Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Wir können NICHT schweigen!
  14. Was auch immer Synodalität sein soll
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Papst würdigt Opfer des "Islamischen Staats" als Märtyrer

16. Februar 2021 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus äußerte sich in Videobeitrag bei Gedenkveranstaltung für vor sechs Jahren in Libyen ermordete koptische Christen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat an koptische Christen erinnert, die  vor sechs Jahren von Terrormilizen des "Islamischen Staats" (IS) ermordet wurden, und sie als "Heilige aller Christen" bezeichnet. In einem Videobeitrag für eine Gedenkveranstaltung am Montag würdigte er die Getöteten als Familienväter, die angesichts der Brutalität der Islamisten noch im Tod den Namen Jesu bekannt hätten. Die 21 Opfer, fast alle ägyptische Bauarbeiter in Libyen, waren von IS-Milizen entführt und nahe der Stadt Sirte enthauptet worden. Der IS verbreitete am 15. Februar 2015 ein Video des Massakers.


Franziskus sprach von einer "Bluttaufe". Er danke Gott für "diese mutigen Brüder"; ebenso danke er der koptischen Kirche und den Müttern, die diese Männer im Glauben genährt hätten. Den koptischen Patriarchen Tawadros II., der an der virtuellen Veranstaltung teilnahm, nannte er einen geliebten Bruder und Freund. Franziskus sagte, er vereine sich im Gedenken an die Ermordeten "mit dem heiligen Volk Gottes, das in seiner Einfachheit, mit seiner Konsequenz und seinen Inkonsequenzen, Gnaden und Sünden das Bekenntnis zu Jesus Christus weiterträgt".

Organisiert wurde die Gedenkfeier am Jahrestag der Ermordung von der koptisch-orthodoxen Diözese London. Neben dem Kirchenoberhaupt Tawadros II. beteiligten sich daran der Erzbischof von Canterbury und Primas der Anglikaner Justin Welby sowie der päpstliche Ökumenebeauftragte Kardinal Kurt Koch und weitere Kirchenvertreter.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 padre14.9. 16. Februar 2021 

und den Müttern, die diese Männer im Glauben genährt hätten

genaue und ergreifende Formulierung von Papst Franziskus. Auch ich verneige mich vor diesen 21 mutigen Brüdern im Geiste Jesus Christus.


4
 
 laudeturJC 16. Februar 2021 

Soweit mir bekannt

ist es das erste Mal, dass er den islamischen Terror beim Namen nennt und nicht mit der Verallgemeinerung „religiös motiviert“ umdeutet. Umso besser, sollte ich mich irren...


3
 
 Chris2 16. Februar 2021 
 

Ich darf an ermordete Unterstützer Asia Bibis erinnern:

Mir bekannt sind der einzige christliche Minister Pakistans und ein Provinzgouverneur, der sich für sie eingesetzt hatte. Ich weiß nicht, ob es politisch klug wäre das zu tun, aber es wäre schön, wenn die Kirche auch den mutigen Gouverneur würdigen würde, so, wie sie von "anonymen Christen" spricht, wenn Menschen Gott ernsthaft suchen, aufgrund widriger Umstände aber nicht finden konnten (keine oder keine als Vorbild geeigneten Christen kennengelernt). Tröstlich: Gott wird sich aller Menschen guten Willens erbarmen. Auch so mancher, die von schlechtem Bodenpersonal "entglaubt" oder nach schwerem Leid und (etwa nach Missbrauch) in die verbitterte Ablehnung getrieben worden waren. Denn nur der Herr kennt die Tiefen aller Herzen und weiß, welch meterdicke Stahbetondecken auf manchen lasten. Er, der Allberzeihende, Wenn wir nur aus ganzer Kraft umkehren wollen, bekennen, die Lossprechung erhalten und den Schaden möglichst wiedergutmachen oder zumindest mildern.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  3. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  4. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  5. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  6. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  7. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  8. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  9. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
  10. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  11. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  12. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  13. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  14. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  15. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz