Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. Die große Täuschung
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  12. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. Studie zur US-Spaltung: Nicht die Rechten, sondern die Linken rückten ab
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

Und wenn Er doch kommt?

18. Dezember 2019 in Jugend, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wie sehr glauben wir wirklich daran, dass Gott in der Eucharistie unter uns ist? Was würden wir sagen, wenn Er im Moment der Wandlung tatsächlich im Altarraum erscheinen würde? - Die kath.net-Jugendkolumne von Victoria Samp


Linz (kath.net)
Es ist in aller Munde. Der Advent, die Zeit des Erwartens auf den Herrn, auf Sein Kommen. Oft sprechen wir hier nicht nur von dem Gedenken an Christi Geburt vor mehr als 2000 Jahren, sondern wir verweisen auch auf Seine Wiederkunft. Wir erinnern uns gegenseitig daran, wie wichtig es ist, zu wachen, vorbereitet zu sein, um Ihn würdig zu empfangen. Deswegen wird auch in kirchlichen Kreisen immer wieder daran erinnert, wie wichtig es ist, dass bei der äußerlichen Vorbereitungen die innerliche nicht zu kurz kommt: Die Vorbereitung unserer Herzen auf Christi Ankunft, um Ihn würdig zu empfangen.

Ihn würdig empfangen – das erinnert mich auch an eine Wendung, die wir oft in einem etwas anderen Zusammenhang verwenden, der aber gleichzeitig sehr passend ist, nämlich in Bezug auf die Eucharistie. Ja, auch in der Eucharistie kommt Er doch so häufig zu uns und auch hier sollten wir jedes Mal bereit sein, Ihn würdig zu empfangen. Ist damit nicht jede Eucharistiefeier ein großes Weihnachtsfest? Das Kommen Christi auf die Erde, mitten unter uns Menschen.


Zurück zum Weihnachtsfest – der Advent dauert mindestens 3-4 Wochen. Immer wieder werden wir in dieser Zeit dazu aufgerufen, uns zu besinnen, zu wachen und uns vorzubereiten. Durch Beichte, Gebet, Novenen. Aber auch äußerlich mangelt es nicht an Vorbereitung: Weihnachten ist immer wieder eine Gelegenheit zum Hausputz, zum nächsten Friseurbesuch, zu einem großen Familientreffen mit feierlich geschmücktem Tisch und zum Einkauf einer neuen festlichen Garderobe.

Und da kommt mir der Gedanke – Wie sieht es mit unserer Vorbereitung zu unseren alltäglichen „Weihnachtsfesten“ aus, zu Christi Kommen auf unsere Erde in jeder hl. Messe? Müsste es nicht auch hier immer wieder kleine „Adventszeiten“ geben, eine Zeit vor der Hl. Messe, die uns ebenso wie vor Weihnachten darauf vorbereitet, Ihn würdig zu empfangen?

Wie sehr glauben wir wirklich daran, dass Gott in der Eucharistie unter uns ist? Was würden wir sagen, wenn Er im Moment der Wandlung tatsächlich im Altarraum erscheinen würde? Wie sehr glauben wir daran, dass Er mit dem Moment der Wandlung wirklich und real unter uns ist und Wunder wirken kann?

Ein Missionar erzählte mal, wie er eine hl. Messe bei indigenen Völkern abhielt. Die Mütter legten ihre kranken Kinder vor der Messe vor den Altar. Nach der Messe wunderte sich der Priester, wie die Mütter der Reihe nach ihre Kinder wieder abholten und diese gesund zu sein schienen. Auf seinen verwunderten und fragenden Blick hin antworteten die Frauen, dass doch Jesus während der Messe hier gewesen sei und die Kinder geheilt habe. Der Priester, der als Missionar so weit gereist war, um das Evangelium zu verkündet, schämte sich für seinen schwachen Glauben angesichts der einfachen Leute, die mit so einer Selbstverständlichkeit an Christi Präsenz in der hl. Eucharistie glaubten.

Es ist schön, dass wir uns so engagiert auf Weihnachten vorbereiten. Aber Christus kommt nicht nur dieses eine Mal im Jahr mitten unter uns. Er ist immer wieder mitten unter uns. Der Advent dauert die ganze Zeit und die ganze Zeit


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jesus Christus

  1. Mariä Lichtmess - Das Fest der Begegnung und Darstellung des Herrn im Tempel (2. Febr.)
  2. Warteschlangen vor den Kinos: Der Film „Sacré Coeur“ bricht in Frankreich Zuschauerrekorde!
  3. 1.167 Beichten in 65 Stunden
  4. Jesus first! - 'Gott kann nur bis 1 zählen'
  5. "Jesus ist der gute Hirt - nicht ich"
  6. Kardinal in Fastenpredigt an Kurie: Konzentriert euch auf Jesus
  7. Jesus. Eine Weltgeschichte
  8. Die göttliche Dreifaltigkeit nämlich nimmt in uns Wohnstatt am Tag der Taufe
  9. Man kann auch sagen, dass niemand außer Christus in den Himmel aufsteigt
  10. Englischer Priester: Jesus, nicht der NHS, ist Herzstück des Landes






Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  8. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  9. Die große Täuschung
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz