Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  7. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  8. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  9. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

Dem Kampfatheisten Richard Dawkins wird nach Trans-Kritik Preis „Humanist des Jahres“ aberkannt

22. April 2021 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


American Humanist Association: Richard Dawkins habe „in den letzten Jahren viele Äußerungen getätigt, die unter dem Deckmantel des wissenschaftlichen Diskurses Randgruppen erniedrigten – ein Ansatz, der den humanistischen Werten widerspricht“


Washington DC. (kath.net) Richard Dawkins habe „in den letzten Jahren viele Äußerungen getätigt, die unter dem Deckmantel des wissenschaftlichen Diskurses Randgruppen erniedrigten – ein Ansatz, der den humanistischen Werten widerspricht“. So begründet die American Humanist Association (AHA), dass sie dem Kampfatheisten und Evolutionsbiologen die Auszeichnung als „Humanist des Jahres“ mit sofortiger Wirkung aberkennt. Diese Auszeichnung hatte die AHA Dawkins 1996 verliehen. Dawkins verdiene es nicht mehr, von der AHA geehrt zu werden, so die AHA in ihrem Statement. Das berichteten der britische „Guardian“ und weitere internationale Medien.


Dawkins hatte sich am 10. April zum Thema transsexuelle Menschen geäußert, er bezog sich auf die weiße Bürgerrechtlerin Rachel Dolezal, die sich jahrelang als schwarze Frau ausgegeben hatte, berichtete der „Guardian“ weiter. Dawkins hatte auf Twitter geschrieben: Im Jahr 2015 war Rachel Dolezal, die in Leitungsfunktion in einer Bewegung farbiger Bürgerrechtler aktiv gewesen war, diffamiert, „Manche Männer entscheiden sich, sich als Frauen zu bezeichnen, und manche Frauen entscheiden sich, sich als Männer zu bezeichnen. Doch wird man verunglimpft, wenn man verneint, dass sie buchstäblich das sind, als das sie sich bezeichnen – Diskutieren wir darüber.“ Schon zwei Tage später ergänzte Dawkins aufgrund der heftigen Reaktionen auf seinen Post und aufgrund der Zustimmung auch aus republikanischen Kreisen: „Ich habe nicht die Absicht, Trans-Menschen herabzusetzen. Ich sehe, dass meine akademische Diskussionsaufforderung falsch interpretiert wurde und ich bedauere dies. Es war auch nicht meine Absicht, mich in irgendeiner Weise mit republikanischen Bigotten in den USA zu verbünden, die dieses Problem jetzt ausnutzen.“

Bereits 2015 hatte Dawkins gemäß Darstellung des „Guardian“ geschrieben: „Ist Transfrau eine Frau? Nur rein sprachlich. Wenn man sie durch Chromosomen definiert, dann nein, wenn man sie durch Selbstidentifikation [identifiziert], dann ja. Ich bezeichne sie als „sie“ aus Höflichkeit.“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  6. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  7. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  10. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  11. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  12. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  13. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  14. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  15. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz