Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  9. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  10. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  11. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

Tschechischer Bischofskonferenz-Vorsitzender berichtet von Kampf gegen eigene Covid-19-Erkrankung

28. April 2021 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Graubner war monatelang rekonvaleszent - In neuem Buch schildert er, "wie ihn Gott in der tiefsten Krise berührt hat"


Prag (kath.net/KAP) Der Vorsitzende der Tschechischen Bischofskonferenz, Jan Graubner, schildert in einem neuen Buch seine Erfahrungen aus einer schweren Covid-19-Erkrankung Ende vergangenen Jahres. Unter dem Titel "Frömmigkeit ist nützlich für alles" legt der 72-jährige Olmützer Erzbischof auf den im Karmeliterverlag erschienenen Seiten Zeugnis darüber ab, was er "an Leib und Seele erlebt hat", welche Einschränkungen er verspürte und "wie ihn Gott in der tiefsten Krise berührt hat".

Graubner war nach einer Ende November 2020 bestätigten Coronavirus-Infektion und einer folgenden schweren Covid-19-Erkrankung monatelang rekonvaleszent. Erst vor wenigen Wochen konnte er die Osternacht wieder im Olmützer Wenzelsdom feiern. Sein Buch versteht der Erzbischof nach eigenen Angaben auch als Danksagung an all jene, die ihm in vielen Grußbotschaften beigestanden sind, während er ans Krankenbett gefesselt war. Den Betrachtungen aus der Zeit der Krankheit sind daher auch einige Gebete angeschlossen.


Seine Erfahrung der Gottesnähe während der Erkrankung führt Graubner im Buch auch zu Überlegungen über die Grundlagen des geistlichen Lebens. Das Leben mit Gott sei "nicht starr, sondern eher eine Bewegung von einer Aufgabe zu einer weiteren, ganz anderen", schildert er. In dieser Bewegung jedoch nähmen wir "besser wahr, wie eng das geistliche Leben und unsere Gesundheit zusammenhängen, das Gebet und unser Stress, die Suche nach Gottes Willen und unsere Reife oder das reine Gewissen und unsere Motivation zum guten Handeln".

Die Menschen seien auf der Welt nicht allein, sondern lebten in Beziehungen, erinnert Graubner, der seit vielen Jahren auch Vorsitzender des Caritas-Ausschusses der Tschechien Bischofskonferenz ist. Man trage daher "Verantwortung für unsere Ehe, unsere Familie, unsere Stadt, unsere Firma und unser Land". Frömmigkeit und Religiosität sei tatsächlich in allen Lebenslagen nützlich und "eine feste Basis unseres Lebens und ein Kitt in unseren Beziehungen", so der Erzbischof. Dank ihr könnten Menschen auch schwere persönliche Krisen beherrschen.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto Erzbischof Graubner (c) Tschechische Bischofskonferenz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  4. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  5. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  9. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  10. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  11. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  14. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  15. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz