Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  2. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  3. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  4. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  5. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  6. Kardinal Nichols verbietet Ostertriduum im Alten Ritus für Erzdiözese Westminster
  7. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  8. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  9. Papst trifft Pater Andrzej Komorowski, Leiter der Petrusbruderschaft
  10. FDP-Taktiktipp für Bätzing/DBK: Mit Rom reden aber gleichzeitig Synodalen Rat weiter vorantreiben
  11. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  12. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  13. Evanglische Kirche im Rheinland schafft Sonntagsgottesdienst ab
  14. Schlimmste Gefahr ist heute die Gender-Ideologie, die die Unterschiede aufhebt!
  15. Brauchen wir DBK-Wahlempfehlungen?

„Eltern verdienen größte Hochachtung!“

16. Mai 2018 in Kommentar, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Ich setze mich dafür ein, dass familienbedingte Teilzeitarbeit pensionsrechtlich aufgewertet wird; dass für den geplanten Pensionsbonus auch Kindererziehungszeiten eingerechnet werden.“ Gastkommentar von Nationalrätin Gudrun Kugler


Wien (kath.net) Der 15. Mai ist Weltfamilientag. Familie ist kein Auslaufmodell: Mindestens 75% der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren leben in Österreich und ganz Europa bei ihren beiden leiblichen Eltern. Der Familienbonus wird dieses beliebte Lebensmodell massiv entlasten.

Eltern verdienen größte Hochachtung! Sie leisten Unvorstellbares und man erwartet von ihnen - und noch viel mehr von Frauen - alles gleichzeitig: Kinder aufziehen und Karriere machen, nebenbei noch den Haushalt führen und gut aussehen. Für viele wäre eine Aufteilung der Arbeitsbelastung in verschiedene ‚Lebensphasen’ wünschenswert: Warum alles gleichzeitig, wenn wir so viel länger leben als früher? Die Politik kann zur Wahlfreiheit und zur Entlastung der ‚rush hour’ des Lebens beitragen. Aus der Sichtweise von Babys und Kleinkindern jedenfalls auch eine gute Idee. Bindungsforschung sagen, dort lege sich eine ‚Lebenssicherheit’ fest, die einem Menschen später nicht mehr genommen werden kann.


Wichtig ist allerdings, dass gerade Müttern die Kinderauszeit in der Pension nicht zum Verhängnis wird. Ich setze mich dafür ein, dass familienbedingte Teilzeitarbeit pensionsrechtlich aufgewertet wird; dass für den geplanten Pensionsbonus auch Kindererziehungszeiten eingerechnet werden; dass man Kindererziehungszeiten auch bei jenen Müttern berücksichtigt, die vor 1955 geboren sind.

In der Öffentlichkeit spricht man, wenn es um Familie und Kinder geht, fast ausschließlich von Kinderbetreuung. Wenn Kinder nur mit dem Zusatz „–Betreuung“ im öffentlichen Dialog vorkommen – wie könnte man den Eindruck vermeiden, dass Kinder vor allem ein Problem sind?

Im TV-Spot „Du bist Deutschland“ heißt es: „Es gibt viele gute Gründe, keine Kinder zu bekommen. Und den besten es doch zu tun – Dich! Du kannst nicht sprechen - und erklärst uns die ganze Welt. Du kannst nicht laufen - aber hilfst uns auf die Sprünge. Du lernst jeden Tag so viel. Und lehrst uns noch viel mehr. ... Weil ohne dich die Gegenwart keinen Spaß bringt – und die Zukunft bereits vergangen ist.“

Kinder sind Zukunft. Der Staat soll Rahmenbedingungen schaffen, in denen die Menschen sich gerne für Kinder entscheiden.

Nationalrätin Dr. Gudrun Kugler stellt sich als ÖVP-Menschenrechts-Bereichssprecherin vor



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 16. Mai 2018 

Gesunder Menschenverstand statt ideologische Schönfärberei

Danke, Frau Dr. Kugler! Es gibt noch Politiker mit gesundem Menschenverstand und ohne ideologische Brille. Sie schreiben: "Die Politik kann zur Wahlfreiheit und zur Entlastung der ‚rush hour’ des Lebens beitragen. Aus der Sichtweise von Babys und Kleinkindern jedenfalls auch eine gute Idee." Absolut! Das gewaltsame Trennen von der Mutter ist unter drei Jahren für viele Kinder ein Horror, mit Angst Schmerz und stundenlangem Schreien verbunden und lebenslänglich mit "gelegentlichen Panikattacken" und anderen Folgeerscheinungen fertig werden ist auch nicht lustig.

"Bindungsforschung sagen, dort lege sich eine ‚Lebenssicherheit’ fest, die einem Menschen später nicht mehr genommen werden kann."
Warum kann man Sozialarbeiter in Schulen, Psychiater und Polizisten fast nicht mehr aufbringen?
Warum gibt es eine so hohe Prozentzahl verhaltensgestörter und psychisch kranker Kinder und Jugenlicher?


8
 
 Wiederkunft 16. Mai 2018 
 

Danke

Danke für solche mutige National Rätinnen! Sich gegen den Zeitgeist zu stellen auch in der ÖVP ist sehr mutig! Vielen Dank!


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Mutter

  1. Psychologe Peterson ermutigt Frauen zum ‚Abenteuer Mutterschaft’
  2. Die Mütter, die Kirche und Maria
  3. Eine Gebetsgruppe für Mütter: 'Mothers Prayers – Mütter Gebete'
  4. Birgit Kelles 'Muttertier' 'ist lesenswert und macht nachdenklich'
  5. 'Nicht alles was ist, ist auch Familie'
  6. Neues Buch von Birgit Kelle: ‚Muttertier‘!
  7. Das Muttersein neu entdecken
  8. Zum Muttertag: Danke für jedes 'Ja zum Leben'!
  9. Mama und Tochter
  10. Ich trieb ab – jetzt kann ich Muttertag feiern






Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  4. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  5. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  6. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  7. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“
  8. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  9. Die Goldsee-Siedlung am Busko See in Bosnien-Herzegowina
  10. Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  11. Brauchen wir DBK-Wahlempfehlungen?
  12. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  13. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  14. „Ein Zeuge der Wahrheit, der Freude und des Lebens“
  15. Essener Weihbischof Schepers zum Queer-Beauftragten ernannt

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz