Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  5. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  6. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  7. So fühlt sich Nachhausekommen an
  8. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  9. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  10. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne

Papst würdigt Opfer des "Islamischen Staats" als Märtyrer

16. Februar 2021 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus äußerte sich in Videobeitrag bei Gedenkveranstaltung für vor sechs Jahren in Libyen ermordete koptische Christen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat an koptische Christen erinnert, die  vor sechs Jahren von Terrormilizen des "Islamischen Staats" (IS) ermordet wurden, und sie als "Heilige aller Christen" bezeichnet. In einem Videobeitrag für eine Gedenkveranstaltung am Montag würdigte er die Getöteten als Familienväter, die angesichts der Brutalität der Islamisten noch im Tod den Namen Jesu bekannt hätten. Die 21 Opfer, fast alle ägyptische Bauarbeiter in Libyen, waren von IS-Milizen entführt und nahe der Stadt Sirte enthauptet worden. Der IS verbreitete am 15. Februar 2015 ein Video des Massakers.


Franziskus sprach von einer "Bluttaufe". Er danke Gott für "diese mutigen Brüder"; ebenso danke er der koptischen Kirche und den Müttern, die diese Männer im Glauben genährt hätten. Den koptischen Patriarchen Tawadros II., der an der virtuellen Veranstaltung teilnahm, nannte er einen geliebten Bruder und Freund. Franziskus sagte, er vereine sich im Gedenken an die Ermordeten "mit dem heiligen Volk Gottes, das in seiner Einfachheit, mit seiner Konsequenz und seinen Inkonsequenzen, Gnaden und Sünden das Bekenntnis zu Jesus Christus weiterträgt".

Organisiert wurde die Gedenkfeier am Jahrestag der Ermordung von der koptisch-orthodoxen Diözese London. Neben dem Kirchenoberhaupt Tawadros II. beteiligten sich daran der Erzbischof von Canterbury und Primas der Anglikaner Justin Welby sowie der päpstliche Ökumenebeauftragte Kardinal Kurt Koch und weitere Kirchenvertreter.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 padre14.9. 16. Februar 2021 

und den Müttern, die diese Männer im Glauben genährt hätten

genaue und ergreifende Formulierung von Papst Franziskus. Auch ich verneige mich vor diesen 21 mutigen Brüdern im Geiste Jesus Christus.


4
 
 laudeturJC 16. Februar 2021 

Soweit mir bekannt

ist es das erste Mal, dass er den islamischen Terror beim Namen nennt und nicht mit der Verallgemeinerung „religiös motiviert“ umdeutet. Umso besser, sollte ich mich irren...


3
 
 Chris2 16. Februar 2021 
 

Ich darf an ermordete Unterstützer Asia Bibis erinnern:

Mir bekannt sind der einzige christliche Minister Pakistans und ein Provinzgouverneur, der sich für sie eingesetzt hatte. Ich weiß nicht, ob es politisch klug wäre das zu tun, aber es wäre schön, wenn die Kirche auch den mutigen Gouverneur würdigen würde, so, wie sie von "anonymen Christen" spricht, wenn Menschen Gott ernsthaft suchen, aufgrund widriger Umstände aber nicht finden konnten (keine oder keine als Vorbild geeigneten Christen kennengelernt). Tröstlich: Gott wird sich aller Menschen guten Willens erbarmen. Auch so mancher, die von schlechtem Bodenpersonal "entglaubt" oder nach schwerem Leid und (etwa nach Missbrauch) in die verbitterte Ablehnung getrieben worden waren. Denn nur der Herr kennt die Tiefen aller Herzen und weiß, welch meterdicke Stahbetondecken auf manchen lasten. Er, der Allberzeihende, Wenn wir nur aus ganzer Kraft umkehren wollen, bekennen, die Lossprechung erhalten und den Schaden möglichst wiedergutmachen oder zumindest mildern.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  5. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  8. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  11. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  12. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  13. Gott schütze Venezuela!
  14. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  15. So fühlt sich Nachhausekommen an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz