SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
- Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
- Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
- Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
- 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
- Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
- Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
- Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
- „Das Ende von Maria 2.0“
- „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
- Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
- Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
- ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
- US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
- Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
| 
Papst würdigt Opfer des "Islamischen Staats" als Märtyrer16. Februar 2021 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Franziskus äußerte sich in Videobeitrag bei Gedenkveranstaltung für vor sechs Jahren in Libyen ermordete koptische Christen
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat an koptische Christen erinnert, die vor sechs Jahren von Terrormilizen des "Islamischen Staats" (IS) ermordet wurden, und sie als "Heilige aller Christen" bezeichnet. In einem Videobeitrag für eine Gedenkveranstaltung am Montag würdigte er die Getöteten als Familienväter, die angesichts der Brutalität der Islamisten noch im Tod den Namen Jesu bekannt hätten. Die 21 Opfer, fast alle ägyptische Bauarbeiter in Libyen, waren von IS-Milizen entführt und nahe der Stadt Sirte enthauptet worden. Der IS verbreitete am 15. Februar 2015 ein Video des Massakers. 
Franziskus sprach von einer "Bluttaufe". Er danke Gott für "diese mutigen Brüder"; ebenso danke er der koptischen Kirche und den Müttern, die diese Männer im Glauben genährt hätten. Den koptischen Patriarchen Tawadros II., der an der virtuellen Veranstaltung teilnahm, nannte er einen geliebten Bruder und Freund. Franziskus sagte, er vereine sich im Gedenken an die Ermordeten "mit dem heiligen Volk Gottes, das in seiner Einfachheit, mit seiner Konsequenz und seinen Inkonsequenzen, Gnaden und Sünden das Bekenntnis zu Jesus Christus weiterträgt".
Organisiert wurde die Gedenkfeier am Jahrestag der Ermordung von der koptisch-orthodoxen Diözese London. Neben dem Kirchenoberhaupt Tawadros II. beteiligten sich daran der Erzbischof von Canterbury und Primas der Anglikaner Justin Welby sowie der päpstliche Ökumenebeauftragte Kardinal Kurt Koch und weitere Kirchenvertreter.
Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Mehr dazu auf kathtube:
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | padre14.9. 16. Februar 2021 | |  | und den Müttern, die diese Männer im Glauben genährt hätten genaue und ergreifende Formulierung von Papst Franziskus. Auch ich verneige mich vor diesen 21 mutigen Brüdern im Geiste Jesus Christus. |  4
| | | | | laudeturJC 16. Februar 2021 | |  | Soweit mir bekannt ist es das erste Mal, dass er den islamischen Terror beim Namen nennt und nicht mit der Verallgemeinerung „religiös motiviert“ umdeutet. Umso besser, sollte ich mich irren... |  3
| | | | | Chris2 16. Februar 2021 | | | | Ich darf an ermordete Unterstützer Asia Bibis erinnern: Mir bekannt sind der einzige christliche Minister Pakistans und ein Provinzgouverneur, der sich für sie eingesetzt hatte. Ich weiß nicht, ob es politisch klug wäre das zu tun, aber es wäre schön, wenn die Kirche auch den mutigen Gouverneur würdigen würde, so, wie sie von "anonymen Christen" spricht, wenn Menschen Gott ernsthaft suchen, aufgrund widriger Umstände aber nicht finden konnten (keine oder keine als Vorbild geeigneten Christen kennengelernt). Tröstlich: Gott wird sich aller Menschen guten Willens erbarmen. Auch so mancher, die von schlechtem Bodenpersonal "entglaubt" oder nach schwerem Leid und (etwa nach Missbrauch) in die verbitterte Ablehnung getrieben worden waren. Denn nur der Herr kennt die Tiefen aller Herzen und weiß, welch meterdicke Stahbetondecken auf manchen lasten. Er, der Allberzeihende, Wenn wir nur aus ganzer Kraft umkehren wollen, bekennen, die Lossprechung erhalten und den Schaden möglichst wiedergutmachen oder zumindest mildern. |  3
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
- „Das Ende von Maria 2.0“
- Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
- „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
- Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
- „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
- „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
- Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
- Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
- Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
- Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
- Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
- Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
- Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
|