Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  4. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  12. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. R.I.P. Dolly Parton
  15. Außenbeauftragter des Papstes setzt Besuch in Moskau fort

Sogar DBK-Vorsitzender Bätzing kritisiert „Rassismus“-Aussage der Tübinger Theologin Johanna Rahner

26. April 2021 in Deutschland, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bätzing: „Es wäre gut, wenn Frau Prof. Rahner den zugespitzten Satz zurücknehmen könnte.“


Bonn-Tübingen (kath.net) „Bischof Dr. Georg Bätzing hält die von Frau Prof. Johanna Rahner ausgelöste Debatte für „nicht fruchtbar“. In ihrem Vortrag habe sich Frau Prof. Rahner auf eine im amerikanischen Raum entstandene Theorie bezogen, die „durchaus bereichernd für die Diskussion um die Frauenfrage in der katholischen Kirche sein kann‘.“ Das schreibt die Deutsche Bischofskonferenz auf ihrem Facebookauftritt unter dem Titel „Stellungnahme“ und bringt dazu ein Foto Bätzings mit dem wörtlichen Zitat: „Es wäre gut, wenn Frau Prof. Rahner den zugespitzten Satz zurücknehmen könnte.“


Mit der zugespitzten Aussage ‚Wer aber daran nichts ändern will, ist nichts anderes als ein Rassist‘ habe sie jedoch überzogen, und das schade einer sachorientierten Debatte, erläuterte Bischof Bätzing gemäß DBK weiter. Theologische Fragen müssten weiterhin vor allem mit theologischen Argumenten geführt werden. Anders komme man nicht weiter – und bleibe nicht als Kirche zusammen auf dem Weg, so Bätzing.

Zuvor hatte bereits der Passauer Bischof Stefan Oster erhebliche Kritik an den Aussagen der Tübinger Dogmatikprofessorin geäußert. Rahner habe laut Oster in der Frage nach der Frauenweihe lehramtstreue Katholiken, damit auch den Papst, zu „Rassisten“ erklärt. Frau Rahner würde damit „in einer bisher nicht gekannten Zuspitzung der Ausdrucksweise in einen wachsenden Chor derer einstimmen, die inzwischen auch gerne sagen, die eigentlichen Spalter in der Kirche seien diejenigen, die aus Respekt vor dem Lehramt und eigener Überzeugungen an der geltenden und, nun ja, tatsächlich katholischen Lehre festhalten und sie verkünden. Zudem möchte ich fragen: Welche Effekte produziert man mit einer solchen Verwendung des Begriffes ‚Rassismus‘ bei den Menschen, die tatsächlich Opfer von Rassismus sind?“

Foto (c) Deutsche Bischofskonferenz/Bistum Limburg/Facebook/Screenshot/Leicht bearbeitet

 

+++ Stellungnahme +++ Bischof Dr. Georg Bätzing hält die von Frau Prof. Johanna Rahner ausgelöste Debatte für „nicht...

Gepostet von Deutsche Bischofskonferenz am Freitag, 23. April 2021

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Synodalität aus der Tradition - Teil 1
  3. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  4. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  5. Außenbeauftragter des Papstes setzt Besuch in Moskau fort
  6. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  7. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys
  8. Verhaftung nach Großbrand einer historisch wertvollen Holzkirche in Kanada
  9. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  10. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  11. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  12. R.I.P. Dolly Parton
  13. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  14. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  15. Wenn die Herrlichkeit auszieht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz