Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  9. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  10. Beschließen ohne zu entscheiden?
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. Die Nazi-Projektion
  15. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"

Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht

10. August 2020 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Bertram: Edith Stein, eine Afra des Jahrhunderts. Beide Frauen seien „burning persons“, Zeuginnen, die für Jesus und sein Evangelium brannten.


Augsburg (kath.net/pba) Einer, wie er sie nannte, „Afra des 20. Jahrhunderts“ hat Bischof Bertram am Sonntag in seiner Predigt anlässlich des Afrafestes gewidmet: der heiligen Edith Stein. Beide Frauen seien „burning persons“, Zeuginnen, die für Jesus und sein Evangelium brannten, sagte er in der Basilika St. Ulrich und Afra. Edith Stein sie es immer darum gegangen, die Wahrheit treu und beständig zu suchen.

 

Bereits als Dreizehnjährige habe Edith selbstständig sein wollen, sich bewusst das Beten abgewöhnt und bis zu ihrem 21. Lebensjahr als Atheistin erklärt. Aber als suchende junge Frau sei sie immer der Wahrheit auf der Spur gewesen. Diese Suche nach der Wahrheit in allen Dingen habe sie gefesselt, sie sei im Laufe ihres Lebens „noch intensiver, noch reiner und klarer“ geworden. 


 

Schließlich habe sie nach der Lektüre einer Lebensbeschreibung der Heiligen Theresa von Avila über Nacht das gefunden, was sie über viele Jahre gesucht hatte: die in Jesus Christus Mensch gewordene Wahrheit, die ewige Weisheit Gottes. Diese Wahrheit habe sich für Edith immer deutlicher auch als sie bestimmendes Kreuz abgezeichnet und im Kreuzweg zugespitzt. „Edith Stein hat sich nicht mit intellektuellem Gerede begnügt, sondern eine Verleiblichung des Evangeliums in Leiden und Sühne dargestellt“, so Bischof Bertram. 

 

Im August 1942 sei ihre Kreuzeswissenschaft zum Ernstfall geworden: Die zum katholischen Glauben konvertierte und in den Karmel-Orden eingetretene Jüdin wurde von der Gestapo verhaftet und am 9. August 1942 wahrscheinlich in Auschwitz-Birkenau vergast, in dieser, so Bischof Bertram, „Hölle der Menschenverachtung“. 

 

„Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht“, habe Edith Stein anlässlich des Todes ihres großen philosophischen Lehrers Edmund Husserl geschrieben. „Sie hätte ihn auch als Überschrift über ihr eigenes Leben setzen können“, betonte Bischof Bertram. Uns Menschen von heute würde sie vor allem Eines ans Herz legen: „Ihr sollt suchen! Werdet immer mehr Suchende nach der Wahrheit! Werdet wesentlich!“. Dabei, so Bischof Bertram weiter, sollten wir uns auch nicht wundern, wenn uns manche Herberge verschlossen bleibe, wenn wir nicht überall ankommen und uns die in Jesus Mensch gewordene Wahrheit auch Anteil am Kreuz gebe. Das Ja zu Krippe und Kreuz werde uns dann zum Segen sein.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 ottokar 10. August 2020 
 

Muss man "burning persons "sagen?

Greift die Amerikanisierung jetzt schon auf die Predigten über, vielleicht nur um mit der Zeit zu gehen, um sich modern zu geben.Da gibt es doch wunderbare deutsche Ausdrücke,wie "brennende Herzen" oder "glühende Gottesliebe" o.ä.Keine Ktitik an der Predigt selbst, "burning persons"aber, da stösst es mir hoch.


4
 
 Diasporakatholik 10. August 2020 
 

Alles hier über die hl. Edith Stein Gesagte ist voll ok,

aber mich hätte jetzt doch echt der Bezug und Vergleich mit der hl. Afra interessiert.


2
 
 Winrod 10. August 2020 
 

Editth Stein suchte die Wahrheit

und kam bei Gott an. Sie suchte sie mit ganzem Herzen.
Wer sie aber nur mit halbem Herzen sucht, kommt wo ganz anders an.


3
 
 bücherwurm 10. August 2020 

Ich schätze sie auf der menschlichen Ebene sehr!

Während meines Theologiestudiums in Freiburg habe ich mich ihr nahe gefühlt, sie war ja dort als Husserl-Doktorantin. Höhepunkt war, dass ich noch mit einer uralten Ordensfrau sprechen durfte, die sie noch gekannt hatte.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  5. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  8. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  9. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  10. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  11. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  14. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  15. Die Nazi-Projektion

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz