Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  3. Voll in die Falle getappt
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  7. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  8. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  9. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  10. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  15. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!

Das ist Kindesmissbrauch!

26. April 2021 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


DemoFürAlle und CitizenGO veranstalteten vor einigen Tagen ein Online-Symposium „Heikle Beziehungen - Sexualpädagogik und Kindesmissbrauch“


Magdeburg (kath.net) Knapp 2.000 Menschen verfolgten vor einigen Tagen das von DemoFürAlle und CitizenGO organisierte Online-Symposium „Heikle Beziehungen - Sexualpädagogik und Kindesmissbrauch“ im Livestream. Unabhängige Fachleute unterschiedlicher Richtungen äußerten sich sachlich in seltener Klarheit über die vorherrschende Sexualpädagogik in Schulen und Kindergärten.  Dazu Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin des Aktionsbündnisses DemoFürAlle: „Wir haben mit diesem Symposium ein neues Kapitel aufgeschlagen in der Debatte um eine kindgerechte Aufklärung und echte Missbrauchsprävention.“

Unterschiedlichste Fachleute äußerten sich sachlich in seltener Klarheit über die vorherrschende Sexualpädagogik in Schulen und Kindergärten. So wies die Sexualwissenschaftlerin Prof. Dr. Karla Etschenberg in ihrem Vortrag nach, wie die von den Vertretern der „emanzipatorischen Sexualpädagogik“ propagierte „sexuelle Bildung“ den sexuellen Kindesmissbrauch nicht nur nicht verhindert, sondern vielmehr „normalisiert und erleichtert“.

Die forensische Psychiaterin Dr. Adelheid Kastner aus Österreich, die als Gerichtsgutachterin zahlreiche Missbrauchstäter, u.a. Josef Fritzl, begutachtet hat und über Motive und Strategien von Tätern sprach, zeigte sich im Interview mit Hedwig v. Beverfoerde entsetzt über die beim Symposium zur Sprache gekommenen Methoden der heutigen Sexualpädagogik: Wenn Kinder in pädagogischen Kontexten dazu gezwungen würden, z.B. sexuelle Handlungen zu imitieren, sexuelle Begriffe zu besprechen oder sexuelle Gegenstände anzufassen, sei dies eindeutig Kindesmissbrauch.

Die Psychologin Tabea Freitag lenkte den Blick auf die durch digitale Medien zunehmende „Pornographisierung“ von Kindern und deren tiefgreifende negative Auswirkungen auf die Psyche und Prägung der Jugend. Auch nicht-sexuelle Bedürfnisse würden durch Pornokonsum sexualisiert, mit verheerenden Folgen für das eigene und das Lebensglück anderer. Ihrer tiefschürfenden Analyse stellte sie ihren positiven Ansatz und Auswege aus der Pornofalle entgegen. 

Der angekündigte Psychiater Dr. Christian Spaemann war leider kurzfristig erkrankt. Sein Vortrag wird in einem zweiten Teil des Symposiums in Kürze nachgeholt. Ersatzweise wurde ein Kurzvideo mit Spaemann zur Missbrauchsprävention eingespielt. Darauf aufbauend schilderte Leni Kesselstatt von der Familienallianz Österreich die Erfahrungen von Eltern, deren Kinder in Grundschulen schamverletzenden Inhalten der „emanzipatorischen Sexualpädagogik“ ausgesetzt sind und stellte als Alternative ihr kindgerechtes Aufklärungsmaterial „Wunderkunde“ vor.

Eingangs hatte der Publizist und Alt-68er Albert Christian Sellner in dichter Faktenfülle den Tsunami der Sexuellen Revolution beschrieben, der die ganze Gesellschaft überspült hatte und mit dessen katastrophalen Folgen wir uns bis heute herumschlagen. Den Abschluss des Symposiums gestalteten mit Gilla Frank von Wertevollwachsen e.V. und Phil Poeschl von Safersurfing e.V. zwei Vertreter konstruktiver Präventions- und Aufklärungsarbeit mit eindrucksvollen Präsentationen.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 28. April 2021 

Diese Menschen bekämpfen eine Pandemie, die schlimmer ist als Corona, um die sich aber wenige kümmern. Da verdient halt auch kein Pharmakonzern.


0
 
 J. Rückert 26. April 2021 
 

Satan trägt Tarnkappe

Es ist absurd. Die Kirche wird unentwegt vorgeführt im Karussell des sexuellen Missbrauchs. Die politischen Kräfte, die ab Kleinkind "sexuellen Missbrauch auf Distanz" propagieren und praktizieren lassen, treiben ungestört ihr Unwesen.


5
 
 mphc 26. April 2021 

Diese "Sexualpädagogik der Vielfalt"

ist doch von dem pädophilen Helmut Kentler entwickelt worden.
Diesen Leuten müssen wir unsere Kinder anvertrauen??? (Sexualkundeerlass der österreichischen Bundesministerin für Unterricht Heinisch-Hoschek)

de.wikipedia.org/wiki/Pädophilenbewegung


3
 
 Fink 26. April 2021 
 

Begünstigt die "emanizpatorische Sexualpädagogik" den Missbrauch ?

Die Organisation "DemoFürAlle" leistet überaus wertvolle Arbeit. Das vor 9 Tagen veranstaltete Online-Symposium ist unten im Link abrufbar (teilweise technische Probleme). Empfehlen möchte ich z.B. das Gespräch mit der Psychiaterin Frau Dr. Adelheid Kastner ab 2:38:00

www.youtube.com/watch?v=Jxwg-09YJY4


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  6. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  7. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  8. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  9. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  10. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  11. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  12. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  13. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  14. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  15. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz