Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

Deutscher Ethiker fordert: Bei Nichtimpfung gegen Covid kein Beatmungsgerät

28. Dezember 2020 in Deutschland, 28 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wolfram Henn, Mitglied des Ethikrates der deutschen Bundesregierung, möchte, dass Menschen, die sich nicht impfen lassen, im Krankenhaus auch keine intensivmedizinische Betreuung bekommen - UPDATE: Henn korrigiert diese Aussage!


Berlin (kath.net)

Wolfram Henn, Humangenetiker am Universitätsklinikum des Saarlandes und Mitglied des Ethikrates der deutschen Bundesregierung, fordert im Zusammenhang mit der derzeit beginnenden Impfung gegen Covid19, dass Menschen, die sich nicht impfen lassen, im Ernstfall auf sämtliche intensivmedizinische Betreuung verzichten sollen. "Wer partout das Impfen verweigern will, der sollte, bitte schön, auch ständig ein Dokument bei sich tragen mit der Aufschrift: 'Ich will nicht geimpft werden! Ich will den Schutz vor der Krankheit anderen überlassen! Ich will, wenn ich krank werde, mein Intensivbett und mein Beatmungsgerät anderen überlassen'", zitiert die BILD aus dem Schreiben des Mediziners. Auch in Deutschland sind laut Umfragen rund die Hälfte der Deutschen von der Impfung nicht überezugt, die Regierung selbst möchte keine Impfplicht einführen, allerdings gibt es von Impfgegnern die Befürchtung, dass eine Zwangsimpfung auf indirektem Wege kommen könnte und man bei Nicht-Impfen gewisse Freiheiten (Flugzeug usw.) nicht mehr ausüben kann.


UPDATE 28.12. 19.45 Uhr:
Gegenüber kath.net erklärte Prof. Wolfram Henn am 28.12. wörtlich: „Die inzwischen geradezu weltweit verbreitete, aber glücklicherweise unbegründete Empörung geht offenbar von einer inzwischen vom ursprünglichen Verbreiter n-tv korrigierten F a l s c h m e l d u n g aus. Deshalb lassen Sie mich klarstellen: Ich habe mich selbstverständlich NICHT (!!!) für irgendeine Form von Behandlungsausschlüssen gegenüber wem auch immer ausgesprochen und würde mich auch jedem entgegenstellen, der so etwas fordern würde! Der Anspruch auf medizinische Behandlung ist seinem Wesen nach voraussetzungslos, auch wenn die Krankheit durch anderes Verhalten (z. B. Tabakverzicht, aber auch Geimpftwerden) vermeidbar gewesen wäre. Das steht doch völlig außer Frage.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  3. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  4. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  5. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  6. Was auch immer Synodalität sein soll
  7. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  8. Europa „entseuchen“?
  9. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  10. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  11. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  12. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  13. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  14. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz