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Hagia Sophia als Moschee - Ein deutscher Jesuitenpater 'jubelt'

15. Juli 2020 in Deutschland, 29 Lesermeinungen
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Der deutsche Jesuitenpater Felix Körner hat kein Problem damit, dass die Hagia Sophia wieder eine Moschee wird und bekommt vom Kölner Domradio eine Plattform für seine umstrittenen Thesen.


Köln (kath.net)

Der deutsche Jesuitenpater Felix Körner hat kein Problem damit, dass die Hagia Sophia wieder eine Moschee wird und bekommt dafür vom Kölner Domradio eine Plattform für seine umstrittenen Thesen. Wörtlich meinte Körner: "Dann wird sie eben, wie die Sultan Ahmet Moschee, die sogenannte Blaue Moschee, wieder zugänglich für alle, ohne dass die Menschen Eintritt zahlen müssen. Und man kann dann eben auch beten. Ich weiß nicht, ob Sie schon mal – ich jedenfalls sehr gerne – in einer Moschee gebetet haben." Der Jesuitenpater behauptete, dass "wir als gläubige Menschen" diesen Ort dann auch als geistlichen Ort wahrnehmen und annehmen können. Körner meinte dann auch, dass die Hagia Sophia neu gewonnen werde und er diese Einladung des Gebetsrufes, der dann auch wieder von der Hagia Sophia erschallen werde, zum Gebet annehmen werde.



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Lesermeinungen

 phillip 17. Juli 2020 
 

Wie sieht Papst Franziskus das Verhältnis zwischen Islam und Katholischer Kirche? 2)

…Allahs ewige Offenbarung! Deshalb – so folgern Muslime — müsse das biblische Original eine Fälschung sein und … würden die Christen (aber auch Juden) einer gefälschten Schrift aufsitzen. Sollen wir Christen nach Franziskus´ Verständnis wie auch nach VK II-Konzilsweisung zu diesen Verfälschungen bis hin zu Verunglimpfungen von biblischer Schrift und unserem Glauben schweigen – und uns sogar „um Verstehen bemühen“? Mohammed bezeichnet die Christen als „Ungläubige“, die von den Muslimen bekämpft werden müssten, bevor sie nach dem Tode in der Hölle braten würden (Sure 5,73ff)! Verstehe einer daher den aktuellen Papst, der sich offensichtlich auch auf (missratene) Textpassagen des VK II zu stützen vermag. Angesichts dessen erscheint mir eine Diskussion dahingehend, ob nicht ein VK III erforderlich wäre, diesbezüglich Korrekturen vorzunehmen, nicht zweifelhaft.


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 phillip 17. Juli 2020 
 

Wie sieht Papst Franziskus das Verhältnis zwischen Islam und Katholischer Kirche? 1)

Und ist sein „Schmerz“ wegen der Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee nachvollziehbar oder im Sinne des von ihm angenommenen Verhältnisses zwischen Islam und Katholischer Kirche Ausdruck „gemeinsamer Überzeugung“? Was meint denn der Papst, wenn er aus gegebenen Anlässen sagt, „im Gespräch mit Muslimen sollen nur die vermeintlich „gemeinsamen Überzeugungen ans Licht“ gebracht werden“. Meint er damit nur eine Engführungen eines Dialogs oder bereits ein Kritikverbot am Islam, indem alle Streitfragen ausgeklammert bzw unterdrückt werden müssen? Wie steht es mit den Koranpassagen, die die christliche Lehre massiv verfälschen? ZB werden im Koran einige biblische Wunderdarstellungen bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet; die mehrfach und bestbezeugte Passionsgeschichte der Bibel wird von Mohammed als zweifelhafte Vermutung hingestellt und der Kreuzestod Christi gar geleugnet. Nach islamischen Verständnis sind diese mohammedanischen Bibeltextverdrehungen…


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 phillip 17. Juli 2020 
 

Sehen Marxisten/Befreiungstheologen im Islam jene Kraft, die ...

... die Realisierung ihrer Ideologie zu garantieren vermag? Nach dem Islam, ist jeder Mensch von Geburt auf Moslem, und Koran, Sunna und Scharia sind für alle Menschen in allen Bereichen in Geltung, also allumfassend, also imperialistisch. Ein - imperialistisch gesehen - Zentraldogma des Marxismus lautet: "Die Entwickelung der Produktivkräfte, und das meint den Grad der Naturbeherrschung, ist das die Menschheit Voranbringende. In der Endphase des Kapitalismus würde die gesellschaftliche Organisation, der Kapitalismus mit seiner bürgerlichen Kultur zum Hemmnis der Weiterentwickelung der Produktivkräfte werden, so dass der Umsturz dieser - und ich füge hinzu: jedwede andere, sich dem Individuum verpflichtend sehende - Ordnung
auf der Tagesordnung stünde. Der Sozialismus/Kommunismus - so auch die Ideologie so mancher Jesuiten, die den "Gottesstaat" in Praxis gesetzt haben, aber dann doch kläglich gescheitert sind - brächte so die Vollendung der Naturbeherrschung durch den Menschen.


2

1
 
 phillip 17. Juli 2020 
 

"Ein frommer, friedlicher Muslim ist mir lieber"

Welchen Typus sprechen Sie, Zsupan, mit fromm odEin frommer, friedlicher Muslim ist mir lieber er friedlich an? Den, der den Koran, die Sunna und Scharia wortwörtlich als göttlich inspiriert und für alle Menschen als verbindlich ansieht, sich daran hält und seine Mitmenschen danach behandelt, also den Frommen? oder jenen, der sich nicht daran hält und sich eine eigene muslimische Religion zusammenzimmert, indem er das, was ihm nicht gefällt, einfach weg lässt oder dem von ihm als grausam empfundenen interpretativ eine andere Intention zuordnet und sagt, Allah habe das anders gemeint? Was an beiden ist Ihrer Auffassung nach "göttlich" und für Menschen erstrebenswert?


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 stephanus2 16. Juli 2020 
 

Meine Nerven 2 @Zsupan

Sie schreiben, Sie gehen gern in eine Moschee und hören gern den Muezzin rufen ?"Trotzdem" "bleiben" Sie Katholik ?
Die sarkastische und bittere Bemerkung dazu, die mir auf der Zunge liegt, schreibe ich nicht nieder.
Doch naiv erscheinen Sie mir schon, in dieser Beziehung jedenfalls.
Wissen Sie überhaupt, was ein Muezzin ruft ? er ruft keineswegs, Gott ist groß, sondern er ruft:
Allah ist g r ö ß e r, und Mohammed ist sein Prohet . Mit anderen Worten: wir Muslime beten den einzig richtigen Gott an, wir sind stärker und im Besitz der Wahrheit. Schlag nach bei Pter Scholl-Latour, schlag nach im - übrigens islamfreundlichen - IslamWälzer von Prof. Dr. Hans Küng !! Weiters schreiben Sie, dem expansiven Islam müssten wir mit Mission begenen. Auch das finde ich naiv. Das ist nicht möglich, es geht nicht !Dazu wird den Gläubigen ein viel zu großer Fanatismus und eine viel zu große Angst vor Allahs Rache eingeimpft.Bekehrungserlebnisse, von denen ich hörte, geschahen durch Jesus im Traum.


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 stephanus2 16. Juli 2020 
 

MEINE NERVEN !

a) bei dem, was dieser Jesuitenpater von sich gibt. b) bei einigen Kommentaren samt einigen likes und dislikes hier.Der gute Herr körner hat theologie u n d Islamwissenschaften studiert, und promoviert hat er auch über den Islam bzw "moderne Türkische Theologie". Dies scheint ihn auf innere Abwege und in riesige relativierende Irrtumswelten geführt zu haben.Es ist im Grunde einfach, Christus ist d i e Wahrheit, d e r Weg und d a s LEBEN. Islam ist genau das nicht, sondern vielmehr ein direkter Gegenentwurf zum christlichen Glaubensgut. Daran kann keine "Islamwissenschaft", moderne Theologie oder sonst jemand etwas ändern. Vielleicht kann man als Christ, wenn man aus irgendeinem Grund in einer Moschee ist, dort im Stillen für sich beten und dem dreifaltigen Gott all die anwesenden Menschen anempfehlen. Zu dem, was Körner weiters dazu schreibt, bin ich sprachlos.


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 laudeturJC 16. Juli 2020 

Relativismus

„Ich freue mich, dass mit den Muslimen zu uns auch „der Islam“ mit seinen verschiedenen geistlichen Traditionen gekommen ist... Ich kann mir eine Gesellschaft vorstellen, in der verschiedene Stile, jüdisch oder christlich oder muslimisch „geistlich“ zu leben, sich gegenseitig herausfordern und beschenken.„

aus Körner:
Überlieferte Weisheit für den interreligiösen Dialog. Was ist geistliche Unterscheidung? 2018

Wer den Koran braucht, um die Bibel zu verstehen, sollte nicht im Namen der Kirche sprechen...Jesus hat uns keinen „Stil“, sondern die Wahrheit und Gott selbst gebracht. Leseempfehlung: „Jesus von Nazareth„ von J. Ratzinger I. Kap. 3.


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 Zsupan 16. Juli 2020 
 

Hat eigentlich irgendjemand hier...

... das Interview überhaupt genau gelesen?

Das kann augenscheinlich nicht der Fall sein.


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 Konrad Georg 15. Juli 2020 
 

Was geschah in Nordzypern

als die Türkei den Teil besetzt, okkupiert hatte?
Ich registriere hauptsächlich Tendenzen, nicht Details.

Wie kann ein Muslim ein besserer Mensch sein als ein Christ? Ausnahmen bestätigen die Regel.


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1
 
 Norbert Sch?necker 15. Juli 2020 

Wie soll ich als Christ in einer Moschee beten?

Der Mensch braucht Rituale. Auch beim Beten.
Eines dieser Rituale ist das Kreuzzeichen. Und auch wenn es natürlich grundsätzlich möglich ist, auf dieses äußere Zeichen zu verzichten - leichter tue ich mir, wenn ich mich zu Beginn des Gebets bekreuzige.

Und was wird geschehen, wenn ich das in der Moschee mache? Selbst wenn in Istanbul die Mehrheit der Muslime toleranter ist als in Pakistan - es reicht ja, wenn unter den Hunderten zwei Radikale dabei sind, und mein Gebet wird eher kurz ausfallen.

Eine Moschee ist also nur begrenzt ein Gebetsort für Christen.


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 laudeturJC 15. Juli 2020 

Ein Jesuit wieder mal...

Die Jesuiten haben die Kirche nach der sog. Reformation gerettet, jedenfalls massgeblich. Der hl. Ignatius wirkt noch heute Wunder mit „seinen“ Exerzitien (sofern traditionell durchgeführt). Heute aber kommen die schlimmsten Verirrungen, Häresien und sogar Apostasie von ihnen, ich erspare mir Beispiele...Was ist nur geschehen? Hybris? Ich muss immer an Jesaia 14,12ff denken: „Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte!“


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 Stephaninus 15. Juli 2020 
 

@Zuspan

vielen Dank Ihnen für Ihre freundlichen Worte. Auch Ihre Aussagen sind treffend, und ich kann dem, was Sie schreiben, vollauf zustimmen.


2

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 Zsupan 15. Juli 2020 
 

@adamo

"ist diesem Prof. Dr.Dr. eigendlich klar..."

Man muss ja nicht die gleiche Meinung wie Pater Körner haben.

Keine akademische Titel zu haben, bedeutet aber nicht, dass man es automatisch besser weiß als ein "Prof. Dr. Dr."

Ich finde nicht, dass ein derart abfälliger Tonfall sein muss, keiner Berufsgruppe gegenüber.


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 Diadochus 15. Juli 2020 
 

Jubel

Der deutsche Jesuitenpater Felix Körner jubelt. Die Loge jubelt mit.


5

1
 
 Adamo 15. Juli 2020 
 

Ist diesem Prof. Dr.Dr. eigendlich klar

welcher Unterschied ist zwischen dem christlichen Gott und Allah?

In einer Moschee zu beten ist nichts anderes als Allah anzubeten und nicht unseren Gott, der die Welt erschaffen hat.


7

3
 
 nicodemus 15. Juli 2020 
 

Domradio!

@agora, richtig!
Wieder ein Jesuit!
Braucht jemand diese umstrittenen (unnötigen) Thesen
dieses Jesuiten?
Ich nicht!


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3
 
 SalvatoreMio 15. Juli 2020 
 

Ich drehe den Spieß mal um!

Dass überhaupt der gesamte nordafrikanische Raum nebst Türkei islamisch wurde, ist eine Tragik für sich! - Aber etwas Anderes: wo kann man heute noch eine Kirche zum GEBET aufsuchen (sofern sie architektonisch u. historisch nicht "völlig unbedeutend" ist? Wir rennen wie Touristen darin herum, und das war's. Das scheint uns nicht zu stören! Unsere Kirchen sind zu Räuberhöhlen verkommen, und niemand schreitet ein. Man könnte Besichtigungstermine festlegen und ansonsten darüber wachen , dass der Beter das Vorrecht hat.- Meines Erachtens ist dieser selbstverständliche Umgang mit den Kirchen skandalös und weit schlimmer als der Verlust jener kostbaren Hagia Sophia!


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1
 
 stultus 15. Juli 2020 
 

Zu Pr. Körner

Habe Herrn Körner in Bamberg als Gläubigen, fortschrittlichen und frommen Priester kennen gelernt, der Ostern alle mit "Christus ist auferstanden" begrüßt hat, wenn ich ihm auf der Straße begegnet bin. Er hat sicherlich gute Absichten. In der Sache kann man vielleicht verschiedener Meinung sein, hier.


3

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 Zsupan 15. Juli 2020 
 

Ich finde dieses Jesuitenbashing...

... das unseren Papst als eigentliche Zielrichtung hat, sehr befremdlich – auch wenn ich in vielen Fällen auch nicht Papst Franziskus einer Meinung bin.


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 agora 15. Juli 2020 
 

Wieder ein Jesuit,

der nicht versteht, worum es geht!


7

6
 
 Rotanel 15. Juli 2020 
 

Sophia

Eines steht fest: "Weisheit" hat das westliche Christentum in dieser Stadt und in dieser Region bis jetzt wenig bewiesen.


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0
 
 Zsupan 15. Juli 2020 
 

@Stephaninus

Vielen Dank für Ihre abgewogene Einschätzung! Ich sehe das im Wesentlichen wie Sie.

Wir wissen alle, dass heutzutage alles in zeitgeistiges Geschwätz getaucht wird.

Ich habe in der Türkei gelebt und immer noch sehr enge Arbeitsbeziehungen dahin. Wenn ich da bin, gehe sehr gerne in eine Moschee, genieße die Stimmung und ich mag es auch, wenn der Muezzin zum Gebet ruf.

Ein frommer, friedlicher Muslim ist mir lieber als so zeitgeistverwaschener Protestant, wenn ich das so sagen darf.

Trotzdem bleibe ich Katholik und bewahre einen klaren Blick für die expansiven Tendenzen des Islam, denen wir mit Mission begegnen müssen – wo? Zuallererst bei uns selbst! Dass man in Westeuropa so super tolerant ist, aber das Christentum darüber ablegt, das ist doch der eigentliche Skandal.

Wären wir im Westen etwas mehr uns selber sicher (auch hier mit klarem Blick natürlich), würde sich so ein Zipfel wie Erdoğan ganz anders benehmen.

Dieser Pater ist nicht das Problem, wir sind es.


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2
 
 Chris2 15. Juli 2020 
 

@nemrod

Immerhin wären uns dann auch Gender ("soziales Geschlecht"), Homo-Lobby, Feminismus (als reines, selbstverleugnendes, ichwillberuflichdiemännerüberholen) oder andere zur Ideologie gewordene Anliegen erspart geblieben. Aber die Zeichen an der Wand deuten bereits Zeiten an, in denen wir "homophoben" Katholiken Homosexuelle vor den Steinen oder Baukränen der Scharia retten werden...


6

4
 
 Stephaninus 15. Juli 2020 
 

Im vorliegenden Fall liegt Pater Körner falsch

Pater Körner ist sicher in Bezug auf den Islam kompetent, und ich bin mit ihm der Meinung, dass es durchaus per se nicht verwerflich ist, wenn ein Gebäude, das jahrhundertelang als Moschee diente, wieder diesem Zweck zugeführt wird. Geistliche Orte sind mir grundsätzlich auch lieber als Orte des Massentourismus. Mit der Umwandlung der Hagia Sophia verfolgt Erdogan indessen ganz eindeutig und aggressiv Symbolpolitik (im Sinne von Islamisierung / Überlegenheit des Islam, Demütigung der (orthodoxen) Christenheit etc.). Darum ist die Umwidmung der Hagia Sophia skandalös.


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 hape 15. Juli 2020 

Nachtrag.

Felix Körner: "Ich weiß nicht, ob Sie schon mal – ich jedenfalls sehr gerne – in einer Moschee gebetet haben." -

Lieber Herr Körner, ich hatte vor ein paar Jahren mal Gelegenheit, mit einer Gruppe von theologische Interessierten eine Moschee in Deutschland besuchen zu dürfen.
Was das beten angeht: mir hat es die Kehle zugeschnürt und ich war froh, als ich wieder draußen war. An ein Gebet zum dreifaltigen Gott konnte ich in dieser kirchenfeindlichen Umgebung wirklich nicht denken.


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 Winrod 15. Juli 2020 
 

Ist der Pater überhaupt noch katholisch?


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 nemrod 15. Juli 2020 
 

...warum wundere ich mich eigentlich nicht mehr ;-(
Solche Gestalten in 1683 vor Wien und wir hätten viele Kirchenprobleme heute nicht mehr....


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 hape 15. Juli 2020 

Ein paar kurze Infos zu Prof. Dr. Dr. Felix Körner, SJ

Felix Körner ist nicht irgendjemand. Seine Biografie findet sich hier: www.felixkoerner.de

Auf der Webseite „Stimmen der Zeit“ (Herder) wird Felix Körner folgendermaßen dargestellt: „Felix Körner SJ ist Islamwissenschaftler und Professor für Dogmatik an der Päpstlichen Universität Gregoriana, Rom. Er gilt auf christlicher Seite als der beste Kenner der türkisch-islamischen Theologie.“

Auf dieser Webseite findet sich auch sein Theologisch-islamwissenschaftlicher Kommentar zum Dokument von Abu Dhabi, mit dem Titel: Die Geschwisterlichkeit aller Menschen. (Download als kostenpflichtiges PDF). Auf Wikipedia findet sich u.v.a.m. der Hinweis, dass Felix Körner 2012 vom damaligen Papst Benedikt XVI. in die Päpstliche Kommission für religiöse Beziehungen zu den Muslimen berufen wurde.

www.herder.de/stz/autoren/felix-koerner/


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 Chris2 15. Juli 2020 
 

Wegen 13 Euro im Urlaub gespartem Eintritt

so etwas von sich geben? Erstaunlich...


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