Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. „Wir werden erwartet“
  10. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  11. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  12. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um

Am Ende siegt die Liebe

21. April 2021 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wir können das Böse nicht mit Bösem bekämpfen. Wir können das Böse nur mit Gutem bekämpfen, wie es in Rm 12,21 heißt. Es gibt nur ein Mittel gegen das Böse: Das Kreuz - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Victoria Samp


Linz (kath.net) Immer noch voller Begeisterung über die Geschehnisse des Triduums durften wir zuletzt den Barmherzigkeitssonntag erleben, ein Tag, der uns noch einmal zeigt, wie unergründet und unendlich die Liebe Gottes zu uns Menschen trotz unserer Schwäche ist! Dieses Verhältnis wird sehr schön im Tagebuch der hl. Schwester Faustina dargestellt, dessen Lektüre ich jedem herzlich empfehlen möchte!

Jesus kam in die Welt, um nicht nur durch uns alle, sondern auch für uns alle zu leiden. Ja, wir, die Verursacher Seines Leidens, sind zugleich das Ziel Seines Leidens! Dessen muss man sich erstmal bewusst werden und dann versuchen, diese unendliche Liebe Gottes zu begreifen. Es bleibt keine andere Antwort als dass diese unendlich ist und wir überglücklich sein müssen, Ihn „Vater“ nennen zu dürfen. Er ist die Liebe Selbst. Mit dieser Gewissheit können wir sagen „Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn Du bist bei mir“ (Ps 23,4). Alles, was uns geschieht, wird mit dem Bewusstsein, dass Gott, die reine Liebe, stets bei uns ist, viel erträglicher und kann zu einem Segen werden.


Im Tagebuch der hl. Schwester Faustina lesen wir einen sehr schönen Satz: „Wisse, wenn auch Menschen dir zürnen sollten, so zürnt dir Jesus doch nicht und wird dir auch niemals zürnen. Achte nicht auf die Meinung der Menschen.“ (Tagebuch 763). Jesus Christus, der frei von jeder Sünde ist, leidet durch uns alle und ist doch nicht zornig auf uns. Das ist wahre Barmherzigkeit. Und er spricht: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lk 6,36).

Doch wir Menschen, die wir alle mit Schuld beladen sind, sind wütend aufeinander, beschuldigen uns gegenseitig, beschimpfen uns, lästern – wir verurteilen uns einfach auf jedem Schritt. Aber mit welchem Recht? Lernen wir von Gott, dem Herrn, eine solche Liebe, die das Gute in anderen sucht und ihnen hilft, es hervorzubringen, während wir die Sünde bekämpfen. Jeder Mensch hat eine Lebensgeschichte, eine Erfahrung, die sein Verhalten beeinflusst. Wut wird nie eine Lösung sein und die Situation nur noch schlimmer machen. Wir können das Böse nicht mit Bösem bekämpfen, weil der Teufel den Teufel niemals bekämpfen will. Wir können das Böse nur mit Gutem bekämpfen, wie es in Rm 12,21 heißt. Es gibt nur ein Mittel gegen das Böse: Das Kreuz. Die Nachfolge Christi, indem wir das Kreuz annehmen in dem tiefen Glauben, dass es eine Auferstehung nach dem Kreuz geben wird. Es mag drei Tage dauern, aber es wird sicher zur Auferstehung kommen, sei es in unseren Herzen, in unseren Beziehungen, oder noch in anderen Bereichen, aber es wird sicher geschehen!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Diadochus 21. April 2021 
 

Barmherzigkeit

Ja, im Tagebuch der hl. Schwester Faustina lesen wir viele schöne Sätze. Das Tagebuch ist eine Schule der Barmherzigkeit. Wir können erst richtig lieben, wenn wir zu lieben lernen wie Jesus. Diese Liebe heilt und befreit. Die Heilung, im Triduum 3 Tage, ist ein langer Prozess. Das kann Jahre dauern, aber am Ende siegt immer die Liebe. Die Schule der Barmherzigkeit ist eine Lebensschule. Da lernen wir nie aus. Immer wieder sind wir ergriffen von Seiner Liebe. Immer wieder müssen wir bekennen, wie weit wir davon entfernt sind. Ich stimme mit Victoria Samp vollkommen überein. Die Liebe Jesu begeistert, hindurch durchs ganze Jahr.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  3. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  4. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  5. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  6. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  7. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  8. Waffenruhe für Oleschky: Papst-Appell für besetzte Stadt greift
  9. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  10. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  11. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  12. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  13. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  14. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  15. Der katholische Osten in der Analyse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz