SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
- Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- Écône, zum Zweiten
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
- „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
- Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
- "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
- Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
- Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
- Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
| 
Jungfräulichkeit, der Affront gegen diese Zeit21. Oktober 2019 in Buchtipp, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Rezension zur Neuerscheinung von Kardinal Cordes: Hier finden sich für Amazonassynode und synodalen Weg zahlreiche Hinweise, warum Jungfräulichkeit um des Himmelreiches Willen auf engste Weise mit dem Priestertum verbunden sind. Von Peter Winnemöller
Paderborn (kath.net/pw) Es dürfte kaum verwundern, wenn ein Buch über Jungfräulichkeit in unseren Tagen inhaltlich wesentlich auf der Theologie des Leibes aufsetzt. Diese noch weitestgehend unentdeckte moraltheologische Diamantmine birgt viele Gedanken, die den Menschen unsrer Zeit auf den rechten Weg bringen können. Der emeritierte Kurienkardinal Paul Josef Kardinal Cordes hat es unternommen, mit seinem Buch die Diskussion über den priesterlichen Zölibat auf eine sehr viel breitere Grundlage zu stellen. Seit Jahrzehnten wurde nicht mehr so über die Lebensform der Priester gestritten und der Zölibat angefochten. Ganz im Sinne des heiligen Papstes stellt der Kardinal die gegenseitige Verwiesenheit von Ehe und Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen dar. Das eine geht nie ohne die Wertschätzung des jeweils anderen. Dabei, so weist Kardinal Cordes nach, geht dies nie darum, beide einfach gleichzusetzen. Mit Papst Benedikt XVI. zeigt sich dieses Verhältnis als ein Spannungsverhältnis von Eros und Agape. Diese Spannung erst macht die Liebe fruchtbar. Es nicht eine Spannung gegeneinander, sondern eine aufeinander bezogene Spannung. 
Es bleibt nicht bei der Theorie. Mit sechs sehr unterschiedlichen Glaubensbiografien zeigt der Autor auf, wie sich die Liebe um des Himmelreiches willen als Agape in der Berufung großer Vorbilder zeigt. Mutter Teresa gehört dazu, ebenso Maximilan Kolbe und Blaise Pascal. Sie zeigen mit ihren so unterschiedlichen Glaubensbiografien den Weg der Liebe und der Jungfräulichkeit auf. Sehr breiten Raum nimmt der Lebensweg des Mallorciners Ramon Llull ein. Dieser war adelig, verheiratet und ging dennoch einen geistlichen Weg. Auf Mallorca wird er heute noch hoch verehrt. Eine umfangreiche Reise- und Lehrtätigkeit und 123 Bücher hat Ramon hinterlassen. Kardinal Cordes schildert das Leben als Zeugnis für die schrankenlose Allmacht der Agape. Das letzte Drittel des Buches ist der Praxis gewidmet. Wie wirkt sich die Jungfräulichkeit in der Heilsgeschichte aus. Der Kardinal nennt sie einen Katalysator. Umfangreich wird die Jungfräulichkeit und der Dienst des Priesters diskutiert. Hier finden sich insbesondere für Amazonassynode und synodalen Weg in Deutschland zahlreiche Hinweise, warum und auf welche Weise die Jungfräulichkeit um des Himmelreiches Willen auf engste Weise mit dem Priestertum verbunden sind. Es ist das richtige Buch zur richtigen Zeit und kann allen, die sich mit der Frage der Priesterlichen Lebensform auseinander setzen müssen nur wärmstens empfohlen werden. Darüber hinaus ist es ein Buch für jeden Katholiken, der ja in der heutigen Zeit immer hinterfragt, zuweilen sogar angegriffen wird, wenn man sich selbst im Binnenraum der Kirche für den Zölibat im Besonderen und für eine jungfräuliche Lebensweise im Allgemeinen stark macht. Es dient neuen Ergründung ebenso wie der Selbstvergewisserung des als sicher geglaubten. Priester, Ordensleute und alle die im Stand Jungfräulichkeit leben finden hier einen Schatz an Grundlegendem zu ihrer Lebensform oder an Hinweisen zum weiter und tiefer lesen. kath.net-Buchtipp Verschnitten - um Jesu willen Zum Affront der biblischen Jungfräulichkeit Von Paul J. Cordes Hardcover, 119 Seiten 2019 Fe-medienverlag ISBN 978-3-86357-227-3 Preis Österreich: 10.30 EUR Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern: Link zum kathShop Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus, Linz: Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected] Buchhandlung Provini Berther GmbH, Chur: Für Bestellungen aus der Schweiz/Liechtenstein: [email protected] Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und der Provini Buchhandlung (Auslieferung Schweiz und Lichtenstein) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Lämmchen 21. Oktober 2019 | | | | Männer gemeint waren die verwitweten Männer, die auch die Priesterweihe empfangen können |  3
| | | | | Lämmchen 21. Oktober 2019 | | | | kleine Korrektur beim Zölibat geht es nicht um Jungfräulichkeit (denn es dürfen auch Männer die Priesterweihe empfangen oder im Einzelfall verheiratete Priester), sondern um die zölibatäre Keuschheit. Auch die wenigsten Orden haben die Jungfräulichkeit als Aufnahmevoraussetzung (auch hier dürfen bei den meisten auch Witwen eintreten), es gibt allerdings auch Gemeinschaften, die genau so wie der Ordo virginum die Jungfräulichkeit als Aufnahmevoraussetzung haben. Man sollte die Begrifflichkeiten sauber verwenden. Über die standesgemäße Keuschheit gibt es im Internet auch einen Hirtenbrief aus Lateinamerika, der dies gut nachvollziehbar darlegt. Ich gehe davon aus, dass Bischof Cordes dies in seinem Buch richtig berücksichtigt hat, er schreibt zumindest im Buchtitel von der biblischen Jungfräulichkeit.... |  7
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuCordes- Cordes rückt eine Kardinalsklasse höher
- New Age eine modische Heilslehre, theologisch inspiziert
- Kardinal Cordes: Statt Esoterik "Gott, der uns entgegengeht"
- Vorstoß von Kardinal Marx missachtet eindeutige Offenbarung Gottes
- Keine Willkommenskultur für Christen
- 'Unser Missions-Wille und unsere Missions-Kraft sind schwach geworden'
- Neues Buch von Kardinal Cordes: 'Dein Angesicht, Gott, suche ich'
- 'Es ist etwas Wunderbares um unsern katholischen Glauben'
- Der Priester ist kein Auslaufmodell
- 'Diskussionen und Konflikte gehören zur Geschichte der Kirche'
| 





Top-15meist-gelesen- Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- Écône, zum Zweiten
- „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
- „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
- Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
- Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
- "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
- Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
- Wien: Semesterschluss "nicht nur mit Diplom, sondern mit Mission"
|