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Sich als Brüder und Schwestern erfahren und entsprechend leben!

25. Dezember 2018 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
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Papst Franziskus beim Segen ‚Urbi et Orbi’: was ist die universale Botschaft von Weihnachten? Sie sagt uns, dass Gott ein guter Vater ist und wir alle Geschwister sind. Die Botschaft im Wortlaut - VIDEO


Rom (kath.net) Zum Weihnachtsfest spendete Papst Franziskus „Urbi et Orbi“ – „der Stadt und dem Erdkreis“ – den traditionellen Weihnachtssegen. Dabei gedachte er der verschiedenen problematischen Situationen auf der Welt.

„Was sagt uns jenes Kind, das die Jungfrau Maria uns geboren hat? Was ist die universale Botschaft von Weihnachten? Sie sagt uns, dass Gott ein guter Vater ist und wir alle Geschwister sind.

Diese Wahrheit liegt der christlichen Vision vom Menschsein zugrunde. Ohne die Brüderlichkeit, die Jesus uns geschenkt hat, behalten all unsere Bemühungen um eine gerechtere Welt einen kurzen Atem, und selbst die besten Vorhaben drohen seelenlose Strukturen zu werden.

Daher ist mein Glückwunsch zu Weihnachten ein Wunsch nach Brüderlichkeit.“

„Unsere Verschiedenheit schadet uns nicht, sie bedeutet keine Gefahr; sie ist vielmehr ein Reichtum. Es ist wie bei einem Künstler, der ein Mosaik gestalten will: es ist besser, Steine mit vielen Farben zur Verfügung zu haben, als nur mit wenigen Farben zu arbeiten!

Die Erfahrung der Familie lehrt uns das: als Brüder und Schwestern sind wir voneinander verschieden, und nicht immer sind wir uns einig; aber es besteht ein unauflösliches Band, das uns zusammenhält, und die Liebe der Eltern hilft uns, uns gegenseitig gern zu haben. Das Gleiche gilt für die Menschheitsfamilie; hier ist allerdings Gott der „Vater“, das Fundament und die Kraft unserer Brüderlichkeit“.


kath.net veröffentlicht die Botschaft von Papst Franziskus „Urbi et Orbi“ vom 25. Dezember 2018 im Wortlaut:

Liebe Brüder und Schwestern, frohe Weihnachten!

Euch Gläubigen aus Rom und euch Pilgern sowie euch allen, die ihr überall in der Welt mit uns verbunden seid, rufe ich erneut die frohe Kunde von Betlehem zu: »Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens« (Lk 2,14).

Wie die Hirten, die als Erste zur Grotte geeilt waren, stehen wir staunend vor dem Zeichen, das Gott uns gegeben hat: vor einem Kind, »das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt« (Lk 2,12). In Stille knien wir nieder und beten an.


Und was sagt uns jenes Kind, das die Jungfrau Maria uns geboren hat? Was ist die universale Botschaft von Weihnachten? Sie sagt uns, dass Gott ein guter Vater ist und wir alle Geschwister sind.

Diese Wahrheit liegt der christlichen Vision vom Menschsein zugrunde. Ohne die Brüderlichkeit, die Jesus uns geschenkt hat, behalten all unsere Bemühungen um eine gerechtere Welt einen kurzen Atem, und selbst die besten Vorhaben drohen seelenlose Strukturen zu werden.

Daher ist mein Glückwunsch zu Weihnachten ein Wunsch nach Brüderlichkeit.

Brüderlichkeit zwischen Menschen jeder Nation und Kultur.

Brüderlichkeit zwischen Menschen mit verschiedenen Ideen, die aber fähig sind, einander zu achten und zuzuhören.

Brüderlichkeit zwischen Menschen verschiedener Religionen. Jesus ist gekommen, um das Angesicht Gottes allen zu offenbaren, die ihn suchen.

Und das Angesicht Gottes hat sich in einem konkreten menschlichen Gesicht gezeigt. Er ist nicht als Engel, sondern als Mensch erschienen an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit. Auf diese Weise hat der Sohn Gottes uns mit seiner Menschwerdung deutlich gemacht, dass das Heil durch die Liebe geschieht, durch die Annahme und die Achtung vor dieser unserer armen Menschheit, an der wir alle in einer großen Vielfalt der Ethnien, der Sprachen, der Kulturen teilhaben, aber alle als Brüder und Schwestern in der einen Menschheit!

Unsere Verschiedenheit schadet uns also nicht, sie bedeutet keine Gefahr; sie ist vielmehr ein Reichtum. Es ist wie bei einem Künstler, der ein Mosaik gestalten will: Es ist besser, Steine mit vielen Farben zur Verfügung zu haben, als nur mit wenigen Farben zu arbeiten!

Die Erfahrung der Familie lehrt uns das: als Brüder und Schwestern sind wir voneinander verschieden, und nicht immer sind wir uns einig; aber es besteht ein unauflösliches Band, das uns zusammenhält, und die Liebe der Eltern hilft uns, uns gegenseitig gern zu haben. Das Gleiche gilt für die Menschheitsfamilie; hier ist allerdings Gott der „Vater“, das Fundament und die Kraft unserer Brüderlichkeit.

Dieses Weihnachtsfest lasse uns die Bande der Brüderlichkeit wiederentdecken, die uns als Menschen einen und alle Völker verbinden. Es liegt an Israelis und Palästinensern, den Dialog wiederaufzunehmen und einen Weg des Friedens zu beschreiten. Damit möge ein mehr als siebzig Jahre währender Konflikt beendet werden, der das Land zerreißt, das vom Herrn erwählt wurde, um sein von Liebe erfülltes Gesicht zu zeigen.

Das Jesuskind gewähre dem geliebten und gequälten Syrien, nach diesen langen Jahren des Krieges die Brüderlichkeit wiederzufinden. Die internationale Gemeinschaft möge sich mit Entschiedenheit dafür einsetzen, dass eine politische Lösung gefunden wird, die die Spaltungen und die Einzelinteressen beiseite lässt, damit das syrische Volk und besonders jene, die ihre eigenen Gebiete verlassen und anderswo Zuflucht suchen mussten, wieder in Frieden in der eigenen Heimat leben können.

Für den Jemen hege ich die Hoffnung, dass die von der internationalen Gemeinschaft vermittelte Waffenruhe den vielen Kindern und der von Krieg und Hunger erschöpften Bevölkerung endlich Erleichterung bringen kann.

Dann denke ich an Afrika, wo Millionen von Menschen Flucht und Vertreibung erleiden und humanitäre Hilfe wie auch Versorgung mit Nahrungsmitteln benötigen. Das Göttliche Kind, der König des Friedens füge es, dass die Waffen schweigen und eine neue Morgenröte der Brüderlichkeit auf dem ganzen Kontinent aufgeht. Er möge die Bemühungen all derer segnen, die sich für die Förderung von Versöhnungsprozessen auf politischem und sozialem Gebiet verwenden.

Das Weihnachtsfest stärke die brüderlichen Bande, die die koreanische Halbinsel verbinden, und gestatte es, auf dem eingeschlagenen Weg der Annäherung voranzuschreiten. Möge man zu einvernehmlichen Lösungen gelangen, die für alle Fortschritt und Wohlergehen sicherstellen.

Diese Gnadenzeit erlaube es Venezuela, die Einigkeit wiederzuerlangen. Allen sozialen Gruppen werde es ermöglicht, brüderlich für die Entwicklung des Landes zu arbeiten und den schwächsten Bevölkerungsschichten Beistand zu leisten.

Der Herr, der zur Welt kommt, schenke der geliebten Ukraine Erleichterung, die darum besorgt ist, einen dauerhaften Frieden zurückzugewinnen, der immer noch ausbleibt. Nur mit dem Frieden, der die Rechte jeder Nation achtet, kann sich das Land von den erfahrenen Leiden erholen und würdige Lebensbedingungen für die eigenen Bürger wiederherstellen. Ich bin den christlichen Gemeinschaften dieses Gebietes nahe und bete darum, dass sie brüderliche und freundschaftliche Beziehungen knüpfen können.

Vor dem Christkind mögen sich die Bewohner des lieben Nicaragua wieder als Geschwister empfinden, damit nicht Spaltungen und Zwietracht überwiegen, sondern alle sich um Versöhnung und um den gemeinsamen Aufbau der Zukunft des Landes bemühen.

Ich möchte alle Völker in Erinnerung rufen, die ideologische, kulturelle und wirtschaftliche Kolonisierung erleiden und ihre Freiheit und ihre Identität gefährdet sehen. Ebenso denke ich an die Völker, die an Hunger und an fehlenden Möglichkeiten im Bildungs- und Gesundheitswesen leiden.

Ein besonderes Gedenken gilt unseren Brüdern und Schwestern, die die Geburt des Herrn in einem schwierigen – um nicht zu sagen: feindseligen – Umfeld feiern. Das gilt besonders dort, wo die Gemeinschaft der Christen eine zuweilen verwundbare und unbeachtete Minderheit ist. Der Herr gewähre ihnen und allen Minderheiten, dass sie in Frieden leben können und dass ihre Rechte, vor allem die Religionsfreiheit, anerkannt werden.

Das kleine frierende Kind, das wir heute in der Krippe betrachten, möge alle Kinder auf dieser Welt und jeden schwachen, wehrlosen und ausgeschlossenen Menschen beschützen. Ebenso mögen wir alle Frieden und Trost von der Geburt des Erlösers empfangen, und da wir von dem einen himmlischen Vater geliebt sind, uns auch als Brüder und Schwestern erfahren und entsprechend leben!

VIDEO: URBI et ORBI





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Lesermeinungen

 Gandalf 28. Dezember 2018 

Beiträge, die gg. Franziskus sind und dann Sätze wie

"Er ist ein Heuchler und Dampfplauderer" werden bei uns gesperrt! Vielleicht schaffen es manche mal, hier Beiträge sachlich zu formulieren. Ansonsten wird das gelöscht. Wer dauerhaft nur einseitig gg. Franziskus auf unsachliche Weise agiert, der muss mit dem Rauswurf rechnen. Sorry, aber die Grenze zwischen sachlicher Kritik und billiger, unsachlicher Polemik sollte schon klar sein!


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 ThomasR 27. Dezember 2018 
 

selbst Christen aus den abgetrennten protestantischen Gemeinschaften

sind unsere Brüder und Schwestern, trotzdem ist es kein Grund um die Vielfalt von ihren Gemeinschaften als ein Netz von Kirchen bzw. von Schwesternkirchen zu betrachten.
Ich bin auch kein großer Freund von der abgetrennten Bruderschaft, trotzdem auch sie sind unsere Brüder und Schwestern genauso wie unsere Brüder und Schwestern v. orthodoxen Kirche.

Ein Zeugnis von verheerenden Zuständen in der Amtskirche ist die Profanierung und zum Teil Abriss und Grundstückverkauf von um 500 Kirchen und Kapellen (ofizielle Anzahl letztens in Rom bekanntgegeben) nach dem Jahr 2000 in Deutschland (bei stets steigenden Kirchensteuereinnahmen!).
Die nicht mehr gebrauchten Kirchen und Kapellen sind dringendst und kostenlos erstmal der abgetrennten Bruderschaft und den Orthodoxen Brüdern und Schwestern als Gebetsstätten anzubieten. Möge die Amtskirche in anderen Christen auch Brüdern und Schwestern zu erkennen, die eigene Gebetsstätten benötigen.
Abriss und Grundstücksverkauf ist keine gute Lösung.


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 ThomasR 26. Dezember 2018 
 

Entscheidende Bedeutung der Ansprache von Papst für die Amtskirche in Deutschland

Wir leben leider in einer Kirche, die höchstwarscheinlich begonnen hat, sich selbst über Kirchensteuersystem, Ausbau der Bürokratie und teure Bauten und Bausanierungen zu zelebrieren.
Es ist entscheidend wichtig, daß die Entscheidungsträger von der Amtskirche v.A. schwangere Frauen in Not und Obdachlose nicht als eine Last sondern als Brüder und Schwester betrachten.
5% der Kirchensteuereinnahmen würde im Jahr ausreichen um die Abtreibungsquote um bis zu 10% von rd 100 TSD Abtreibungen im Jahr über die Einrichtung von Frauenhäusern für sozial schwache und minderjährige Frauen zu reduzieren.
Nur ein Beispiel: nach dem Ordinariatsgebäude für rd 146 Mio EUR (teuerste der Welt) Gästehaus in Rom für rd 16 Mio EUR (beide inkl. Sanierung) wird von München für 200 Mio Eur Umbau und Ausbau von Domberg und Museum in Freising geplant.Es entsteht dabei kein Frauenhaus und keine Obdachlosenunterkunft,obwohl bis 1000 Personen in München täglich im Freien übernachten Quo vadis ecclesiae monacensis?


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 Konrad Georg 26. Dezember 2018 
 

Wie Bruder und Schwester?

Dazu fehlt aber die entsprechende Rücksichtnahme.

Langes Stehen ohne Bewegung fällt mir langsam schwer, also sitze ich während der Messe meistens.
Vor mir stand eine junge Frau ebenso meistens. Meine Aussicht nicht besonders herausfordernd wg. nicht besonders gut sitzender Jeans, aber immerhin.

In Wemding sitzen die Frauen rechts, ehrenhalber, weil sie einen protestantischen Prediger mit ihren Pantoffeln vertrieben haben und im Irak (?) hinten.


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 Montfort 26. Dezember 2018 

@Federico R. - Das wäre die schreckliche Fortsetzung...

"chinesischen Papst von der patriotischen katholischen Seite"

Das wäre die schreckliche Fortsetzung, würde auf Papst Franziskus ein von der chinesischen Partei ernannter, verheirateter Bischof der Patriotischen Kirche Chinas Papst werden. Ein Albtraum, als würde einer der Verfolger des hl. Stephanus Papst, ohne sich vorher zu bekehren.


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 Federico R. 26. Dezember 2018 
 

Ergänzung zu „Und willst du nicht ...“

All jene, insbesonders die modernistischen Theologen, welche die Wiederkunft Christi und das Letzte Gericht für eine unrealistische Utopie halten, sei versichert: Eine noch größere Utopie wäre eine allen Völkern, Nationen und Religionen verordnete Geschwisterlichkeit, die ohne Diktatur, ohne Gesinnungs- und sonstigem Terror, ohne Umerziehungslager, Gefängnis, Folter, Hinrichtungen usw. niemals gelingen könnte. Nicht einmal einem chinesischen Papst von der patriotischen katholischen Seite. Das ist einzig und allein Sache Gottes und seines Sohnes Jesus Christus. „Unser Herr, komm.“ Maranatha!!! Die Betonung liegt auf UNSER. Ihnen allen eine gesegnete Weihnachtszeit!


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 lakota 26. Dezember 2018 
 

Bei dieser Ansprache mußte ich an eine

Weihnachtspredigt meines alten Pfarrers denken. "Die Menschen wollen Frieden, sie sprechen viel von Friede auf Erden - aber sie vergessen, daß vorher das EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE kommt."
Mir scheint, auch unser Papst hat das vergessen.


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 Federico R. 25. Dezember 2018 
 

„Und willst du nicht ...

... mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein.“ – Den Jakobinern entlehnter Spottvers aus der Französischen Revolution: „La fraternité ou la mort“ - auf Deutsch: „Brüderlichkeit oder Tod.“

Dass es auch unter leiblichen Brüdern zu Mord und Totschlag kommen kann, zeigt schon die alttestamentliche Geschichte von Kain und Abel. Und das war Gott schon damals nicht recht.

Deshalb, lieber Heiliger Vater: vielleicht ein bisschen mehr differenzieren und nicht zu viel oder überhaupt nicht politisieren. Und schon gar nicht blauäugig, auch nicht an Weihnachten.


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 Stefan Fleischer 25. Dezember 2018 

@ wedlerg

"Liberté, Égalité, Fraternité" - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – proklamierte schon die Französische Revolution 1789. Das ist seither der Wahlspruch der Französischen Republik und der Republik Haiti. Auch nur ansatzweise realisiert wurde es bisher jedoch noch nirgends, und wenn es auch noch so oft versucht wurde. Doch die Träumer sterben nicht aus.
Der Christ aber steht mit beiden Beinen auf dem Boden der Wirklichkeit. Und wenn ihn jemand fragt, woher denn das Böse komme, so kennt er die Antwort des Herrn auf die Frage: "Woher kommt dann das Unkraut?" "Das hat ein (der) Feind von mir getan!" (vgl. Mt 13,26-30) Leider werden die Lehre von der Erbschuld und von der Erlösung in der Verkündigung von heute sträflich vernachlässigt.


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 wedlerg 25. Dezember 2018 
 

Traurig

Die weihnachtspredigt gestern war in Ordnung.

Aber schon heute wieder die gleiche ideologische Brille. Die Menschen sollen wie Geschwister sein - soweit in Ordnung. Wenn dann aber von Venezuela die Rede ist, von Palästina, von allen Religionen und Weltanschauungen (denn die sind auf einmal egal) - dann wird es buchstäblich kriminell.


In Venezuela herrscht die Utopie, die dem Papst vorschwebt und sie funktioniert (natürlich) nicht. Millionen hungern und weil das natürlich nicht sein darf, manipuliert die Regierung Statistiken und lässt auf alle Einknüppeln, die sich wehren wollen.

Da wird der Bruder zum Big Brother.

Nein: Weltanschauung und Religion sind eben doch nicht egal. Und dem Vater gefällt es sicher nicht, wenn sein Stellvertreter auf Erden für den eigenen Narrativ Evangelium und Brüder und Schwestern verrät, die das ausbaden müsse, was er Narrativ nicht hergibt.

Fazit: überall wo der (befreiungstheol.)Sozialismus in Lateinamerika am Ruder ist, blüht die Korruption.

www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/venezuela-ein-reiches-land-vom-sozialismus-ruiniert/


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 Montfort 25. Dezember 2018 

Polychromie-verliebte Politansprache zur Herstellung des Friedens

statt "gesegnete Weihnacht"?


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 Stefan Fleischer 25. Dezember 2018 

die christlichen Vision vom Menschsein

Sehr schön, richtig und wichtig.
Doch fehlt da nicht irgend etwas? Hat die christliche Sicht vom Menschsein nicht auch entscheidend etwas mit der Lebenswirklichkeit des Bösen in der Welt und im Menschen zu tun, oder biblisch ausgerückt mit der Erbschuld? Und ergibt sich nicht gerade daraus die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen? Wird dann aber nicht die Botschaft von Weihnacht zuerst einmal die Botschaft von dieser Erlösung aus Sünde und Schuld? Und schaffen wir dann jenen Frieden, den die Engel verkünden nicht zuerst dadurch, dass wir uns mit Gott versöhnen lassen? (vgl. 2.Kor 5,20) Ist nicht eine mit Gott versöhnte Welt jene bessere, heile Welt, nach der wir uns alle sehnen?


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 Schroedel 25. Dezember 2018 
 

Enttäuschung ist nicht neu...

Ich fühlte mich wie bei einer Beerdigung. Und Brüderlichkeit ist NICHT der Grund der Menschwerdung Gottes. Freude zu Weihnachten? War mal. Aber es gibt ja noch YouTube...B XVI macht Freude UND schenkt tiefe Theologie.


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