apostolischer Sukzession geweihter Priester/Bischof hat den Auftrag in der Kraft des Heiligen Geistes die Gaben von Brot und Wein gehorsam den Worten des Herrn zu wandeln. Kein Unglaube ändert etwas daran. Im Gegensatz dazu kann kein noch so Beauftragter der nicht in apostolischer Sukzession geweihter Priester ist in der Kraft des Heiligen Geistes wandeln. Und wenn alle noch so fest daran glauben sollten. Christus will Einheit und nicht Eigenwilligkeiten. Er gab beim letzten Abendmahl nur den Aposteln diesen Auftrag und nicht allen,die Ihm nachfolgten. Wer das Weihepriestertum in der ungebrochenen apostolischen Sukzession ablehnt und daher nicht besitzt hat außer der Taufe k e i n e Sakramente. Keine sakramentale Beichte, keine sakramentale Firmung, keine sakramentale Ehe, keine Weihe.


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 PBaldauf 5. April 2018 
 

@Palmsonntag

Danke für den Hinweis, wusste ich nicht.

@Fatima 1713: Weiß ich nicht, ob der Mann darüber im Bilde ist. Es liegt ohnehin in der Verantwortung des Priesters, mit dem sie gesprochen haben wird. Vielleicht ist sie ja inzwischen auch offiziell konvertiert, ohne es an die große Glocke zu hängen, wer weiß.


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 Gipsy 5. April 2018 

@ kleine Maus

" Welche Rolle hat der Priester? Setzte er sich an die Stelle Christi (was Luther schärfstens kritisierte!)"
....
Jesus hat Seinen Aposteln, beim letzten gemeinschaftlichen Abendessen , vor Seinem Tod,einen mystischen Auftrag gegeben; "Trinket und esset alle davon..DAS ist Mein Leib und DAS ist meinBlut..."

Tut dies zu Meinej Gedächtnis.

Theoretisch ist ja alles in Ordnung.
Die einen verinnerlichen Sein Gedächnis, die Anderen verinnerlichen sich mit IHM , in Fleisch und Blut.


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 Fatima 1713 5. April 2018 
 

@Bentheim - PS:

Einen hohen theologisch-exegetischen Anspruch hatte ich bei meinen Ausführungen übrigens gar nicht. Ich versuche einfach das, was ich an Wissen über den Glauben oder auch in anderen Bereichen habe, so anzuwenden, dass es mir (und im besten Fall auch anderen) auf dem Glaubensweg hilfreich ist und das ist vor allem dann der Fall, wenn ich in einer Aussage, Angelegenheit etc. einen Sinn erkennen kann, auch ohne spezielles Fachwissen.
Es ist für mich u.a. deshalb sehr anregend mit zu diskutieren, weil ich dadurch auch vom Wissen anderer profitieren kann und vor allem auch angehalten bin, selber immer wieder nach zu forschen und zu recherchieren, z.B. in der Bibel nachzuschlagen, zu überprüfen, ob ich eine Stelle richtig in Erinnerung habe usw.


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 Kleine Maus 5. April 2018 
 

Es ist wirklich so, ich zitiere

aus dem "Kleinen Katechismus" Martin Luthers, den jeder Konfirmand lernen muss(te): "Was ist das Sakrament des Altars? Es ist der wahre Leib und Blut unseres Herrn Jesus Christus, unter dem Brot und Wein uns Christen zu essen und zu trinken von Christus selbst eingesetzt." Noch in meiner Jugendzeit wurde das Hl. Abendmahl mancherorts kniend (Mundkommunion) empfangen (gibt es, wenn auch ganz selten, auch heute noch); auch das ein Hinweis darauf, wie ernst die Realpräsenz genommen wurde. Aber Unterschiede bleiben natürlich: Wandelt sich das Brot in den Leib Christi oder vereinigt sich der Leib mit den Brot (wie Feuer und Eisen im glühenden Stahl)? Genügt es zu sagen, dass der Leib Christi da ist, ohne wissen zu wollen, wie der Herr "das macht"? Welche Rolle hat der Priester? Setzte er sich an die Stelle Christi (was Luther schärfstens kritisierte!) oder ist er Christi Werkzeug? Was kann und müsste(!) die luth. Kirche tun, damit wieder echtes Priestertum in ihr möglich wird?


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 Gipsy 5. April 2018 

Zur Erklärung

warum ich Kardinäle ( die es sind) als Priester bezeichne.

Nicht jeder Kardinal muss zwangsläufig auch ein Priester sein....
Widerspruch erwünscht.


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 zeitundewigkeit 5. April 2018 
 

Der evangelische Pfarrer

ist kein geweihter Priester und will es auch nicht sein. Somit kann er die Wandlungsworte nicht "in persona Christi" wirkmächtig sprechen.

Beim Abendmahl teilt er Brot und Wein aus. Wenn einer glaubt, Christus zu empfangen, so lutherische Lehre, verbindet sich Christus mit dem Brot und Wein. Der Ungläubige nebenan empfängt nur irdische Speise. Die "Abendmahlsreste" werden meist entsorgt.

Hier liegt kein katholisches Verständnis von Realpräsenz vor-


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 Fatima 1713 5. April 2018 
 

@Bentheim

Stimmt, heute wird das Wort "diskriminieren" negativ im Sinn von "herabsetzen" verwendet. Ich wollte nur auf die ursprüngliche Wortbedeutung hinweisen. Ich glaube, damit sehe ich es nicht falsch, sondern in einem umfassenderen Sinn. Es schadet ja nicht, sich auch einmal darüber Gedanken zu machen, wo Begriffe eigentlich ihren Ursprung haben.
Wichtig dabei war mir zu betonen, dass es nicht automatisch eine Abwertung bedeutet, wenn man einen Unterschied feststellt und/oder sich abgrenzt (gegenüber Meinungen, Personen etc.).
Einer der Fehler unserer heutigen Gesellschaft ist m.E., dass man sehr schnell mit dem Urteil "Diskriminierung!" ist.


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 doda 5. April 2018 

Konfessionsverschiedene Ehen @Kleine Maus, meinen bei weitem nicht nur lutherische Ehepartner,

sondern auch Reformierte aller Bekenntnisse und auch alle Freievangelischen. Die Lutheraner bekennen die
Realpräsenz nur im Moment des Kommunionempfangs und auch nur für diejenigen, die daran glauben.
Alle anderen aus der Reformation hervor gegangenen Bekenntnisse lehnen strikt und kämpferisch die Realpräsenz ab!


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 Palmsonntag 5. April 2018 
 

Frère Roger Schütz und die Hl. Kommunion im Jahr 2005 - Konversion ?

@ PBaldauf

Ich habe es hier im Forum schon einmal an anderer Stelle geschrieben:
Mir hat jemand aus dem "akademischen Universitäts-Umfeld" von Professor Kardinal Kasper erzählt, daß Frère Roger schließlich zum katholischen Glauben konvertiert sei, man dieses im Vatikan aber nicht publik gemacht habe, damit "keine Verwirrung" entsteht.
Bekanntlich hat 2005 der Kardinalsdekan Joseph Ratzinger bei den Trauerfeierlichkeiten für Papst Johannes Paul II dem im Rollstuhl sitzenden Frère Roger als erstem die Hl. Kommunion gespendet. - Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, daß Kardinal Ratzinger hier "im Einzelfall" und "aus "Barmherzigkeit" von der kirchlichen Lehre abgewichen ist!?
Im Verlauf des 2005 in Köln stattfindenden Weltjugendtages ist Frère Roger ermordet worden. Er ist danach von Kardinal Kasper (nicht von einem evangelischen Pastor!) nach katholischem Ritus beerdigt worden.
Vielleicht könnte z.B. Peter Seewald unseren emeritierten Papst Benedikt einmal danach fragen?


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 Kleine Maus 5. April 2018 
 

Merkt denn keiner (oder will es nicht wahrhaben), dass es gar nicht um die Realpräsenz geht?

Denn die Realpräsenz wurde von Lutheranern niemals in Frage gestellt! Es geht um die Frage der Kirchengemeinschaft und im innersten Kern um das Amtsverständnis und die Frage, wie Priestertum in der Kirche ausgestaltet werden muss, soll oder kann.


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 zeitundewigkeit 5. April 2018 
 

Bedingungen

1. Frei sein von mindestens schwerer Sünde,
2. Beichten, wenigstens einmal im Jahr, auch wenn keine schwere Sünde vorliegt,
3. den ganzen katholischen Glauben bekennen,
4. sich zu der (katholischen) Kirche bekennen, die das Sakrament spendet,
Nach diesen Kriterien dürfen nicht einmal alle Katholiken den Leib des Herrn empfangen.


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 Tisserant 5. April 2018 

Aber das alles ist doch vollkommen egal!
Hauptsache der Islam kann als religiöses Vorbild dienen, der ist ja so dufte und toll!
Da stören doch nur die doofen ollen Zöpfe von der Realpräsens, Kommunion von Geschieden oder ob einer evangelisch oder sonst was ist.
Da kann wieder der gelebte und geliebte Islam uns helfen.
Der ist soooo dufte in seinem engagierten religiösen Glauben und Leben.


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 serafina 5. April 2018 
 

@PBaldauf

Kenne einen ähnlichen Fall: Frau protestantisch, Ex-Ehemann katholisch, Vater (inzwischen verstorben) und Bruder protestantische Pastoren. Sie geht sowohl in die evang. als auch in die kath. Kirche und dann auch zur Hl. Kommunion. Konvertieren kommt für sie nicht in Frage; „das kann sie ihrer Familie nicht antun“!

Hat aber Jesus dazu nicht ganz klare Worte gesprochen: „Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist mein nicht wert... (Matth. 10,37...)?


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 Gipsy 5. April 2018 

Es geht

nicht um barmherzige Maßnahmen, es geht ums "Eingemachte".
Realpräsens oder nicht?

Wenn sich da die Geistlichen nicht mehr zurechtfinden bzw. einig sind, dann befürchte ich das Schlimmste für die kath.Kirche.
Hat EINE Reformation nicht gereicht (Luther) , muss jetzt noch eine her um alles katholische auszumerzen?
Luther hat eröffnet und Marx vollendet?


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 Bentheim 5. April 2018 
 

@lesa Forts.

in den allerseltensten Fällen.

Nunc spero, te, lesa, verba graeca et latina claritate maiore perspecturam esse.


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 Fatima 1713 5. April 2018 
 

@PBaldauf

Der Mann dieser Frau hätte ein Problem damit, wenn sie konvertieren würde, hat aber keines damit, dass sie an der heiligen Messe teilnimmt und die Lehren des Katholizismus bejaht (oder tut sie das alles heimlich)?


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 Genesis 5. April 2018 

Gott segne Kardinal Cordes!

Möge Gott, die Worte von Kardinal Cordes tausendmal vergelten!


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 lesa 5. April 2018 

Den Leib des Herrn richtig deuten

Diese klärenden Ausführungen sind wieder eine Erleichterung! Die Eucharistie und der Leib des Herrn, die Kirche, sind eins. Im Urtext von 1 Kor 11, 9 heißt es nicht "den Leib des Herrn", sondern einfach nur "den Leib", was diese Einheit (Kirche und Eucharistie) betont.
Besonders in dieser schnellebigen Zeit ist echte Pastoral in der lebendigen Tradition der Kirche zu suchen. Sie verbürgt die Wahrheit.
@Fatima: Sie liegen völlig richtig. Krinein heißt
1. scheiden, sondern, sichten, unterscheiden.
2. absondern, aussondern, auswählen
3. entscheiden, beschließen, richten (ver) urteilen. Es geht um die richtige Deutung des Leibes, den man empfängt.
So sehr man den Leib des Herrn jedem wünschen würde, aber ohne Anerkennung und Würdigung seiner Wirklichkeit ist gemäß der Überlieferung schon seit Paulus diese Kommunion nicht möglich. Gerade durch diese Anweisung schützt der Hl. Geist die Kirche vor einem Eucharistie-und Kirchenverständnis, das ihre Glieder von der Erlösung entfernt.


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 christine.klara.mm 5. April 2018 
 

ff und jetzt die ganze Stelle 1Korinther 11, 26 ff

Einheitsübersetzung kathol. 2016:
"Denn sooft ihr von diesem Brot eßt und aus dem Kelch trinkt,verkündet ihr den Tod des Herrn,bis er kommt.Wer also unwürdig von dem Brot ißt und aus dem Kelch des Herrn trinkt,macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.Jeder soll sich selbst prüfen;erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken.Denn wer davon ißt und trinkt,ohne den Leib zu unterscheiden,der zieht sich das Gericht zu,indem er ißt und trinkt."
Herder 1965:"Denn sooft ihr von diesem Brot eßt und aus dem Becher trinkt,verkündet ihr den Tod des Herrn,bis er kommt.Wer also unwürdig von dem Brot ißt oder aus dem Becher des Herrn trinkt,macht sich schuldig am Leib und Blut des Herrn.Jeder prüfe sich aber selbst und dann esse er von dem Brot und trinke aus dem Becher.Denn wer davon ißt und trinkt,der ißt und trinkt sich das Gericht,wenn er den Leib des Herrn nicht unterscheidet."

Abgelehntes Priestertum bedeutet auch keinen Leib und kein Blut des Herrn.
JESUS IST HERR


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 Maria_Jesus 5. April 2018 
 

Eigentlich ist Papst Benedikt XVI voran gegangen als er Frère Roger die Kommunion reichte

Nur was ist der Unterschied? Papst Benedikt hat gewusst das Frère Roger die Eucharistie sehr katholisch sah und deshalb teilnehmen konnte. Denn es kommt auf das gemeinsame Eucharistieverständnis an und auf nichts anderes.

Und das ist der Gedankenfehler den Kardinal Marx macht. Er stellt nicht das gleiche Eucharistieverständnis voraus, sondern konstruiert eine nicht vorhandene Notsituation. Kardinal Marx trickst und ist deshalb unglaubwürdig.

Mal wieder ein "Griff ins Klo" vom Kardinal ... anders kann man es nicht sagen.


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 nicodemus 5. April 2018 
 

Ich hoffe sehr,

dass sich die u n t r e u e n Ortsbisch. bald outen. Sie haben den Auftrag die Herde im Sinne Christi zu führen.
Warum wissen sie das nicht? Welchem Geist folgen sie?
Was sagt Rom, zu solchen Eigenwegen?
Lieber Kardinal Cordes, wünsche Ihnen Gottes Segen!


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 christine.klara.mm 5. April 2018 
 

@Chris2 @JohanBaptist

Ich möchte ihnen beiden die HerderÜbersetzung imprim.1965 anbieten:

1 Korinther 11,29 :
"Denn wenn er davon ißt und trinkt,der ißt und trinkt sich das Gericht,wenn er den Leib des Herrn nicht unterscheidet."

Und jetzt in der Einheit!!!s!!!übersetzung von 2016 :
"Denn wer davon ißt und trinkt,ohne den Leib zu unterscheiden,der zieht sich das Gericht zu,indem er ißt und trinkt."

Die Heilige Schrift, und sei es "nur" in oben erwähnter Textstelle hohnvoll als zum Einheizen zu zitieren ist nicht im rechten Geist geschehen.

Aber vielleicht haben sie ein absichtliches Verachtungsurteil gefällt in der Meinung andere werden schon nicht d'raufkommen daß das bei diesem Textbeispiel einer Irreleitung durch Falschmeldung ihrerseits entspricht !!!!


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 Gipsy 5. April 2018 

@SpatzInDerHand

"jetzt widersprechen schon ZWEI Kardinäle dem Kardinal Marx. "

....
So viele schon? (iron.).Die Gläubigen sollten diesmal aber auch mal widersprechen. Das Net ist groß und hat viel Platz für Kommentare.Kardinal Marx vergreift sich an einer der Grundlagen des katholischen Glaubens , der Hl.Eucharistie. Die Gläubigen müssen ihn bremsen, denn viele Bischöfe fürchten ihn ja scheinbar und wozu brauchen Gläubige furchtsame Bischöfe.


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 Fatima 1713 5. April 2018 
 

@Chris2

Das Wort "unterscheiden" trifft es hier gar nicht einmal so schlecht. Wir müssen den Mut haben, einen Unterschied machen bzw. Unterschiede zu benennen, zwischen katholischen und protestantischen Auffassungen, gerade bei der Kommunion oder dem "Abendmahl".
Nur haben leider so viele Menschen Angst vor dem Etikett "diskriminierend", was ja in Wirklichkeit nichts anderes heißt als "einen Unterschied machen". Das beinhaltet zunächst ja nicht einmal eine Wertung. Es heißt einfach "bei uns ist es so, bei euch ist es so, beides passt nicht zusammen".


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 wedlerg 5. April 2018 
 

@Smaragdos: Nachhilfe tut wahrlich Not

Offenbar ist "der Zweck heiligt die Mittel" in der DKB das einzige Leitmotiv geworden.

Von Vernunft, Geschichtsbewusstsein, Logik oder gar dem Heiligen Geist und der treue zum Evangelium ist nichts mehr vorhanden.

Es ist als ob einfache Elemente des menschlichen Miteinanders, einfache Prinzipien von Recht, von Vertrauen und christlichem miteinander geopfert werden auf dem Altar des goldenen Kalbs, der "Pastoral".

Vom Glauben, den die Kirche immer verteidigt hat, will gar nicht reden.


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 PBaldauf 5. April 2018 
 

Bin kein Theologe, gebe hier auch keine diesbezüglichen Meinungen ab. Ich erinnere mich aber an die Übertragung eines Gottesdienstes, bei dem der Gründer von Taizé - Frére Roger Schütz - anwesend war. Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, bekam er von Benedikt XVI. die heilige Kommunion. Bei sehr kurzer Rechereche fand ich diesen Link:
http://www.kab-herzjesu-ge-huellen.de/auf_ein_wort1.htm

Persönlich kenne ich den Fall einer Frau, die "von Haus aus" Protestantin war, im Laufe der Zeit immer mehr zur katholischen Kirche hingezogen wurde, inzwischen schon lange an die Gegenwart Christi in der heiligen Kommunion glaubt, Lehren der katholischen Kirche rundum annimmt und an der heiligen Messe teilnimmt (Ich nehme an, mit einer kirchlichen Sondererlaubnis.) Warum ist sie nicht offiziell konvertiert? Ich vermute stark, dass sie die Reaktion ihres Mannes (protestantisch) fürchtet, sowie etwaige Auswirkungen hiervon auf ihre Ehe. Solche Fälle gibt es auch.


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 Smaragdos 5. April 2018 
 

Nachhilfeunterricht für die deutschen Bischöfe

Ich schlage vor, den zwei Drittel Bischöfen, die für die Handreichung abgestimmt haben, Nachhilfeunterricht zu geben in Liturgie, Kirchenrecht, Kirchengeschichte und Dogmatik, und zwar von Kardinal Cordes und Brandmüller. Denn die sprechen bekanntlich deutsch, sodass die deutschen Bischöfe diese auch verstehen dürften... also keine Ausrede möglich.


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 ottokar 5. April 2018 
 

Ökumenische Freundschaft

Seit vielen Jahren sind Bedford-Strom und Marx in einer offensichtlich engen Duzfreundschaft verbunden, wogegen man nichts einwenden kann. Wenn aber die Duzfreunde bem Besuch einer Moschee am Tempelberg ihren christlichen Status, der ja mit Verantwortung und Vorbild verbunden ist, verleugnen, wenn sie in der Regel uniforme politische, Merkel-konforme Stellungnahmen abgeben, uns uni sono auffordern auf den Islam zuzugehen und sich jetzt über die DBK auf Interkommunion zu einigen scheinen, dann ist das Mass voll.Nirgends verspürt man Tendenzen zur so dringend notwendigen Neuevangelisierung ,nirgends ein beispielhaftes Glaubenbekenntnis oder eine österliche Aufforderung zu den Sakramenten, insbesonder zur Beichte usw. Die Kirche in D scheint sich selbst zu zerstören, gäbe es nicht die glaubensstarken bayerischen Bischöfe ausserhalb des Münchner Wespennestes.Beten wir für diese!


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 JohannBaptist 5. April 2018 
 

Einheizübersetzung (sic)

@Chris2
Der war gut !


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 kreuz 5. April 2018 

danke @wedlerg, jabberwocky, kostadinov u.a.

für Hintergrund-Infos/ links.

gesegnete Osteroktav.


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 Thomas-Karl 5. April 2018 

Kardinal Kasper

Das sieht aber Kardinal Kasper anders:
https://www.domradio.de/themen/glaube/2018-04-05/kardinal-kasper-sieht-handreichung-positiv


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 Mariat 5. April 2018 

@BenjaminJ

"Eucharistsche Wunder gibt es unzählige, Liegnitz 2015 z.B., warum wird darüber nicht gepredigt?"
Ja, es gibt einige Eucharistische Wunder. Ich war bereits in Lanciano und in St. Georgenberg. Überall das gleiche Labor - Ergebnis.
Blutgruppe AB, Herzmuskelgewebe,aber nicht von einem Verstorbenen Menschen, sondern einem Lebenden. Und wer lebt - wer ist auferstanden - wer schenkt sich uns, in Leib und Blut?
Es ist der Herr!
Er hat am Abend vor seinem Sterben die Eucharistie eingesetzt. Er, als Hoherpriester.


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 Mr. Incredible 5. April 2018 
 

Das ist jetzt schon mindestens das 2te Mal, dass sich Kard. Marx als

der Theologie nicht mächtig erweist. Wo Kordes und Vorderholzer hinzeigen, da ist Katholisches zu vermuten. Bei Marx et al nur noch Kaufmannsgeist, um nicht zu sagen Krämerseele.
Es ist ja ganz nett, in Soziallehre der Kirche promoviiert zu haben, aber offensichtlich ist dabei das Fundament zu kurz gekommen.
Mittlererweile bin ich sogar der Meinung, der gesunde Menschenverstand verdunstet innerhalb der "progressiven" Fraktion.
Es mittlererweile etwas peinlich, bei Gesprächen mit internationalen Theologen auf deren höflich-verwunderte Fragen nach dem Geisteszustand der deutschen kath. Kirche antworten zu müssen.


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 Dinah 5. April 2018 

Jetzt haben wir den Salat!

Die Glaubensverwirrung im großen Maßstab bekommen wir alleine wohl nicht mehr in den Griff. Ich hoffe nur, dass dieser Misthaufen unserem Herrgott als Dünger dient,in Zukunft gute Glaubensfrüchte hervorzubringen.
Wozu wird das Heilige heute verschleudert? Um eine äußere Ruhe sicherzustellen? Wer denkt an die Verwirrung und Kränkung der Seelen? Warum wird das Potential des inneren Menschen, an Geboten geistlich zu wachsen, derart unterschätzt? Ich halte gar nichts davon die Evangelischen, die ahnungslos zur Kommunion gehen, zuerst zu kritisieren. Die meisten Katholiken sind selbst ungebildet und lieblos, das Heilige zertreten sie schon selbst mit ihren Füßen. Papst Franziskus
täte darum gut daran, auch mal dem Klerus die Füße zu waschen, man würde wahrscheinlich staunen, was für schwarze Füße da zum Vorschein kämen.


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 wedlerg 5. April 2018 
 

Debakel für die DBK

Die Zusammenfassung bei ncregister zeigt das ganze Ausmaß des Debakels der DBK.

Am besten bringt es Kardinal Brandmüller auf den Punkt. Der Vorstoß ist ein gezielter Missbrauch des betrffenden Pragraphen im Kirchenrecht (proposal is a “misuse” of Canon 844 (4).) und die Tatsache, dass die überwältigende Mehrheit der Bischöfe diesem Rechtsbruch zugestimmt hat, ein Skandal (“a real scandal, no question.”).

Unter normalen Umständen wäre Kardinal Marx jetzt zum Rücktritt als Vorsitzender fällig und eigentlich müsste er - wie so mancher Mitbruder - auch darüber nachdenken sein Bischofsamt niederzulegen.

Wir wollen uns noch einmal vor Augen halten, was Marx schon alles gesagt hat: Die DBK sei keine Filiale Roms, die Ökumene sei voranzubringen [koste es was es wolle?]. Da arbeitet einer an der dt. Nationalkirche 2.0 und gleichzeitig kritisiert er auf pol. Ebene einen aufkeimenden Nationalismus in D!!

Angesichts der unseligen Geschichte der dt. Nationalkirche starker Tobak!


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 Thomas-Karl 5. April 2018 

Jeden zweiten Sonntag

Auf diese Weise empfängt der evangelische Ehepartner jeden zweiten Sonntag die wirkliche Kommunion.


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 BenjaminJ 5. April 2018 

Das wahre Problem kommt garnicht zur Sprache

Ich habe von gemischtkonfessionellen Eheleuten gehört, die gehen einen Sonntag in die heilige Messe, am anderen in den ev. Gottesdienst. Beide Ehepartner gehen dann sowohl zur Kommunion, als auch zum Abendmal.

Im einen Fall, empfangen Sie Gott selbst! Im anderen NUR Brot!

Frage, in wie weit glauben die katholischen Partner an die Realpräsenz Christie in der hl. Eucharistie, wenn Sie so handeln?
Unterscheiden Sie überhaupt, Christi Leib, von Brot oder sind Sie nicht schon längst der protestantischen Haltung eines "symbolischen Mals" zum Opfer gefallen?
DAS IST DOCH DAS PROBLEM! DARÜBER MÜSSTEN DIE BISCHÖFE DISKUTIEREN!
Eucharistsche Wunder gibt es unzählige, Liegnitz 2015 z.B., warum wird darüber nicht gepredigt?
Meine Großeltern wahren gemischt konfessionell, Oma katholisch, Großvater evangelisch. Meine Mutter wurde katholisch getauft und erzogen. Es wurde zusammen gebetet, Großvater ging in die Messe mit, nur nicht zur Kommunion. "Zerreisende" Konflikte, gab es nicht!


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 kreuz 5. April 2018 

danke @Kostadinov für den link zum NCR

"Seven German Bishops Ask Vatican to Block Intercommunion Proposal"

heutiger Hauptartikel.
Eines hat die DBK erreicht: diese headline.

man muß als Nicht-Amerikaner -auch in Kirchenkreisen- schon ganz außergewöhnliche Äußerungen machen, um beim NCR in die headline zu kommen.

es freut mich, daß ich das Foto von Kard. Woelki sehe, und nicht das von Seinem Chef, Kard. Marx.

www.ncregister.com/


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 Chris2 5. April 2018 
 

Bereits das NT widerspricht Marx.

"Denn wer davon isst und trinkt, ohne den Leib [des Herrn] zu unterscheiden, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt." (leider war gerade nur die neue Einheizübersetzung von 2016 verfügbar, die wohl etwas schwammiger formuliert).


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 Bernhard Joseph 5. April 2018 
 

Der Zustand unserer Kirche in D ist erschreckend

Was Kardinal Cordes hier nochmals hervorhebt, ist der zentrale Kern des katholischen Glaubens.

Kardinal Newman ist darum konvertiert.

Wie sagte Kardinal Newman: "Wenn ich einen Tost aussprechen müsste, dann zuerst auf das Gewissen und dann erst auf den Papst".

Gewissen meint hier nicht die rein subjektive Ebene des eigenen Dafürhaltens, sondern die fühlbare und damit auch erkennbare innere Verpflichtung der erkannten Glaubenswahrheit zu folgen, mit allen Konsequenzen, die damit verbunden sind. Weder ein Bischof, noch ein Kardinal, auch kein Kardinal Marx, kann mich als Katholik von der Bindung an die Glaubenswahrheit dispensieren.

Der Vorstoß des Großteils der deutschen Bischöfe zeigt, in welchem desolaten Zustand sich der Glaube in der Kirche unseres Landes befindet. Manchmal frage ich mich, ob die Protagonisten dieses alles verschlingen wollenden Relativismus überhaupt noch katholisch sind.


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 kreuz 5. April 2018 

der letzte Satz is a Watschn für die DBK

"Der Vorstoß der Bischofskonferenz kann nicht für sich in Anspruch nehmen, theologisch gedeckt zu sein."

Danke Kard. Cordes


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 Kostadinov 5. April 2018 

@Spatz in der Hand

widersprochen haben diesem Marxschen Vorschlag auch schon die Kardinäle Müller, Arinze und Brandmüller - viele scheinen sich aber nicht zu trauen, es sind - jetzt mit Ausnahme Woelkis - die im Ruhestand bzw von PF abgesägten...
siehe Artikel von Edward Pentin
http://www.ncregister.com/daily-news/seven-german-bishops-ask-vatican-to-block-intercommunion-proposal

ich verwette mein Volksmissale, dass man auch Burke in diese Reihe stellen könnte, wenn er gefragt wird


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 SpatzInDerHand 5. April 2018 

jetzt widersprechen schon ZWEI Kardinäle dem Kardinal Marx. Fein!!


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