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„Dem Papst wurde Tragweite des Skandals erst mit Verzögerung klar“

14. August 2018 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
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Deutsche Ausgabe von „Vatican News“ thematisiert die Rolle von Papst Franziskus im kirchlichen Missbrauchsskandal in Chile.


Vatikan (kath.net/pl) „Dem Papst wurde die Tragweite des Skandals erst mit Verzögerung klar; seither bemüht er sich aktiv um das In-Gang-Bringen eines Klärungs- und Heilungsprozesses. Den Bischöfen warf er in einem Brief ein System der Vertuschung von Missbrauchs-Fällen und eine Kultur des Missbrauchs vor.“ Mit so ungewöhnlich deutlichen Worten beschrieb die deutsche Ausgabe von Vatican News die Rolle des Papstes in der Aufarbeitung des kirchlichen Missbrauchs in Chile. Weiter wird berichtet, dass Papst Franziskus, „der mit großem Interesse alle Schritte der Bischofskonferenz des Landes verfolge“, vor wenigen Tagen einen mit Kinderschutz befassten chilenischen Bischof sowie die neue Vorsitzende der nationalen katholischen Missbrauchskommission empfangen hat. Ein wichtiger Punkt im Gespräch sei die Notwendigkeit gewesen, dass Missbrauchsüberlebende Trost und Wiedergutmachung bekommen sollten.


Noch bei seiner Chilereise im Januar diesen Jahres hatte Papst Franziskus den inzwischen von seinem Amt zurückgetretenen Bischof Juan Barros vor Journalisten verteidigt, kath.net hat berichtet. Danach war der Skandal endgültig eskaliert. Seither hat der Papst in vielfachen Gesprächen – auch mit kirchlichen Missbrauchsopfern – und mit der Annahme des Rücktritts einer ganzen Reihe von chilenischen Bischöfen versucht, den Vertuschungsskandal aufzuarbeiten.


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Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 15. August 2018 

Ich gebe mir alle Mühe

an eine verzögerte Wahrnehmung zu glauben. Aber eigentlich hätte ich erwartet, dass unser Heiliger Vater schon vor einiger Zeit die ganze Frage zur Chefsache erklärt und ganz energisch eingegriffen hätte. Das Gebet für unseren Heiligen Vater wird immer dringlicher.


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  15. August 2018 
 

Dimension des Grauens - Standhaft zur Kirche stehen

Es war nur eine Frage der Zeit dass der Skandal der AH unter den Klerikern wie eine riesige stinkende Eiterbeule platzt.

Kardinal Ratzinger verfasst 2005 den Kreuzweg und thematisierte dort den Schmutz in der Kirche. Als Papst hat er unter diesem Schmutz resigniert.
http://www.vatican.va/news_services/liturgy/2005/documents/ns_lit_doc_20050325_via-crucis_ge.html

Auch wenn dieser Skandal zur Zerreißprobe, bzw. Beweisprobe wird und jeder erkennen muß, wo er im Glauben steht um der Heiligen Kirche treu bleiben zu können oder auch nicht -
das unsichtbare Haupt der Kirche unser Herr Jesus Christus greift jetzt erkennbar ein, um die Ordnung in Seiner Kirche wieder herzustellen.

Diese Reinigung wird sehr schmerzhaft sein.


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 Montfort 15. August 2018 

Wenn es "verzögerte Wahrnehmung" gab, so ist zu klären, ...

... in wessen Verantwortung diese Verzögerung lag - sonst ist sie bloß eine billige Ausrede und wiederum "schuldhafte Selbst-Entschuldigung".


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 chriseeb74 15. August 2018 
 

Jetzt wirds langsam...

fatal, wenn man den gestrigen Berichten Glauben schenken kann:

https://web.de/magazine/panorama/us-ermittler-vermuten-massiven-missbrauch-katholischer-kirche-33116704

http://www.tagesschau.de/ausland/missbrauch-kirche-103.html

Ehrlich gesagt: Ich bin vollkommen sprachlos, mit dieser Dimension des Grauens habe ich nicht gerechnet!


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 Philipp Neri 14. August 2018 

Sodom und Gomorrha in der Kirche

Der neueste Untersuchungsbericht zum Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche im US-Bundesstaat Pennsylvania zeigt auf, wie schlimm es eigentlich mit der Moral, auch in der Priesterschaft, bestellt ist.
Es ist erschütternd!
Das Streben nach Heiligkeit geht jeden an, ob Priester oder Laie!
Der Ruf zur moralischen Umkehr ist dringlicher denn je und sollte zum Hauptthema in der Kirche werden!


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 phillip 14. August 2018 
 

Netzwerke aushebeln

Ad Stephaninus. Ist Ihnen klar, was Sie da fordern? Der Kopf des Netzwerkes soll das Netzwerk aushebeln? Ist dieses Netzwerk nicht dazu ins Leben gerufen, um die Göttliche Offenbarung, die Lehre Christi und der Katholischen Kirche auszuhebeln?


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 JBE 14. August 2018 
 

Die Botschaft

Die Botschaft hör ich wohl,allein mir fehlt der Glaube ( dass er es erst jetzt realisierte?) wenn jeweils der Druck zu gross wird kommt die Kehrtwendung.


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 wedlerg 14. August 2018 
 

Franziskus profitierte massiv von Daneels, Maradiaga et al

Da würde ich auch das Märchen erfinden, nichts gewusst zu haben. Bis heute verhindert Franziskus überall dort, wo es um Leute geht, die ihm nahestehen Aufklärung - bis er nicht mehr anders kann.

Chile, Belgien, Honduras sind die Fälle, in denen Leute aus dem Franziskuslager massivste Verfehlungen begangen haben.

Maradiaga ist immer noch im Amt, daneels hat seinen Wunschnachfolger DeKezel in Stellung und ins Kardinalsamt gebracht und in Chile ist die Aufarbeitung peinlich verschleiert worden.

Dann kommt noch der Fall Don Merzedes in Itlaien ins SPiel, in dem der PApst Strafvereitelung im Amt begangen hat - gegen den Willen der Gaubenskongragation - nur weil der Täter Armenseelsorger war - im übrigen mit Cabrio.

Hier hieß es auch erst, als der Mann zu Gefängnis verurteilt war, Franziskus sei erschüttert.

Das Prinzip Peron ist bei Franziskus überall: jeder der nutzt wird gestützt - bis er fallen gelassen werden muss.


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 Hadrianus Antonius 14. August 2018 
 

Alles Unsinn

Spätestens seit der Konklave 2oo5 stand die Bekämpfung des pädophilen Mißbrauchs in der Kirche für alle Kardinäle auf der Tagesordnung.
Eine Dokumentationsmappe mit den Greueltaten unter Danneels, der Indoktrinierung mit zur Pädophilie anstiftenden Zeichnungen in Religionsunterichtsbüchern (Roeach3) und der Vernetzung im nordamerikanisch-westeuropäischem Raum wurde breit verteilt.
Godfried Danneels (alias "Papst Johannes XXIV")(sic zu seinem Fahrer vor der Abreise nach Rom 2005) verlor gg. Joseph Card Ratzinger.
P.Benedikt XVI wurde sabotiert, der Vatikan finanziell erdrosselt und am Ende gab P.Benedikt XVI erschöpft auf.
Südamerika war in Uruguay, in Argentinien (Buenos Aires) und Chile schon längst eine hochkochende Sex- und Mißbrauchssuppe.
Die Bischöfe v. Argentinien haben noch bis 2014 gemauert und Verteidigung von Banditen publiziert.
"...wurde mit Verzögerung erst klar...": Das kann man auch von einem Matildapanzer sagen nach Ausknocken durch eine FLAK88.


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 Stephaninus 14. August 2018 
 

Aufräumen

Der Papst muss alles unternehmen um die entsprechenden Netzwerke auszuhebeln. Diese haben wohl ein undurchschaubares und gefährliches Geflecht von Abhängigkeiten und Erpressbarkeiten geschaffen. Es kann nicht sein, dass das Problem nur bei Priestern gesucht wird ohne die Verantwortlichkeit der Bischöfe in den Fokus zu nehmen.


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 chriseeb74 14. August 2018 
 

Hoffentlich

wird dem Papst auch klar, wie dramatisch die Situation in den USA und in Honduras ist. Ich glaube, dass so langsam der Teppich weltweit gelüftet wird, aber die gesamte Dimension der homo- und pädophilen Skandale wird erst dann klar werden, wenn der Papst unmissverständlich und mit der ganzen Härte seiner Autorität (die er in anderer Hinsicht durchaus einzusetzen weiss) der Weltkirche anweist diesen Eskapaden ein gnadenloses Ende zu bereiten.
Dazu müsste er allerdings faktisch auch seine vatikanischen Mitarbeiter genauer unter die Lupe nehmen; auch die, die ihn permanent hofieren.


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