Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  14. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  15. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist

„Dem Papst wurde Tragweite des Skandals erst mit Verzögerung klar“

14. August 2018 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutsche Ausgabe von „Vatican News“ thematisiert die Rolle von Papst Franziskus im kirchlichen Missbrauchsskandal in Chile.


Vatikan (kath.net/pl) „Dem Papst wurde die Tragweite des Skandals erst mit Verzögerung klar; seither bemüht er sich aktiv um das In-Gang-Bringen eines Klärungs- und Heilungsprozesses. Den Bischöfen warf er in einem Brief ein System der Vertuschung von Missbrauchs-Fällen und eine Kultur des Missbrauchs vor.“ Mit so ungewöhnlich deutlichen Worten beschrieb die deutsche Ausgabe von Vatican News die Rolle des Papstes in der Aufarbeitung des kirchlichen Missbrauchs in Chile. Weiter wird berichtet, dass Papst Franziskus, „der mit großem Interesse alle Schritte der Bischofskonferenz des Landes verfolge“, vor wenigen Tagen einen mit Kinderschutz befassten chilenischen Bischof sowie die neue Vorsitzende der nationalen katholischen Missbrauchskommission empfangen hat. Ein wichtiger Punkt im Gespräch sei die Notwendigkeit gewesen, dass Missbrauchsüberlebende Trost und Wiedergutmachung bekommen sollten.


Noch bei seiner Chilereise im Januar diesen Jahres hatte Papst Franziskus den inzwischen von seinem Amt zurückgetretenen Bischof Juan Barros vor Journalisten verteidigt, kath.net hat berichtet. Danach war der Skandal endgültig eskaliert. Seither hat der Papst in vielfachen Gesprächen – auch mit kirchlichen Missbrauchsopfern – und mit der Annahme des Rücktritts einer ganzen Reihe von chilenischen Bischöfen versucht, den Vertuschungsskandal aufzuarbeiten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Papst an Italiens Kirche: Bei Missbrauch Mut zur Wahrheit
  2. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  3. Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
  4. Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
  5. Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
  6. „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
  7. Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
  8. New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
  9. Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
  10. Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  4. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  5. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  6. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  7. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  8. Goethes Lieblingsheiliger: Ein Meister der Freude und der Seelenschau
  9. Papst erlässt neues Verfahren zu Absetzung ostkirchlicher Patriarchen
  10. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  11. Papst Leo XIV. beruft obersten Kolumbusritter in den Vatikan
  12. Nur der Weg der Liebe ist der Weg des Lebens
  13. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  14. Italiens Kirche nach weiterer Sterbehilfe-Legalisierung besorgt
  15. Bischof Erik Varden: Zum Gedenken an König Harald V. (1937–2026)

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz