Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  9. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  10. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  11. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  12. Ein Moment zum Schämen
  13. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  14. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  15. Ein Akt der Demut?

Weihnachtskarte des Bistums Hildesheim mit Nietzsche-Zitat

18. Jänner 2025 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Philosoph Friedrich Nietzsche hielt Religionen für Erfindungen des Menschen. Das Christentum ist nach seiner Ansicht eine Religion, welche der Natur des Menschen widerspricht und diesen schwächt.


Hildesheim (kath.net/jg)
Das Bistum Hildesheim hat für seine Weihnachtskarte 2024 auf Zitate aus der Heiligen Schrift oder von Heiligen verzichtet und stattdessen einen Spruch des Philosophen Friedrich Nietzsche (1844-1900) ausgewählt. (Siehe Foto)

Auf der Karte ist eine Krippendarstellung abgebildet. Darunter steht der Satz: „Die größten Ereignisse – das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.“ Dieser relativ weit verbreitete Satz stammt aus „Also sprach Zarathustra“, einem Hauptwerk des deutschen Philosophen. Die Bezirksorganisation Wien-Penzing der Sozialdemokratischen Partei Österreichs hat den Satz ebenfalls für ihre Weihnachtswünsche 2024 auf Facebook verwendet.


Friedrich Nietzsche hat Religionen im Allgemeinen und das Christentum im Besonderen grundsätzlich abgelehnt. Er hielt Religionen für Erfindungen des Menschen. Nach seiner Ansicht ist das Christentum eine Religion, die der Natur des Menschen widerspricht und diesen schwächt. Siehe dazu beispielsweise seine Schrift „Der Antichrist“.

Seine Ablehnung des Christentums wird auch aus dem Abschnitt deutlich, dem der Satz der Weihnachtskarte entnommen ist, dem Kapitel „Von großen Ereignissen“ aus dem Zweiten Teil von „Also sprach Zarathustra“. Dort heißt es unter anderem: „‚Kirche?‘ antwortete ich (Zarathustra, Anm.), ‚das ist eine Art von Staat, und zwar die verlogenste.‘“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Hildesheim

  1. Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier
  2. Imam mit Verbindung zur IGMG predigt bei Abschlussfeier einer katholischen Schule
  3. Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache: Auf der Suche nach einem neuen Bistum
  4. Vom ‚Fels in der Brandung’ zum ‚würdelosen Anbiedern an den schwankenden Zeitgeist’
  5. Bistum Hildesheim spricht ab jetzt in ‚geschlechtersensibler Sprache’!
  6. Bischof Wilmer: Manche Gläubige „nur auf die Eucharistie fixiert!“
  7. Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer auf Konfrontation mit Rom
  8. Wilmer hat sein Amt als 71. Bischof von Hildesheim angetreten
  9. P. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Hildesheim
  10. Papst Franziskus nimmt Rücktritt von Bischof Norbert Trelle an






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  6. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  10. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  11. Besuch einer LGBTQ-Gemeinde
  12. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  13. Die Schwarze Madonna von Rocamadour. Ein jahrhundertealtes Marienheiligtum
  14. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  15. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz