SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
- Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
- Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
- Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
- Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
- Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
- Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
- Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
- USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
- Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
- Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
- Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor
- Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"
- US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
- „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“
| 
Bischof Wilmer: Manche Gläubige nur auf die Eucharistie fixiert!14. April 2020 in Deutschland, 75 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Bischof von Hildesheim in Corona-Krise: Also, in der Reaktion mancher Gläubigen ist die Eucharistie schon überbewertet Ich finde es nicht gut, wenn jeder Pfarrer, jeder Priester aus irgendeiner kleinen Kapelle oder aus dem Wohnzimmer streamt
Hildesheim (kath.net) Also, in der Reaktion mancher Gläubigen ist die Eucharistie schon überbewertet. So als gäbe es nichts Anderes. Wir haben immer wieder in der Geschichte des Christentums Zeiten gehabt, in denen Menschen nicht die Möglichkeit hatten, an einer heiligen Messe teilzunehmen oder die Kommunion zu empfangen. Das hat es immer gegeben. Deshalb ist aber nicht der Glaube zusammengebrochen. Das vertrat der Bischof von Hildesheim, Heiner Wilmer, gegenüber dem Deutschlandfunk. Aktuell tue man jetzt so, als bräche alles zusammen, doch sei dies eine Engführung. Er äußerte sich zu den Reaktionen darauf, dass angesichts der aktuellen Corona-Pandemie die Gottesdienste im normalen Umfang unmöglich geworden sind und viele Gläubige auf Übertragungen von Messen in TV und Internet ausgewichen sind.
Ihm sei das viele Streamen nicht ganz geheuer, erläuterte Wilmer weiter. Im Bistum Hildesheim habe man auf den offiziellen Streaming-Gottesdienst, aber auch nur Audio, aus dem Hildesheimer Dom hingewiesen. Er fände es persönlich nicht gut, wenn jeder Pfarrer, jeder Priester aus irgendeiner kleinen Kapelle oder aus dem Wohnzimmer streamt. Er fände dies deshalb nicht gut, weil wir damit zeigen, wie verarmt wir sind, vielleicht manifestiere sich jetzt auch einiges.
Dann stellte er pointiert fest: Es kann auch nicht sein, dass wir nur auf die Eucharistie fixiert sind! Natürlich ist sie wichtig, aber das Zweite Vatikanische Konzil sagt, der Herr ist nicht nur gegenwärtig in der Eucharistie, sondern auch in den Heiligen Schriften, im Lesen der Bibel, und wir sollten das Wort Jesu ernst nehmen, wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Wir können uns zusammensetzen auch über das Internet, auch über die modernen Medien, um dies zu tun.
Außerdem vermute er, dass die leeren Kirchen, die wir jetzt haben, vielleicht doch einen Vorgeschmack geben auf eine Zukunft, die vielleicht gar nicht mehr so fern ist. Man erhalte jetzt Bilder, die uns etwas spiegeln, mit dem wir uns definitiv schneller auseinandersetzen müssen, als wir jetzt vielleicht wahrhaben wollen.
Foto Bischof Wilmer (c) Bistum Hildesheim

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuBistum Hildesheim- Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier
- Imam mit Verbindung zur IGMG predigt bei Abschlussfeier einer katholischen Schule
- Weihnachtskarte des Bistums Hildesheim mit Nietzsche-Zitat
- Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache: Auf der Suche nach einem neuen Bistum
- Vom ‚Fels in der Brandung’ zum ‚würdelosen Anbiedern an den schwankenden Zeitgeist’
- Bistum Hildesheim spricht ab jetzt in ‚geschlechtersensibler Sprache’!
- Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer auf Konfrontation mit Rom
- Wilmer hat sein Amt als 71. Bischof von Hildesheim angetreten
- P. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Hildesheim
- Papst Franziskus nimmt Rücktritt von Bischof Norbert Trelle an
| 





Top-15meist-gelesen- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
- Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
- Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
- Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
- Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
- USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
- Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
- Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
- Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
- Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
- Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln
- US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
- Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
- Ökumenische Begegnungen zwischen Rom und Konstantinopel
|