Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

Sogar DBK-Vorsitzender Bätzing kritisiert „Rassismus“-Aussage der Tübinger Theologin Johanna Rahner

26. April 2021 in Deutschland, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bätzing: „Es wäre gut, wenn Frau Prof. Rahner den zugespitzten Satz zurücknehmen könnte.“


Bonn-Tübingen (kath.net) „Bischof Dr. Georg Bätzing hält die von Frau Prof. Johanna Rahner ausgelöste Debatte für „nicht fruchtbar“. In ihrem Vortrag habe sich Frau Prof. Rahner auf eine im amerikanischen Raum entstandene Theorie bezogen, die „durchaus bereichernd für die Diskussion um die Frauenfrage in der katholischen Kirche sein kann‘.“ Das schreibt die Deutsche Bischofskonferenz auf ihrem Facebookauftritt unter dem Titel „Stellungnahme“ und bringt dazu ein Foto Bätzings mit dem wörtlichen Zitat: „Es wäre gut, wenn Frau Prof. Rahner den zugespitzten Satz zurücknehmen könnte.“


Mit der zugespitzten Aussage ‚Wer aber daran nichts ändern will, ist nichts anderes als ein Rassist‘ habe sie jedoch überzogen, und das schade einer sachorientierten Debatte, erläuterte Bischof Bätzing gemäß DBK weiter. Theologische Fragen müssten weiterhin vor allem mit theologischen Argumenten geführt werden. Anders komme man nicht weiter – und bleibe nicht als Kirche zusammen auf dem Weg, so Bätzing.

Zuvor hatte bereits der Passauer Bischof Stefan Oster erhebliche Kritik an den Aussagen der Tübinger Dogmatikprofessorin geäußert. Rahner habe laut Oster in der Frage nach der Frauenweihe lehramtstreue Katholiken, damit auch den Papst, zu „Rassisten“ erklärt. Frau Rahner würde damit „in einer bisher nicht gekannten Zuspitzung der Ausdrucksweise in einen wachsenden Chor derer einstimmen, die inzwischen auch gerne sagen, die eigentlichen Spalter in der Kirche seien diejenigen, die aus Respekt vor dem Lehramt und eigener Überzeugungen an der geltenden und, nun ja, tatsächlich katholischen Lehre festhalten und sie verkünden. Zudem möchte ich fragen: Welche Effekte produziert man mit einer solchen Verwendung des Begriffes ‚Rassismus‘ bei den Menschen, die tatsächlich Opfer von Rassismus sind?“

Foto (c) Deutsche Bischofskonferenz/Bistum Limburg/Facebook/Screenshot/Leicht bearbeitet

 

+++ Stellungnahme +++ Bischof Dr. Georg Bätzing hält die von Frau Prof. Johanna Rahner ausgelöste Debatte für „nicht...

Gepostet von Deutsche Bischofskonferenz am Freitag, 23. April 2021

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  3. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  4. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  5. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  8. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  9. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  10. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  11. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  12. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  13. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  14. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  15. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz