Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  9. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  10. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  11. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  12. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  13. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden

„Ich weiß nicht, ob noch Zeit ist, einen Aufstand in der deutschen Kirche zu verhindern“

8. April 2021 in Weltkirche, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Spanischer katholischer Journalist: „Warum wird die deutsche Kirche nicht korrigiert?“ – Es entstehe das Gefühl, dass die katholische Kirche in Deutschland „ihre heterodoxen Wahnvorstellungen“ Schritt für Schritt weiter vorantreibe


Vatikan-Bonn (kath.net/pl) „Warum wird die deutsche Kirche nicht korrigiert?“ Das fragt Fernando Beltrán in einem Kommentar in der in Madrid erscheinenden Internetzeitung „InfoVaticana“. Immerhin fordere die katholische Kirche in Deutschland „seit zu vielen Jahren wichtige Teile der katholischen Lehre und Moral heraus“, zwar nicht alle, aber doch „wichtige und repräsentative Bereiche“, und dies mit Unterstützung „zahlreicher Bischöfe und Vereinigungen von Gläubigen“, beschreibt der Mitbegründer von „InfoVaticana“. So habe die Kirche in Deutschland „in den vergangenen zwei Jahren einen „Synodalen Weg“ begonnen, auf dem Positionen vertreten werden, die mit dem zweitausendjährigen Lehramt der Kirche unvereinbar sind.“ Skandalöserweise nehmen Gläubige an dem skandalösen und beschämenden Spektakel der Verwirrung teil, bei dem sie sähen, wie ein Bischof in Basisfragen A sage, während der Bischof der Nachbardiözese B verträte.


Der katholische Journalist führt weiter aus, dass die katholische Kirche „ein Leuchtfeuer inmitten der Dunkelheit dieser Welt sein“ müsse, „ein Kompass, mit dem sich der Mensch der Wahrheit zuwenden“ könne, um „das Heil anzunehmen, das Christus uns anbietet. Und wenn eine Gruppe in ihr sich irrt und durcheinanderkommt, ist es die Pflicht der Kirche, sie zu ihrem Besten zu korrigieren. So wie es meine Pflicht als Vater ist, meinen Sohn zu korrigieren…[so] sollte die katholische Kirche und in diesem Fall die höchste im Vatikan festgelegte Hierarchie in dieser Angelegenheit Maßnahmen ergreifen und fest korrigieren, wie es ein Vater tun würde.“

Wenn dies unterlassen würde, entstünde „das Gefühl, dass nie etwas passiert, und Schritt für Schritt“ würde die deutsche Kirche „ihre heterodoxen Wahnvorstellungen weiter vorantreiben, und wenn man sie aufhalten möchte, wird es zu spät sein. ... Ich weiß nicht, ob noch Zeit ist, einen Aufstand in der deutschen Kirche zu verhindern. Ich glaube schon.“

Dennoch stellt Beltrán die Frage: „Warum wird nichts getan? Warum wurden seit Jahren und unter mehreren Pontifikaten Nachfolger der Apostel [Bischöfe], die nicht mit der Moral der Kirche in Verbindung stehen, ernannt? Worauf wartet Rom?“. Eine Antwort auf diese Frage gibt er nicht.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  9. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  10. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  13. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  14. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  15. Weltweit gibt es 1,42 Milliarden Katholiken

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz