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Keine Ermittlungen gegenüber Woelki9. März 2021 in Deutschland, 10 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Kölner Staatsanwaltschaft wird nicht gegen den Kölner Kardinal Erzbischof Rainer Maria Woelki ermitteln
Köln (kath.net/rn) Die Kölner Staatsanwaltschaft wird nicht gegen den Kölner Kardinal Erzbischof Rainer Maria Woelki ermitteln. Das berichtet die BILD-Zeitung. Gegenüber der Zeitung erklärte Ulf Willuhn, der Sprecher der Staatsanwaltschaft: "Wir lehnen die Aufnahme von Ermittlungen ab, weil zureichende Anhaltspunkte für ein strafrechtliches Verhalten seitens des Erzbischofs nicht festzustellen waren." Vor einigen Tagen hatten einige Personen Anzeige gegen den Kardinal erstattet, Hintergrund ist der seit Monaten andauernde Streit um Missbrauchsgutachten einer Kanzlei. 
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Lesermeinungen | stephanus2 10. März 2021 | | | Ich habe die Mitteilung.. ..im Radio im WDR gehört. Dort benutzte man - und wich damit vom tatsächlichen Text der Verlautbarung ab - anstatt des Wortes "zureichend" das Wort 'ausreichend'. Ich habe ein sehr feines Sprachgefühl, das fiel mir nämlich auf, ohne den richtigen Text zu kennen..."weil *ausreichende* Beweise nicht vorlägen ",oder so ähnlich hieß es .Das klang wie ein halber Schuldspruch, der Verdacht wurde aufrechterhalten, zumindest aus meiner Sicht gestern.Zureichend klingt irgendwie positiver. |  3
| | | winthir 10. März 2021 | |  | danke, landpfarrer, für die Erläuterungen! also: Es gingen mehrere Strafanzeigen gegen Card. Woelki ein.
Da MUSSTE die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnehmen z. B. eine Akte anlegen, und die Anzeigen durchlesen). Auch das ist geltendes Recht).
Dann MUSSTE die Staatsanwaltschaft aufgrund derzeit geltender Rechtslage die Ermittlungen einstellen.
übrigens: die Nichtanzeigepflicht wird damit begründet, "dass es den Opfern weiterhin möglich sein muss, sich jemandem anzuvertrauen — ohne dass zwangsläufig Anzeige erstattet und ein Strafverfahren eingeleitet wird." Quelle: siehe untenstehender link.
und, jetzt noch mein sehr persönliches Motto (vielleicht etwas unabhängig vom Thema):
Wenn was passiert - schau nicht weg. schau hin.
danke.
winthir. beauftragter-missbrauch.de/recht/strafrecht/verdachtsfall-und-anzeigepflicht/ |  5
| | | landpfarrer 9. März 2021 | | |
Winthir sei gedankt für den Hinweis um was es wirklich hier geht.
Privatpersonen, Arbeitgeber etc. sind nicht verpflichtet Kindesmissabrauvch oder Mishandlungen zu melden. Das ist die geltende Rechtslage in deutschland. Meiners Erachtens gehört das geändert aber das ist nur auf dem weg der Gesetzesändeung möglich und man sollte auch eine Aufhebung der Verjährung in solchen Fällen in Betracht ziehen aber auch das ist nur durch eine Gesetzrsänderung möglich.
Etwas anderes aber ist ob Kardinal Wölki oder andere Amtsträger eine kraft kirchlicher Richtlinien bestehende Pflicht, solche ihm bekannten Taten an die staatlichen Behörden zu melden verletzt hat. Das wäre aber von kirchlichen Instanzen (Vatikan) zu klären und nicht vom Staatsanwalt bzw. Gericht. |  5
| | | winthir 9. März 2021 | |  | ein rechtlicher Hinweis. In Deutschland sind nur(!) Strafverfolgungsbehörden (Polizei, Staatsanwaltschaft), denen Kindesmißbrauch dienstlich(!) bekannt wurde, zur Anzeige verpflichtet(!). Nicht einmal Jungendämter. Und schon gar keine Kirchen und keine Privat-Personen.
Das ist so. Recht. bei uns.
(generell gesprochen, und nicht für oder gegen Card. Woelki).
winthir |  6
| | | Chris2 9. März 2021 | | | In den letzten Tagen kommt das Vertrauen in Justiz und Rechtsstaat zurück. Diese Entscheidung, das harte Urteil eines Gerichtes gegen den Bundesregier... Bundesverfassungsschutz ("Vertrauen zerstört") bei dessen plump-dreisten Agieren gegen die größte Oppositionspartei und das Buch des Berliner Oberstaatsanwalts, der davor warnt, dass der Rechtsstaat am Limit ist und Kriminelle schon jetzt oft davonkommen. Es rappelt im Karton... |  7
| | | Flo33 9. März 2021 | | | Hurra Gott sei Dank, mal was positives... |  7
| | | Glaube13 9. März 2021 | | | Irgend etwas bleib hängen. Diese "Damen und Herren", verfahren immer nach dem gleichen Schema: Wirf mit Dreck-irgend etwas bleibt immer hängen. Die Schlagzeile, Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungen gegen Kardinal Woelki, bleibt vielen im Gedächtnis, keine Ermittlungen gegen Woelki, hat dagegen keinen Sensationscharakter und bleibt nicht "hängen". Das wissen diese "Herrschaften" ganz genau. Umso verwerflicher ist ihr Handeln. |  9
| | | lakota 9. März 2021 | | | Danke, ein paar Vernünftige scheint es noch zu geben! |  9
| | | martin fohl 9. März 2021 | | | Da sollten sich mal einige Herren ihren Balken im eigenen Auge anschauen!! |  10
| | | girsberg74 9. März 2021 | | | Es würde mich sehr wundern, wenn die Motivation zu der Anschwärzung nur aus dem andauernden „Streit um Missbrauchsgutachten einer Kanzlei“ resultierte. |  10
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