Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  10. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  11. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Jesus ist lebendige Gegenwart

Kontroversen mit Bistum über Corona und Regenbogenflaggen: Priester gekündigt

27. April 2021 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Katholische Schulen sollten den Juni nicht als Gedenkmonat für Homosexuelle begehen, sondern dem Herzen Jesu weihen, schlug Janusz Roginski vor.


Burlington (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die Diözese Hamilton (Kanada) hat einen Priester aus ihren Diensten entlassen, der sich gegen das Zeigen der sechsfarbigen Regenbogenflagge der LGBT-Bewegung vor katholischen Schulen ausgesprochen hat. Die Kündigung hat aber nichts mit seinem Engagement gegen die Flagge zu tun, sondern mit Differenzen mit der Bistumsleitung über die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die Kündigung sei ihm schon vor einem Monat mitgeteilt worden, schreibt Janusz Roginski (49) in einer E-Mail an LifeSiteNews.


Mitte April hat Roginski ein Referat vor dem Halton District Catholic School Board (HDCSB), dem Verband der katholischen Schulen des Bezirkes Halton im Bundesstaat Ontario, gehalten. Er hat den Vorschlag, die Regenbogenflagge der LGBT-Bewegung vor katholischen Schulen zu hissen, abgelehnt. Dies würde dein Eindruck erwecken, die Schulen würden den homosexuellen Lebensstil gutheißen und dadurch zu Verwirrung führen. Er schlug vor, die katholischen Schulen sollten den Monat Juni nicht als Gedenkmonat für Homosexuelle begehen sondern dem Herzen Jesu weihen. Roginski ist auch hier anderer Ansicht als die Bistumsleitung, welche sich für die Regenbogenflaggen vor den katholischen Schulen ausgesprochen hat.

Befürworter der Aktion in den Schulen würden darin ein Zeichen für Inklusion, Vielfalt und die Würde jedes Menschen sehen. Die Flagge stehe jedoch auch für praktizierte Homosexualität, die Neudefinition der Ehe und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Diese Anliegen seien mit der Lehre von Jesus und seiner Kirche nicht vereinbar, welche die Menschen zu Heiligkeit, Tugend und Keuschheit aufrufe, schreibt der in Polen geborene Roginski in einer E-Mail an LifeSiteNews. Er wird in Zukunft im Bistum St. Catherines in Kanada tätig sein.

 

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. Schisma auf leisen Sohlen
  9. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  10. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  11. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  12. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  13. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  14. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  15. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz