Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  5. Tantum ergo Sacramentum
  6. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  7. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

Katholische Kirche in Berlin zum dritten Mal „von radikalen Abtreibungsbefürwortern“ attackiert

9. März 2021 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pfarrer Wieneke: „Versuch der Einschüchterung Andersdenkender“ – „Eine Kultur des Lebens zu fördern wird trotz solcher Angriffe immer ein vordringliches Anliegen der Kirche bleiben.“


Berlin (kath.net/pl) „My body, my choice“ (Mein Körper, meine Entscheidung). Diese Aufschrift sowie Farbschmierereien in rot fanden sich nach der Nacht zum 3. März auf der Fassade der katholischen Kirche St. Elisabeth in Berlin-Schöneberg. „Innerhalb eines guten Jahres ist unsere Kirche St. Elisabeth zum dritten Mal von radikalen Abtreibungsbefürwortern attackiert worden.“ Das schreibt Pfarrer Dr. Josef Wieneke auf der Homepage von St. Matthias Berlin, zu der die Kirche St. Elisabeth gehört. „Wie beim ersten Mal im Januar 2020 sind Fassade und Portal großflächig mit Farbe beschmiert und durch eine Pro-Abtreibungsparole verunziert worden“. Der Priester erinnert daran, dass beim ersten Vorfall „die Täter auf indymedia.org als Begründung angegeben [hatten], die Tat geschähe wegen der Haltung der Katholischen Kirche zur Abtreibungsfrage insgesamt und weil sich in unseren Räumlichkeiten vor dem Marsch für das Leben 2019 „Abtreibungsgegner“ getroffen hätten“. Doch „auf das Angebot der Pfarrei, in einen Dialog einzutreten“, sei keine Antwort erfolgt, stattdessen sei „die Fassade beim Marsch für das Leben 2020 erneut mit einer Parole beschmiert“ worden. Nun sei der dritte „Angriff gegen das denkmalgeschützte Gebäude“ erfolgt. „Die Beseitigung der Schäden wird uns viel Geld kosten, das wir für andere soziale oder karitative Zwecke besser einsetzen könnten“.


Man sei als Pfarrei „traurig über diesen Akt der Gewalt und den Versuch der Einschüchterung Andersdenkender. Wir hoffen nach wie vor auf einen Dialog und beten für die Täter. Eine Kultur des Lebens zu fördern wird trotz solcher Angriffe immer ein vordringliches Anliegen der Kirche bleiben.“

An Kirche St. Matthias, zu der St. Elisabeth nun gehört, hatte Clemens August Kardinal Graf von Galen gewirkt, der dann während der Naziherrschaft öffentlich gegen die Vernichtung des sogenannten „lebensunwerten Lebens“ protestierte. Galen, der von 1878 bis 1946 lebte, war von 1919 bis 1929 Pfarrer von St. Matthias gewesen, in dieser Zeit hatte er viel Kontakt mit dem damaligen Nuntius Eugenio Pacelli, dem späteren Papst Pius XII.

Foto (c) Katholische Kirchengemeinde St. Matthias/Berlin-Schöneberg

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Der Name 'Maria' - Ein „bitteres Meer“ und Schrecken der Dämonen
  4. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  5. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  6. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  7. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  8. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  9. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  10. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  11. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  14. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz