Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  8. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  9. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  10. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  14. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  15. Pro-Life-Aktivistin soll vor Gericht gestellt werden - USA üben scharfe Kritik an Großbritannien

Corona-Lockdown - Irischer Priester feiert Ostersonntagsmesse an symbolträchtigem Ort

7. April 2021 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Irland: Öffentliche Gottesdienste sind längst verboten - Mit Messfeier an einem sogenannten „Messfelsen“ knüpft Priester an katholischen Widerstand in Irland gegen Verbot öffentlicher Religionsausübung für Katholiken ab 1695 an - VIDEO


Achill (kath.net/pl) Es ist keineswegs nur eine romantische Freiluftmesse, auch wenn die milde Meeresbrise malerisch im Messgewand von Pfr. Gerard Quirke spielt und im Hintergrund Schäfchen über eine Wiese ziehen. Dazu hat der junge irische Priester einen viel zu symbolträchtigen Ort für die Ostersonntagsmorgenmesse unter striktem Corona-Lockdown ausgewählt. Mit seiner Messfeier an einem sogenannten „Messfelsen“ knüpft der Priester bewusst an den katholischen Widerstand in Irland gegen das Verbot öffentlicher Religionsausübung für Katholiken durch englisch-anglikanische Kräfte ab 1695 an. Selbst die „Irish Times“ berichtet über diese Messe und äußert dazu kein einziges kritisches Wort. An diesen historischen „Messfelsen“ feierten die Katholiken in der Zeit der massiven Verfolgung heimliche, illegale Messen. In Irland sind wegen der Corona-Pandemie öffentliche Gottesdienste seit Monaten verboten.


Die irischen Katholiken – bis hin zu den Priestern und Bischöfen – finden immer deutlichere Worte für die massiven Restriktionen während der Corona-Pandemie. Beispielsweise sagte der Bischof von Waterford und Lismore, Alphonsus Cullinan, vor Ostern gemäß Beitrag auf der Homepage der „Irischen katholischen Bischofskonferenz“: „Es ist sehr schwierig, den Menschen zu erklären, warum ihnen der öffentliche Gottesdienst verboten ist, wenn man bedenkt, dass Irland eines der wenigen Länder in Europa ist, in denen öffentlicher Gottesdienst nicht erlaubt ist.“ „Wenn ich jeden Sonntag die Messe in der Kathedrale feiere, mache ich das hinter verschlossenen Türen. Ich bin mir der Gläubigen sehr bewusst, die nicht teilnehmen dürfen, und doch können die Menschen nur wenige Schritte von unserer Kathedrale entfernt in Geschäfte gehen, um wichtige Dinge zu besorgen – in ihre Apotheke, um Medikamente zu holen, in ihren Supermarkt, um Essen zu holen, und sogar in ein Café, um einen Kaffee to go mitzunehmen. Dennoch dürfen sie in ihrer geräumigen Kirche, die Dutzende von Menschen [unter Coronabedingungen] geschützt aufnehmen kann, keine heilige Kommunion empfangen.“ Der Bischof stellte fest: „Ich habe das Gefühl, dass das geistige Wohlergehen unseres Volkes von den Behörden nicht ernsthaft beachtet wurde.“ Zwar sympathisiere er in dieser schwierigen Zeit mit den Regierungsbehörden, doch appelliere er an sie „die geistliche Fürsorge von Hunderttausenden Katholiken und vielen Menschen anderen Glaubens zu berücksichtigen, die ihre in unserer Verfassung garantierten Rechte ausüben möchten“. Die bischöfliche Anspielung auf die Gefährdung der Religionsfreiheit ist hier unüberhörbar.

Die katholische Internetzeitung „Catholic Arena“ findet noch deutlichere Worte: „Sexshops, Abtreibungskliniken und Donut-Shops bleiben vom Corona-Lockdown unberührt, doch unsere Kirchen, mit denen NULL-Infektionen verbunden waren, waren auch in der Weihnachtszeit reguliert“. Es handle sich inzwischen um „39 Wochen Diskriminierung von Katholiken, völlig unabhängig von der Wissenschaft und weitaus drakonischer als alle anderen auf der Welt“. „Priester müssen nun neue und kreative Wege gehen, um den boshaften Messverboten zu entgehen“, so die „Catholic Arena“ und lobt die Messfeier an einem Messfelsen.

Video der Messe:

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  14. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  15. Der Friede begann zu weinen. Weihnachten - die Gegenwart Gottes im verletzlichen Fleisch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz