Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  2. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  3. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  4. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  5. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  6. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  9. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit
  10. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  11. Das Konsistorium war „eine gute Erfahrung der Kollegialität der Kardinäle mit dem Heiligen Vater“
  12. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  13. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  14. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt
  15. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?

Regenbogenfahne trotz Warnung des Bischofs

31. Mai 2021 in Chronik, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


An Ottawas katholischen Schulen sollen ab Juni nächsten Jahres die LGBT-Fahnen wehen. Erzbischof Damphousse konnte sich mit seinem Appell an den Schulträger nicht durchsetzen.


Ottawa (kath.net/LifeSiteNews/mk)

Der Erzbischof von Ottawa-Cornwall, Marcel Damphousse, warnte diese Woche die Verantwortlichen des Trägers katholischer Schulen in Ottawa erfolglos davor, im Monat Juni die Regenbogenfahne der LGBT-Bewegung an katholischen Schulen zu hissen. Er habe zahlreiche Zusendungen besorgter Eltern und Lehrer erhalten und weise darauf hin, dass die Fahne nicht einfach für Inklusion und Toleranz stehe, sondern eine „politische Erklärung [ist], die Verhaltensweisen und Lebensstile bestärkt, die der katholischen Lehre widersprechen“.

„Wir untergraben unsere Werte und die besondere Identität des katholischen Schulsystems, wenn wir Ideologien den Rücken stärken, die mit der katholischen Lehre nicht übereinstimmen“, mahnte der Erzbischof. Er verwies auch darauf, dass die Regenbogenfahne Spaltung fördere, während das Kreuz, als Zeichen von Gottes Liebe zu jedem Einzelnen von uns, das stärkste Symbol für Inklusion sei.


Trotz dieser vehementen, ausführlich begründeten Warnung stimmte der Schulträger mit großer Mehrheit dafür, ab dem folgenden Jahr jeden Juni an allen katholischen Schulen in der Region Ottawa die Regenbogenfahne hissen zu lassen. In einer Presseaussendung verlautete er, dass die wehende Regenbogenfahne der Schulgemeinschaft zeige, dass unsere Schulen sichere und einladende Orte für „2SLGBTQ+“ - Schüler (sic!) seien. Weitere katholische Schulträger in Kanada haben bereits ähnliche Beschlüsse gefasst.

Ein katholischer Vater aus der Region Ottawa sagte anonym gegenüber LifeSiteNews, dass das katholische Schulsystem von Aktivisten gekapert worden sei, die eine bestimmte Agenda entgegen der katholischen Lehre verfolgen würden. Eine ähnliche Ideologisierung wie durch den nunmehrigen Beschluss des Schulträgers finde Tag für Tag in den Klassenräumen statt.

Der Regenbogen war ursprünglich ein religiöses Symbol und repräsentierte den Bund Gottes mit Noah. Die internationale Homosexuellen-Bewegung übernahm es in den 1970er-Jahren und deutete es zu einem politischen Zeichen für ein bestimmtes Welt- und Menschenbild um, das nicht nur mit der katholischen Religion, sondern mit den meisten großen Weltreligionen in Widerspruch steht.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  3. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  6. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  7. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  8. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  9. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  10. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  11. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  12. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  13. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt
  14. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  15. Orden: Neuer Generaloberer der "Servi Jesu et Mariae"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz