Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  9. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. Die Nazi-Projektion

Papst besucht Fest des Neokatechumenates

5. Mai 2018 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gemeinschaft erinnerte bei Großtreffen in Rom an ihre 50-jährige Präsenz in der italienischen Hauptstadt - 110.000 begeisterte Katholiken kamen zur Feier mit dem Papst


Rom (kath.net/KAP/red) Mit einem Großtreffen in Rom hat die katholische Gemeinschaft des Neokatechumenats an ihre 50-jährige Präsenz in der italienischen Hauptstadt erinnert. An der Begegnung mit etwa 110.000 begeisterten Katholiken, mit 90 Bischöfen und 18 Kardinälen aus aller Welt am Samstag auf dem ehemaligen Weltjugendtagsgelände im Osten Roms nahm auch Papst Franziskus teil. Er ermutigte die Gemeinschaft zur Vertiefung ihrer Einheit mit der Kirche. Ferner segnete Franziskus bei dem Großtreffen Kreuze für 34 Missionare und entsandte Neokatechumenatsgruppen in mehrere Randgemeinden Roms.

In seiner Ansprache sagte Papst Franziskus: "Danke, daß ihr 'ja' gesagt und den Ruf des Herrn angenommen habt, das Evangelium zu leben und zu evangelisieren. Und dieser Dank gilt auch denen, die vor 50 Jahren den "Weg des Neukatechumenats" begonnen haben."

Außerdem betonte der Papst ausdrücklich: "Euer Charisma ist eine großes Geschenk für die Kirche unserer Zeit. Danken wir dem Herrn für diese 50 Jahre: ein Applaus diesen 50 Jahren!"


Franziskus erinnerte die Mitglieder der Gemeinschaft daran, weiter gemeinsam in der Kirche voranzugehen und Unterschiede zu respektieren. Niemand dürfe anderen die Gangart und die Richtung vorschreiben. Alle Gläubigen seien Pilger, die, "begleitet von Glaubensbrüdern, andere begleiten".

Der Papst wies darüber hinaus auf die Haltung des Verzichts als Voraussetzung für eine glaubwürdige Kirche hin. "Nur eine Kirche, die frei ist von Macht und Geld, frei von Triumphalismus und Klerikalismus, bezeugt glaubwürdig, dass Christus den Menschen befreit", sagte er. Wer aus Liebe Verzicht auf Vergängliches lerne, erhalte dafür einen "großen Schatz, die Freiheit", fügte das Kirchenoberhaupt hinzu.

1964 in Spanien gegründet

Der "Neokatechumenale Weg" wurde 1964 von Kiko Argüello und Carmen Hernandez (1930-2016) in Madrid gegründet und bringt ein Klima des Glaubensaufbruchs in die Kirche ein. Sein Wachstum in einer säkularistischen Zeit, die geistlichen Berufungen, die weltweite Verbreitung, die Anzahl von Kardinälen und Bischöfen geben dem Charisma der Gemeinschaft eine erstaunlich erfreuliche Farbe.

Der "Neokatechumenale Weg" zählt zu den sogenannten Neuen Geistlichen Gemeinschaften in der katholischen Kirche. Die 1964 in Spanien gegründete und 2008 vom Vatikan anerkannte Gemeinschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, getaufte Christen langfristig auf ihrem Glaubensweg zu begleiten und ihr religiöses Leben zu intensivieren. Das versuchen die Mitglieder durch geistliche Übungen sowie durch die Bildung fester Gruppen, die über einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren bestehen. Der Name der Gemeinschaft lehnt sich an die Einführung von Taufbewerbern ("Katechumenat") in den christlichen Glauben an.

Aktuell ist der "Neokatechumenale Weg" nach eigenen Angaben in 134 Nationen vertreten und zählt 21.300 Gruppen in 6.270 Pfarren. In Österreich entstand die erste Gemeinschaft des Neokatechumenats im Frühjahr 1974 in der Wiener Pfarre Döbling-St. Paul. Heute gibt es österreichweit 45 Gemeinschaften des "Neokatechumenalen Weges" in mehreren österreichischen Diözesen, darunter in Wien, Linz, St. Pölten, Graz und Salzburg.

Sie feiern Eucharistie häufig innerhalb eigener Gruppen. Laien nehmen dabei als Vorsteher eine starke Stellung ein. Mit dem Missionskolleg "Redemptoris Mater" befindet sich am Wiener Wolfrathplatz auch eines der weltweit 120 vom "Neokatechumenalen Weg" getragenen Priesterseminare.



Copyright für das Material der KAP: 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Neokatechumenat

  1. Papst Leo XIV. empfängt Neokatechumenalen Weg: „Sie haben das Feuer des Evangeliums neu entfacht“
  2. Wenn das Handy klingelt und der Papst ist dran…
  3. Symphonie in Zeichen des christlich-jüdischen Dialogs
  4. Papst feiert mit Neokatechumenat am 5. Mai großen Gottesdienst
  5. Bistum Lancaster: Liturgische Normen für Neokatechumenalen Weg
  6. Nachruf auf Carmen Hernandez, Mitgründerin des Neokatechumenalen Weges
  7. Mitgründerin des Neokatechumenalen Wegs gestorben - UPDATE Papstbrief
  8. Papst sendet neokatechumenale Missionare
  9. Neokatechumenat: Aus für liturgische Sonderwege?
  10. Der 'sensus Ecclesiae': Im Leben der großen Gemeinschaft der Kirche







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND im SOMMER - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  7. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  10. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  13. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  14. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  15. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz