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Deutscher Ethiker fordert: Bei Nichtimpfung gegen Covid kein Beatmungsgerät

28. Dezember 2020 in Deutschland, 28 Lesermeinungen
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Wolfram Henn, Mitglied des Ethikrates der deutschen Bundesregierung, möchte, dass Menschen, die sich nicht impfen lassen, im Krankenhaus auch keine intensivmedizinische Betreuung bekommen - UPDATE: Henn korrigiert diese Aussage!


Berlin (kath.net)

Wolfram Henn, Humangenetiker am Universitätsklinikum des Saarlandes und Mitglied des Ethikrates der deutschen Bundesregierung, fordert im Zusammenhang mit der derzeit beginnenden Impfung gegen Covid19, dass Menschen, die sich nicht impfen lassen, im Ernstfall auf sämtliche intensivmedizinische Betreuung verzichten sollen. "Wer partout das Impfen verweigern will, der sollte, bitte schön, auch ständig ein Dokument bei sich tragen mit der Aufschrift: 'Ich will nicht geimpft werden! Ich will den Schutz vor der Krankheit anderen überlassen! Ich will, wenn ich krank werde, mein Intensivbett und mein Beatmungsgerät anderen überlassen'", zitiert die BILD aus dem Schreiben des Mediziners. Auch in Deutschland sind laut Umfragen rund die Hälfte der Deutschen von der Impfung nicht überezugt, die Regierung selbst möchte keine Impfplicht einführen, allerdings gibt es von Impfgegnern die Befürchtung, dass eine Zwangsimpfung auf indirektem Wege kommen könnte und man bei Nicht-Impfen gewisse Freiheiten (Flugzeug usw.) nicht mehr ausüben kann.


UPDATE 28.12. 19.45 Uhr:
Gegenüber kath.net erklärte Prof. Wolfram Henn am 28.12. wörtlich: „Die inzwischen geradezu weltweit verbreitete, aber glücklicherweise unbegründete Empörung geht offenbar von einer inzwischen vom ursprünglichen Verbreiter n-tv korrigierten F a l s c h m e l d u n g aus. Deshalb lassen Sie mich klarstellen: Ich habe mich selbstverständlich NICHT (!!!) für irgendeine Form von Behandlungsausschlüssen gegenüber wem auch immer ausgesprochen und würde mich auch jedem entgegenstellen, der so etwas fordern würde! Der Anspruch auf medizinische Behandlung ist seinem Wesen nach voraussetzungslos, auch wenn die Krankheit durch anderes Verhalten (z. B. Tabakverzicht, aber auch Geimpftwerden) vermeidbar gewesen wäre. Das steht doch völlig außer Frage.“

 


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