Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Konservative Journalistin unerwünscht: französischer Sender streicht Dokumentation

6. Mai 2021 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Journalistin Charlotte d’Ornellas hat die Begleitkommentare der Sendung gesprochen. Für den Regionalsender "France 3" Grund genug, eine Dokumentation über die Gedenkfeiern zu Johanna von Orléans zu streichen.


Paris (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Der französische Regionalsender France 3 hat eine Dokumentation über die „Fêtes johanniques“ in Orléans wieder aus dem Programm genommen. Die Sendung sollte am 8. Mai ausgestrahlt werden, dem Jubiläumstag der Befreiung von Orléans durch die heilige Johanna im Jahr 1429. Als Grund für die Absage gibt der Sender an, dass die Sprecherin der Begleitkommentare, die Journalistin Charlotte d’Ornellas, für das konservative Wochenmagazin Valeurs actuelles schreibt.


Als der zuständige Lokaldirektor des öffentlich-rechtlichen Senders den Namen d’Ornellas im Nachspann der Dokumentation gesehen hatte, beschloss er, das Programm zu ändern und die Dokumentation nicht auszustrahlen.

Das linke Magazin Marianne hat das Vorgehen von France 3 kritisiert. Es sei das erste Mal dass jemand in der Stimme, welche die Begleitkommentare spricht, eine Gefahr für das Publikum entdecke, kommentierte das Magazin die Entscheidung des Programmdirektors.

Die Sendung sollte den Bewohnern der Region Centre-Val de Loire Einblicke in die jahrhundertealte Tradition der „Fêtes johanniques“ vermitteln, die an den spektakulären und unerwarteten Sieg der Franzosen über die Engländer vor 592 Jahren erinnern. Den Franzosen gelang es, unter Führung von Johanna von Orléans die Engländer zu besiegen und die Belagerung von Orléans zu beenden.

Die Festlichkeiten dauern normalerweise vom 29. April bis zum 8. Mai und umfassen religiöse Feiern, Gedenkveranstaltungen und farbenfrohe Prozessionen. Seit 1945 wird jedes Jahr ein Mädchen ausgewählt, welches die hl. Johanna bei den Feiern verkörpern darf. 2020 fielen die Gedenkveranstaltungen wegen der Covid-19-Pandemie aus. Dieses Jahr werden sie in eingeschränktem Ausmaß wieder stattfinden können.

Charlotte d’Ornellas war als Sprecherin für die Sendung eine naheliegende Wahl. Sie stammt aus Orléans und durfte im Jahr 2002 die heilige Johanna darstellen. Die Dokumentation wurde von der Stadt Orléans finanziert und einer privaten Produktionsfirma erstellt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  3. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  4. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  5. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  6. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  7. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht

Frankreich

  1. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  2. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  3. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  4. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  5. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  6. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  7. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Wir werden erwartet“
  3. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  4. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  5. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  6. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  7. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  10. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  11. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  12. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  13. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  14. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  15. Drei Stunden im Fegefeuer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz