Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  8. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  9. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  10. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  11. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  12. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  13. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
  14. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  15. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“

„Ich kann versichern, dass die neuerlichen Einschränkungen den Bischöfen nicht leicht gefallen sind“

21. Jänner 2021 in Österreich, 27 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Weiterhin können Gottesdienste im kleinsten Kreis mit fünf bis höchsten zehn Personen stattfinden“ – Die Österreichische Bischofskonferenz antwortet auf kath.net-Presseanfrage zur Corona-Situation. Von Petra Lorleberg


Wien (kath.net/pl) Trotz der besorgniserregenden Entwicklungen in der Corona-Pandemie bleiben in Deutschland die öffentlichen Messfeiern unter Hygieneauflagen erlaubt, kath.net hat berichtet. Beide Großkirchen in Deutschland haben bisher die Schutzmaßnahmen so gewissenhaft umgesetzt, dass sie nicht zu Hotspots geworden sind. In Österreich sind zeitgleich die Messfeiern wieder untersagt. Dazu fragte kath.net die Österreichische Bischofskonferenz um Stellungnahme an.

Für die ÖBK antwortete kath.net Dr. Paul Wuthe, der Presse- und Medienreferent der Österreichischen Bischofskonferenz:

„Zu Ihrer Anfrage möchte ich grundsätzlich festhalten, dass die österreichischen Bischöfe schon seit Monaten laufend die Corona-Lage reflektieren und unter Einbeziehung von Experten nach bestem Wissen und Gewissen Entscheidungen treffen. Die wichtigsten Kriterien sind dabei der Schutz des Lebens und das seelische Heil der Menschen. Beiden Zielen ist die Kirche verpflichtet und jeder Christ ist in dieser außergewöhnlichen Situation gefordert, die Nächstenliebe so zu leben, dass man andere und sich selbst eigenverantwortlich schützt.


Wie Sie aus eigenen Recherchen sicher wissen, kann man in der gegenwärtigen Situation schwer Ländervergleiche heranziehen. Was in Deutschland derzeit im Blick auf öffentliche Gottesdienste möglich ist, kann aus guten Gründen in Österreich, Polen, der Slowakei oder Belgien anders sein und ist es auch.

In Österreich gibt es seit Beginn der Corona-Krise eine enge Zusammenarbeit zwischen Staat, Kirchen und Religionsgesellschaften. Alle Schutzmaßnahmen gegen die Pandemie wurden angepasst an die jeweilige Situation gemeinsam entwickelt und vereinbart. Das ist im internationalen Vergleich außergewöhnlich und auch im Vergleich mit Deutschland anders. Jedenfalls hat sich diese Vorgangsweise bis jetzt sehr bewährt, weil dabei die Religionsfreiheit in höchstem Maß gewahrt wird und gleichzeitig die Kirchen und Religionsgesellschaften in großer Eigenverantwortung ihren Teil im Kampf gegen die Pandemie beitragen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage, die Ihnen bekannt ist, hat die Bundesregierung seit 26. Dezember einen strengen Lockdown verfügt, der vorerst bis 7. Februar befristet ist. Bereits am 21. Dezember haben deswegen Gespräche der Regierung mit allen 16 Kirchen und Religionsgesellschaften stattgefunden. Dabei wurde vereinbart, dass ab 28. Dezember bis 17. Jänner keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden werden. Inzwischen wurde bereits zwei Mal aufgrund der Lageentwicklung das Aussetzen von öffentlichen Gottesdiensten verlängert, zuletzt bis zum Ende der ersten Februarwoche.

Gleichzeitig hat die Bischofskonferenz aber festgelegt, dass weiterhin Gottesdienste im kleinsten Kreis mit fünf bis höchsten zehn Personen stattfinden können. Ich ersuche das zu beachten. Und selbstverständlich bleiben wie bisher die Kirchen für das persönliche Gebet geöffnet. Alle Details zu den neuen Regeln können Sie der neuen Corona-Rahmenordnung der Bischofskonferenz entnehmen, die auf der Internetseite der Bischofskonferenz abrufbar ist: https://www.bischofskonferenz.at/behelfe/corona-rahmenordnung

Ich kann Ihnen versichern, dass die neuerlichen Einschränkungen den Bischöfen nicht leicht gefallen sind, aber für notwendig befunden werden. Sie sollen mithelfen, dass es bald wieder öffentliche Gottesdienste geben kann.“

Archivfoto: Österreichische Bischofkonferenz in Mariazell Sommer 2020 (c) kathpress/Paul Kuss


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  9. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  10. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  11. Ein Frühstück für den Verleugner
  12. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  13. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  14. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  15. Warum zwei Kardinäle aus Afrika erst jetzt 80 Jahre alt werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz