Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Franziskus kritisiert Maskenverweigerer
  2. Churer Domkapitel lehnte Dreierliste von Papst Franziskus ab
  3. Deutschland: Jeder Sechste glaubt an die Existenz der Hölle
  4. Jüngster US-Abgeordneter spricht über Bekehrung von Moslems und Juden
  5. Künftiger US-Kardinal Gregory: „Echter Dialog – das ist das Mantra von Papst Franziskus“
  6. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  7. Deutschland: Kirchen als #covid-Impfzentren?
  8. Belgrader Patriarch Irinej I. an Covid-19 gestorben
  9. Allein den Betern kann es noch gelingen
  10. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  11. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  12. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  13. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  14. "Und dann kam der November 2020"
  15. Papst Franziskus: Lebensschutz und Umweltschutz hängen zusammen

"Die Katholiken sind nicht heimatlos geworden!"

25. Oktober 2020 in Aktuelles, 26 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Stellungnahme des Forums Deutscher Katholiken: Die Lehre der Kirche unterscheidet deutlich zwischen „homosexuellen Handlungen“ und „homosexuell veranlagten Menschen“.


Bonn (kath.net/Forum Deutscher Katholiken) Medienberichte verunsichern lehramtstreue Katholiken. Sie sehen darin den Versuch, unter den Gläubigen Verwirrung zu schaffen. So schrieb die „Augsburger Allgemeine Zeitung(AZ) vom 23.10.2020,S. 1 unter der Überschrift „Papst bestärkt Homosexuelle“ und zitiert Papst Franziskus aus einem Dokumentarfilm: „Homosexuelle haben das Recht, in einer Familie zu sein. Sie sind Kinder Gottes, sie haben das Recht auf eine Familie“, weiter „Wir müssen ein Gesetz für zivile Partnerschaften schaffen. Sie haben das Recht, rechtlich abgesichert zu sein.“


In der gleichen Ausgabe der AZ (S.5) wird unter der Überschrift „Papst unterstützt homosexuelle Paare“ Papst Franziskus mit Bezug auf seine Aussage, die er dem Rückflug vom Weltjugendtag in Rio de Janeiro gemacht hat, zitiert: „Wenn eine Person homosexuell ist, Gott sucht und guten Willen hat, wer bin ich, über sie zu urteilen“.

Was sagt der Katechismus der katholischen Kirche, der die Lehre der Kirche (KKK) wiedergibt zur Homosexualität: „…Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet, hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind. Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen. Und in Ziff. 2358… Ihnen(Homosexuellen) ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen“…

Die Lehre der Kirche unterscheidet deutlich zwischen „homosexuellen Handlungen“ und „homosexuell veranlagten Menschen“. Handlungen werden als „schlimme Abirrung“ bezeichnet, homosexuell veranlagte Menschen dürfen nicht diskriminiert werden. Die Aussagen von Papst Franziskus sind keine Rechtfertigung der Homosexualität. Sie beziehen sich auf die Behandlung Homosexueller als Menschen und Glieder der Zivilgesellschaft.

Für das Forum Deutscher Katholiken: Prof. Dr. Hubert Gindert

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Zeitzeuge 27. Oktober 2020 
 

Im Link ein ergänzender Bericht zum Thema von lifesitnews!

www.lifesitenews.com/news/vaticanpress-officeorders-silence-about-popes-same-sex-union-comments


0

0
 
 phillip 27. Oktober 2020 
 

"Die Katholiken sind nicht heimatlos geworden!"

Ganz richtig, trotz aller Unkenrufe, Beschimpfungen und Versuche, sie raus zu drängen!


1

0
 
 SalvatoreMio 27. Oktober 2020 
 

Warum sind so viele mit Blindheit geschlagen in unserer so aufgeklärten Zeit?

Alle bibl. und theolog. Begründungen gegen das abartige "Homo-Leben" sind wichtig und richtig, doch vom Verstand her im Grunde trotzdem lachhaft: wir studieren immer erfolgreicher die Beschaffenheit und Unterschiedlichkeit der Geschöpfe: alles macht Sinn, und sei es der Haarschopf auf manchem Kaktus, der vor Sonnenbrand schützt. Warum nur geben immer mehr sich blind für die Konstruktion von Mann und Frau, die eindeutig darauf hinweist, dass eben NUR Mann und FRAU zusammenpassen. Das weiß jeder! Das wusste die Menschheit auch, als es noch keine Bücher gab. Und da wir es uns nun mal nicht aussuchen können, ob wir Mann oder Frau sind, haben wir den Auftrag, uns in die biologische Ordnung einzufügen. Alles andere ist Ungehorsam gegen den Schöpfer. Diese Wahrheit gilt für Menschen, die Gott zu lieben vorgeben, an erster Stelle.


2

0
 
 phillip 26. Oktober 2020 
 

Adamo schreibt, "Es ist Aufgabe des Papstes, ...

... endlich für Klarheit seiner Worte zu sorgen und nicht Aufgabe derer die versuchen sie zu interpretieren und selbst klarzustellen! Ich bewundere Ihre Optimismus, ich meine: Es wird Aufgabe des nächsten Papstes - so es noch einen geben wird - oder eines Konzils sein, die bergoglianischen Irrtümer zu beseitigen und die Lehre der Kirche wieder ins rechte Licht zu rücken: von diesem Papst erwarte ich mir nichts mehr.


1

0
 
 Veritatis Splendor 25. Oktober 2020 

Sehr scharfsinnig beobachtet,

@Zeitzeuge!


4

0
 
 Francis 5 25. Oktober 2020 
 

Die Bibel sagt ....

Die grundlegende Lehre der Ablehnung der ausgelebten Homosexualität gründet in der Bibel im Buch Genesis, wo klar grundgelegt wurde, dass Gott den Menschen als sein Abbild schuf. Er schuf sie als Mann und Frau (Vgl. Genesis 1 und 2). Alleine aus diesen zwei Kapitel kann man klar heraussehen, dass Homosexualität nicht Teil der gottgewollten Ordnung ist.
Im Buch Levitikus (Kapitel 18 ff) wird explizit Homosexualität abgelehnt: "Du darfst nicht mit einem Mann (zakar=männliches Geschlecht) schlafen, wie man mit einer Frau schläft; das wäre ein Gräuel." und "Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen, beide werden mit dem Tod bestraft, ihr Blut soll auf sie kommen."


4

0
 
 Ad Verbum Tuum 25. Oktober 2020 

@Diadochus

schicken Sie Ihren Text an den Vatikan - da muss er gehört werden.
Kurz, prägnant, eindeutig. Erschütternd in seiner Botschaft.
Maranatha.


4

1
 
 Diadochus 25. Oktober 2020 
 

Heimat

Die katholische Kirche ist die Heimat. In ihr bekommen wir den Weg gezeigt, der heim ins Vaterhaus führt, die wir Vertriebene des Paradieses sind. Für Glaubensferne ist es allerdings immer schwieriger, in die katholische Kirche zu finden und diese als Wegweiser in den Himmel zu erkennen. Die Wege sind blockiert und zugemauert. Die Schlüsselstellen, sprich Bischofsstühle, sind mit Neuheiden besetzt. Sie verkünden eine falsche Lehre. Insofern bleiben die meisten Menschen heimatlos Umherirrende in den Wirren dieser Zeit. Der Papst hat diesen Effekt noch verstärkt. So nimmt das Chaos seinen Lauf und niemand hält es auf. Der Papst hält die Schlüssel in der Hand. Er hat den Himmel verschlossen. Wir schauen sehnsuchtsvoll nach oben.


6

1
 
 Zeitzeuge 25. Oktober 2020 
 

Agieren und reagieren beim Thema "Sexualität" in der Gegenwartskirche

Lehramtstreue Katholiken, auch hier bei kath.net,
agieren nicht von sich aus in puncto puncti(sexti)
sondern re-agieren auf mit der kath. Doktrin nicht
konform gehende mündl. oder schriftl. Äußerungen,
leider auch mitunter der kath. Hierarchie!

Die kath. Sittenlehre bildet eine
Einheit mit der Glaubenslehre und ist damit auch untrennbar verbunden mit der
korrekten Verkündigung des Evangeliums, der
würdigen (Mit)Feier der hl. Eucharistie und
der kath. Spiritualität.

Es ist genau die "andere" Seite ("Progressismus"),
die ständig die kath. Ehe- und Sexualmoral öffentlich im Sinne einer Verfälschung oder Verkürzung der verbindl. Lehre thematisiert.

Dann sind Klarstellungen im Sinne der genuinen
kath. Doktrin, je nach pers. Fähigkeit, sogar
mitunter durchaus pflichtgemäß!

Zum aktuellen Thema verweise ich auf Ziff. 23
des verlinkten RSchr. des (so 2016 aufgelösten)
früheren Päpstl. Rates f.d. Familie!

Laudetur Jesus Christus!

www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/family/documents/rc_pc_family_doc_20001109_de-facto-unions_ge.html


7

0
 
 girsberg74 25. Oktober 2020 
 

@cooperatorveritatis „Doch Katholiken sind nicht heimatlos“

und weiter:
„Dennoch kann auch ich nicht verstehen, dass der Professor den Papst mehr oder weniger in Schutz nimmt“

Sie sehen richtig, dass an Hubert Ginderts Katholizismus nicht zu zweifeln ist; Gindert ist ein in der Wolle eingefärbter Katholik, ohne Wenn und Aber.
Seine Haltung ist eine zum Felsen in Rom, nicht zu einer Person. Das ist bei ihm eine Frage des Prinzips, dass er auch gegen Widrigkeiten durchhält. Ich denke, dass ihm dies zuletzt nicht immer leicht leicht gefallen dürfte; er ist aber General, solange er die Hoffnung nicht aufgibt / aufgeben muss.
So schließen trotz aller Nachfragen und aller Kritik an einer Person die Kongresse „Freude am Glauben“ immer mit der Papsthymne; früher stand ich dabei aus Freude stramm, die letzten Male ging ich vorzeitig hinaus.


2

0
 
 lesa 25. Oktober 2020 

Eine Handvoll junger Leute gibt Hoffnung

@Ad Verbum Tuum: Vielen Dank für Ihre Replik! Es geht wahrlich nicht "um ein Stöckchen", sondern um eine Transformation, die viele Menschen in Ruinen und die Gesellschaft in einen dekadenten Kehrichthaufen verwandelt. In einem anderen thread weist @Stephan Fleischer auf Gedanken zu Ez 22, 23-31 hin mit der Überschrift "Wo sind unsere Propheten geblieben?" Hochaktuell! Er fragt: "Wo ist heute jener Mann, der eine Mauer baut und für das Land in die Bresche springt, damit Gott nicht auch heute unser Verhalten auf uns zurückfallen lassen muss?"


5

0
 
 Ad Verbum Tuum 25. Oktober 2020 

@myschkin

jein. (keine Kritik an Ihren Aussagen, sondern Anregung den Blick zu weiten) Die Kirche muss auch diese heißen Eisen öffentlich anfassen. Kirche, Glaube, Religion macht ja eben nicht an der eigenen Schwelle Stopp, sondern ist zur Mission berufen und strebt aus ihrem Auftrag heraus danach sich zu inkulturieren, die Gesellschaft nach Gottes Willen zu beeinflussen. So entstand das christliche Abendland - und die Trennung von Sexualität und Ehe führt zu massiven gesellschaftlich-sittlichen Verwerfungen, Leid und Tod, so dass die Kirche versuchen MUSS diesem Einhalt zu gebieten. Es geht hier nicht um ein "Stöckchen" sondern um "Kultur des Todes" vs. "Kultur des Lebens".
Oder hätte die Kirche im 3ten Reich auch schweigen sollen?

P.S.: Die Enzykliken von JPII und BXVI sind auch sehr lehrreich bzgl. langfristiger soziologisch/gesellschaftlicher Erkenntnisse und Zukunftseinschätzungen.


6

1
 
 SalvatoreMio 25. Oktober 2020 
 

Beunruhigung?

Sehr geehrter @myschkin! Gewiss ist Ihre Wahrnehmung und Warnung sehr wichtig! Jetzt kommt das "Aber": wesentliche Säule der Glaubenseinführung und Glaubensweitergabe sollte die FAMILIE sein! Da kam Frau Merkel mit der Abstimmung: "Ehe für alle", und was machte die kath. Kirche: SIE SCHWIEG und SCHWEIGT NOCH IMMER! (Wegen der eigenen Verfehlungen vielleicht? Dadurch werden diese Skandale aber nicht kleiner, sondern eher gewichtiger)! Höchste Werte werden aufgeweicht, die man vom Evangelium nicht trennen kann und darf! Das Schweigen ist Sünde! ----
(Alltagsbeispiel: Wenn Eltern Kettenraucher sind und ständig husten, müssten sie nicht gerade deshalb ihre Kinder warnen?)


7

1
 
 myschkin 25. Oktober 2020 
 

Mich beunruhigt seit langem,

dass die Katholische Kirche insbesondere in die Wahrnehmung gerät, wenn es um Themen sexueller Art geht. Das hat bereits etwas Obsessives. M. E. sollten die Katholiken nicht über jedes Stöckchen springen, das ihnen hingehalten wird, indem dieser Themenbereich angesprochen wird. Mitunter ist es auch klug, einen Diskurs nicht zu führen und zu ihm zu schweigen und anstatt dessen über religiöse Inhalte zu sprechen. Die Verkündigung des Evangeliums, die Feier der Heiligen Eucharistie, die katholische Spiritualität usw. sind bedeutendere Inhalte, die in den Hintergrund zu geraten drohen.


4

0
 
 lesa 25. Oktober 2020 

Wenn man am Abgrund steht, ist jeder Rückschritt ein Fortschritt (Hundertwasser)

[email protected]: Danke für die Ergänzung der Aussagen des Schreibens! Sie sind dringlich. Das zeigt die durch die Übertretung des Gebotes entstandene Situation, die sogenannte "Lebenswirklichkeit", sofern diese nicht durch die ideologische Brille oder einseitige Pastoralsorge getrübt ist. Es gilt, die Menschen vom Abgrund wegzureißen. Es kommen Herausforderungen auf uns zu, denen bei weiteren moralischer und psychischer Destabilisierung und geistiger Vernebelung niemals standgehalten werden kann...


8

0
 
 Veritatis Splendor 25. Oktober 2020 

Nicht Feigheit oder Schwäche...

...sondern absichtliches, kalkuliertes Taktieren. Lässt sich an vielen Bspw. der letzten 7 Jahre belegen.

Das ist es, was mir Sorge macht!


10

1
 
 Ad Verbum Tuum 25. Oktober 2020 

@Zeitzeuge & Lesa

vielen Dank, ihr seid mir zuvorgekommen - genau dies waren auch meine ersten Gedanken als ich die Stellungnahme las.
Die aktuelle Konfussion nahm ich zum Anlass das Evangelium Vitae (Abtreibung & Euthanasie) aus dem Jahre 1995 endlich zu lesen (bin noch nicht ganz durch) - die Eindeutigkeit, Eindringlichkeit, Drastik, die Wortwahl des Schreibens, DAS hätte von den Bischöfen in die Kirche/Welt getragen werden MÜSSEN. Aber die Feigheit vor dem Zeitgeist war schon damals als Sieger hervorgegangen - heute sitzt sie auf dem Stuhle Petri.


11

1
 
 Zeitzeuge 25. Oktober 2020 
 

Liebe lesa,

danke für Ihre Antwort; zusätzlich ist die
Passage aus dem RSchr. vom 2003 besonders
zu beachten:

"Werden hs. "Lebensgemeinschaften" rechtlich
anerkannt oder werden sie der Ehe gleichge-
stellt, indem man ihren die Rechte gewährt,
die der Ehe eigen sind,

ist es geboten klar und deutlich Einspruch
zu erheben."

Katholischen Politikern ist die Mitwirkung
an solchen staatl. "Gesetzen" ausdrücklich
untersagt!

Hoffen und beten wir um Klarheit und Wahrheit
auch durch den Papst!

Für uns gläubige Katholiken, aber gerade auch
für die Hierarchie verweise ich auf das Tages-
gebet der hl. Messe von heute:

Allmächtiger, ewiger GOTT,

mehre in uns den Glauben, die Hoffnung
und die Liebe.

Gib uns die Gnade zu lieben, was DU
gebietest,

damit wir erlangen, was DU verheißen
hast.

Darum bitten wir durch Jesus Christus
unseren HERRN und GOTT, AMEN!

Gerne wünsche ich Ihnen und allen hier bei
kath.net

einen gesegneten und besinnlichen Sonntag!


11

0
 
 Adamo 25. Oktober 2020 
 

Es ist Aufgabe des Papstes

endlich für Klarheit seiner Worte zu sorgen und nicht Aufgabe derer die versuchen sie zu interpretieren und selbst klarzustellen!

Alles andere heißt die Verwirrung nur noch größer zu machen.


7

0
 
 lesa 25. Oktober 2020 

Kirche wach endlich auf! Liebe ohne Wahrheit gibt es nicht!

[email protected]: Der Prof. wird das Schreiben von 2003 übersehen haben, in dem es heiß: "es ist notwendig, den Unterschied zu bedenken zwischen dem homosexuellen Verhalten als einem privaten Phänomen und demselben Verhalten als einer im Gesetz vorgesehenen und gebilligten sozialen Beziehung, aus der man eine der Institutionen der Rechtsordnung machen möchte. Das zweite Phänomen ist nicht nur schwerwiegender, sondern hat eine sehr umfassende und tiefgehende Tragweite… Staatliche Gesetze sind Strukturprinzipien des Lebens der Menschen in der Gesellschaft, zum Guten oder zum Bösen. Sie spielen eine sehr wichtige und manchmal entscheidende Rolle bei der Förderung einer Denkweise und einer Gewohnheit. Lebensformen und darin sich ausdrückende Modelle gestalten das gesellschaftliche Leben nicht nur äußerlich. Die Legalisierung von homosexuellen Lebensgemeinschaften. Die Legalisierung führt zur Verdunkelung des Verständnisses einiger Grundwerte und entwertet die Ehe."
Genau das ist passiert.


9

0
 
 cooperatorveritatis 25. Oktober 2020 
 

Doch Katholiken werden zunehmend heimatlos (Abschluss)

... als die, welche der Professor meint nicht feststellen zu
können, aber trotzdem: wir (glaubenstreue) Katholiken sind in unserer eigenen Kirche und in unserem eigenen Kulturkreis mittlerweile sehr heimatlos geworden.


7

0
 
 lesa 25. Oktober 2020 

Man fragt sich, was denn noch alles passieren muss

Die KKK spricht nicht von "Veranlagung", sondern von "Tendenzen". (siehe roter Katechismus 2358) Das wurde nämlich korriegiert, weil es einen Unterschied macht.
@Andrzej 12: Diese Durchdringung ist einer dämonischen Versuchung und Verblendung zuzuschreiben.
Am meisten dringt der unerkannte, bösartige Vorgang durch die Gender-Sprache ein. Sogar in den Sonntagslesungen lässt man die Verdrehung auf die Leute los, (manche ungern, weil sie es spüren, dass es nicht stimmt). Eine Transformation des Bewusstseins. Wahrscheinlich hilft da nur Gebet und Opfer. Man fragt sich allerdings, was denn noch alles passieren muss, ehe die deutschsprachigen Hirten den subtilen Zugriff der Hölle erkennen und sich dem geoffenbarten Wort und der Lehre der Kirche zuwenden.


9

0
 
 cooperatorveritatis 25. Oktober 2020 
 

Doch Katholiken werden zunehmend heimatlos

Es ist nicht gerecht Herrn Prof. Gindert Schein-Konservatismus
vorzuwerfen, wenn das vom verehrten @Andrzej 123 auch in Klammern erfolgte.

Dennoch kann auch ich nicht verstehen, dass der Professor den
Papst mehr oder weniger in Schutz nimmt, wo doch zumindest seine Aussage zu den zivilen hs Partnerschaften höchst problematisch ist (s. Kommentar von @Zeitzeuge).

Und wir Katholiken sind nicht heimatlos geworden? Der Professor
weiss doch als Vorsitzender der Forums Deutscher Katholiken am
allerbesten, wie schwierig es in den letzten Jahren war und
gegenwärtig auch immer noch ist für den jährlichen Kongress
"Freude am Glauben" noch Orte zu finden. Der deutsche Norden
ist praktisch schon immer blockiert. Seit Bischof Gerber fällt auch Fulda als Veranstaltungsort weg, das Forum ist dort
praktisch eine juristische Persona non grata. Und auch der
Ingolstädter Münster war wie man hört zuletzt für eine Messe
des Forums nicht mehr zugänglich. Das ist zwar eine andere
Heimatlosigkeit als ..


10

0
 
 Andrzej123 25. Oktober 2020 
 

Nichts ist klar ?

Alles ist klar.
Seit langem.
Leider!
Schmerzlich die ganz unversteckte homosexuelle Durchdringung auch des (schein) konservativen Spektrums, das gerne in diesem Punkt d'accord gegen die natürliche Familie wiegelt.
Katholiken haben Hemmungen, ihre Kinder in eine katholische Schule zu bringen, betreten Kirchen mit einem mulmigen Gefühl bzgl der Predigt, wenn überhaupt, möchten ihre Kinder keinesfalls in einem Priesterseminar sehen und entscheiden sich schließlich für den Austritt.
Diskussionen über Spitzfindigkeiten helfen nicht.


8

1
 
 SalvatoreMio 25. Oktober 2020 
 

Nichts ist klar!

Warum prangt deutlich im Kirchenboten Osnabrück die Überschrift:"Papst befürwortet eingetragene Partnerschaft"? (Online-Auftritt Bistum Münster "Kirche und Leben" ebenso. Und das Foto dazu: zwei Männer händchenhaltend).


12

1
 
 Zeitzeuge 25. Oktober 2020 
 

Hat Herr Prof.Dr. Gindert denn nicht die von Kardinal Ratzinger

am 03.06.2003 verfaßten und von Papst Johannes-

Paul II. gebilligten Richtlinien, siehe Link,

gelesen?

Gerade darin geht es ja um die zivilrechtliche

Behandlung von hs. "Lebensgemeinschaften"!

Ich bleibe dabei:

Ohne ein Dementi des Papstes und ein uneinge-

schränktes Bekenntnis zu diesen Richtlinien

bleiben Fragen und Unsicherheit zurück.

Übrigens gehört auch die Adoption von Kindern

zur zivilrechtlichen Behandlung dieses Themas.

Was sagt der Papst dazu?

www.kath.net/news/73218


16

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. Churer Domkapitel lehnte Dreierliste von Papst Franziskus ab
  2. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  3. Franziskus kritisiert Maskenverweigerer
  4. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  5. Münchner Kardinal Marx löst die "Katholische Integrierte Gemeinde" im Erzbistum auf
  6. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  7. Kirchengemeinde zutiefst schockiert: Mann verrichtet Notdurft ins Taufbecken
  8. „Wer sich in Kirchenzeitungen präsentieren darf?“
  9. Dies Gejaule stellt nur einen übergriffigen Klerikalismus dar
  10. „Ein bloßes Kulturchristentum ohne persönlichen Glauben an den dreifaltigen Gott hat keine Zukunft“
  11. Deutschland: Kirchen als #covid-Impfzentren?
  12. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  13. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  14. Jüngster US-Abgeordneter spricht über Bekehrung von Moslems und Juden
  15. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz